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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umschulung aber kein Geld


Chamaeleon
04.10.2008, 13:37
Moin! Folgendes Problem. Ich 22 lebe bei Meine Mutter, habe eine abgeschlossene Ausbildung welche mir aus Gesundheitlichen Problemen aber nix nützt. Habe aber vom Arbeitsamt für nä. Jahr Anfang März eine Umschulung in aussicht gestellt bekommen. Jedoch musste ich da mein ALG I auslief ALG II beantragen ... bzw. meine Mutter (U25). Wurde auch bewilligt, war zwar nicht viel, aber für micht reichte es. Heute aber flatterte ein Brief der ARGE ins Haus der sagte das uns kein ALG II mehr zusteht. Meine Mutter verdient zwar nicht schlecht, aber wenn ich die Umschulung anfange muss ich ja auch irgendwie dahin kommen (hab nen Auto), zahlt da überhaupt wer? (der Typ von der Reha-Beratung meinte nämlich das wenn ich kein ALG II bekomme auch für die 2 Jährige Umschulung nix bekomme).

Dirk_.
04.10.2008, 18:59
:welcome:Chamaeleon,

wenn du nun völlig aus dem ALGII Bezug herausfällst, dann bist du nicht mehr als Bedürftig eingestufft, was bedeutet, das du wirklich keine Leistung mehr bekommst.
Nicht einmal Mobiltätshilfe, um zumindest zu deiner Umschulung zu gelangen.

Meine Mutter verdient zwar nicht schlecht,

Vieleicht kannst du ja mal ein paar Zahlen eingeben, dann könnte man dies mal überschlagen.

Oder du guckst selbst mal hier:

ALG2-Rechner

http://www.geldsparen.de/content/rechenmodule_merkur/Soziales/ALG2rechner.php

Gruß
Dirk

Chamaeleon
04.10.2008, 20:02
Danke für die Antwort ... das wäre ja echt nen Witz wenn ich nicht mal die Fahrtkosten erstattet bekomme, wofür soll ich dann die Umschulung machen wenn ich eh nur draufzahle? Dann kann ich mir auch gleich ne neue Ausbildung suchen (wobei das wohl schwieriger ist als die Umschulung)

Also meine Mutter verdient als Altenpflegerin 2000€ Brutto (Netto 1300€). Das Problem ist ja das wir gerade erst umgezogen sind und die Miete hier schon etwas hoch ist. Und ich glaube das ist auch der Grund warum nun die Leistungen eingestellt wurden. Sicher knapp über 600€ ist viel, aber dafür verdient meine Mutter ja auch gut. Das Jobcenter hatte uns deswegen ja mal angeschrieben (1 Monat nachdem wir eingezogen sind) das wir uns doch bitte eine billigere Wohnung suchen sollten (bis ca. 375€), frage ist nur wie man so eine billige Wohnung bekommen soll ohne Wohnberechtigungsschein, den meine Mutter aber aufgrund ihres Gehalts nicht bekommt ^^ ... konnten die mir vom Jobcenter auch nicht beantworten.

Na ja, wenigstens würde meine Mutter wenn ich die Umschulung mache wieder Kindergeld bekommen und eine Steuerklasse runter gehen (was letztendlich mehr ist als sie bisher ALG 2 für micht bekommen hat). Aber leider dauert das noch kanpp 4 Monate.

Ich verstehe es nicht, hier bekommt jeder faule und dumme In und Ausländer Geld vom Staat, aber wenn du mal knapp über der Bedürftigengrenze bist kriegste nix ... musst erst arm werden ... und dann da wieder rauskommen ist dann sehr sehr schwer. Toller "Sozial" Staat ... :?

Dirk_.
04.10.2008, 21:03
@Chamaeleon,

ich kann deine Meinung gut verstehen und nachvollziehen und es tut mir echt leid das der Fall nun so "schlecht" für dich/euch aussieht.

Und tatsächlich ist dies mit der Bedürftigkeitsgrenze ein echtes Problem.
Selbst mich graut es schon davor einen Job zu bekommen, wo ich nur knapp über der Grenze liege. Dann werde ich mich auch fragen, wie ich denn einen 4 Personen Haushalt stemmen soll.


Versuch aber trotzdem dein Ding durch zuziehen. Viel Erfolg.

Gruß
Dirk

Ich bin es nicht
04.10.2008, 21:21
Hallo Chamaeleon ..

das wäre ja echt nen Witz wenn ich nicht mal die Fahrtkosten erstattet bekomme, wofür soll ich dann die Umschulung machen wenn ich eh nur draufzahle?
also in der Regel macht man das für sich selber um nachher einen finanziellen Nutzen daraus zu ziehen ..

von diesem Nutzen ist aber irgendwie auch keiner bereit etwas wieder an die Steuerzahler zurück zugeben , soweit man die Umschulung durch die Steuergelder ja finanziert bekommen hat ..


Ich verstehe es nicht, hier bekommt jeder faule und dumme In und Ausländer Geld vom Staat, aber wenn du mal knapp über der Bedürftigengrenze bist kriegste nix ... musst erst arm werden ... und dann da wieder rauskommen ist dann sehr sehr schwer. Toller "Sozial" Staat ... :-? ..

ich glaube auch hier nicht das " faule und dumme In und Ausländer " in Wohnungen von 600€ Mietkosten ( bei netto 1300€ Verdienst ) wohnen ..

weil ... so dumm sind die wenigsten ... die meisten wissen schon wann sie über ihre Verhältnisse leben und verlieren gewisse Relationen zu Zahlen nicht aus den Augen ..

schon mal über nen kleinen Nebenjob nachgedacht ?

gibt viele Studenten , welche sich dadurch selber finanzieren und OHNE Inanspruchnahme der Steuergelder anderer leben müssen / können / tun ..

Chamaeleon
05.10.2008, 19:35
Versuch aber trotzdem dein Ding durch zuziehen. Viel Erfolg.

Jo, danke ... ich bin ja auch keienr der so einfach aufgibt. Sonst hätte ich meine Lehre damals nicht fertig gemacht, obwohl ich wusste das ich in dem Beruf nicht mehr arbeiten werden kann.

ich glaube auch hier nicht das " faule und dumme In und Ausländer " in Wohnungen von 600€ Mietkosten ( bei netto 1300€ Verdienst ) wohnen ..

Meine Mutter hat damals als wir von meinem Vater weggezogen sind versucht nen Wohnberechtigungsschein zu bekommen, weil hier in der Gegend alle Wohnungen im Preisrahmen 300-400 so nicht zu bekommen waren. Aber is nicht ... sie verdient zuviel (damals hab ich ja auch noch mitverdient), dann hatten wir ne Wohnung für knapp 530, wo wir dann aber im Mai diese Jahres ausgezogen sind da die Miete angehoben wurde auf 580 (seltsamerweise zogen immer mehr Ausländer ins Haus ein die kein Wort deutsch konnten und die auch nach eigenen Aussagen nur 300-400 Miete zahlten ... also sollen wir die jetzt Mitbezahlen oO?) ... und wie gesagt, die neue Wohnung ist nicht viel teurer, ruhigere Ecke und größer.

weil ... so dumm sind die wenigsten ... die meisten wissen schon wann sie über ihre Verhältnisse leben und verlieren gewisse Relationen zu Zahlen nicht aus den Augen ..

Ich glaube kaum das wir über unsere VErhältnise leben. Wenn ich mir die Wohnungen so im Umkreis anschaue dann ist da nich viel unterschied. Wir sind ja auc hgerade erst frisch eingezogen, die Alte Wohnung hatt 15 m² weniger und war nur 30€ billiger. Von daher leben wir hier besser und nicht viel teurer, da es bisher ja auch Geld gab, sei es ALG I, II oder halt wo ich noch in der Ausbildung war (knapp 400-500). Und nur weil es jetzt ne kleine Durststrecke gibt wieder ausziehen (is ja auch nicht billig), obwohl es ja ab März wieder mehr Geld gibt (vielleicht senken die feinen Politiker ja auch mal die Steuern, dann bleibt meiner Mutter auch was von ihren 2000€).

Es ist ja auch nicht so als wenn wir mit einem Dicken Minus am Monatsende rausgehen ... im Gegenteil, aber ich find das trotzdem krass, wenn man als ehrlicher Bürger sich bemüht, aber vielleiucht auch aus Gesundheitlichen Problemen gezwungen ist sich umzuorientieren, und dann nix bekommt.

schon mal über nen kleinen Nebenjob nachgedacht ?

Sicha, aber das Problem ist das ich derzeit Gesundheitlich eingeschränkt bin. Es kann gut sein das ich im Dezember-Januar nochmal im Krankenhaus bin. Zumal auch nebenher immer wieder Arzttermine anstehen. Da dann einen Nebenjob zu bekommen ist schwer, zumal das ja dann eh nur bis Januar-Februar.