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ALN - Robot
12.09.2006, 23:30
Samariter wollen keine Ein-Euro-Jobber

Von Ulrich Jonas

In Hamburg ist der Streit um Ein-Euro-Jobs jetzt eskaliert.
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in der Hansestadt hat angekündigt, künftig keine Ein-Euro-Jobber mehr zu beschäftigen.

Die geforderte Abgrenzung zwischen normaler und zusätzlicher Tätigkeit könne "im Alltag selten realisiert werden", begründet der Verband den Kurswechsel.
Seit April vergangenen Jahres hatte der ASB 50 der so genannten Arbeitsgelegenheit angeboten, vor allem in der Altenpflege.

Bereits vor knapp vier Monaten hatte der Bundesrechnungshof auf Missbrauch in erheblichem Umfang bei so genannten Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose hingewiesen.
Allerdings will die Bundesregierung trotz des offenbar verbreiteten Einsatzes von Ein-Euro-Jobbern für reguläre Arbeiten nicht tätig werden, wie aus einer kürzlich veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht.

Der Artikel zur Meldung hier... (http://www.sat1.de/news/wirtschaft/2006/09/12/n2006091213152700002/)

StephanK
13.09.2006, 08:28
Gut, dass der Arbeiter-Samariter-Bund sich mal seiner ursprünglichen Zielgruppe erinnert und "in sich geht". Ganz nebenbei enthüllt er, wie verbreitet der Missbrauch von 1-€-Jobbern offenbar ist.