Ciddor
02.11.2008, 16:33
Meine Allgemeine Situation:
19 Jahre, Schüler, besuche z.Z. ein Gymnasium und bin in der 12. Stufe. Meine Eltern sind geschieden, ich wohne bei meinem
Vater, bis ich 13 war, lebte ich bei meiner Mutter, bin dann allerdings zu meinem Vater gezogen, da ein Zusammenleben nicht
mehr möglich war.
Mein Vater hat Unterhaltsschulden und verdient nur im Rahmen des ihm bleibenden "Freibetrags". Es gibt seit über 3 Jahren
regelmäßig, um genauer zu sagen wöchentlich Stress - jedes Mal wenn er am Wochenende von der Arbeit wieder nach Hause kommt.
Mein Vater trinkt sofern er nicht arbeiten muss(LKW-Fahrer), diese "Sauferei" beginnt morgens bereits nach dem Aufstehen,
zumindest vor 12 Uhr, gegen Nachmittag ist er meist schon betrunken. Gestern gab es wieder einmal einen Ausraster, er kam
"abends" gegen 6 Uhr nach Hause, und beschwerte sich zuerst darüber dass ich nun erst anfangen würde essen zu kochen - hatte
mehrmals versucht ihn anzurufen, er ging nicht ans Handy. Damit fing der "Streit" dann an, er faselte etwas von ich würde
nichts tun, er bräuche mich nicht, er würde das Geld verdienden. Verließ die Küche, schrie in seinem Zimmer und der Wohnung
rum, trümmerte auf Gegenstände ein.
Vor knapp einem Jahr gab es schon einmal eine Eskalation, ähnlich wie oben beschrieben, es ging soweit, dass die Nachbarn die
Polizei angerufen haben. An dem Abend bin ich mit einem Teil meines Hab und Gut zu meiner Oma, und habe dort erstmal für
einige Zeit Obhut gefunden. Da mir damals schon klar war dass wir immer wieder aufeinander stoßen und damals nicht viel dazu
gefehlt hätte, dass die Situation in einer körperlichen Auseinandersetzung endete, wollte ich eine eigene Wohnung beantragen.
Ich war zunächst beim Jugendamt(Damals 18), die sagten mir sie können nichts für mich tun und verwiesen mich zunächst aufs
Schülerbafög, dort teilte man mir mit man könne mir abermals nicht helfen und ich müsse mich an die ARGE wenden. Dort bin ich
dann auch hingegangen, dort endete es damit dass mein Vater und ich einen Bericht anfertigen sollten, weshalb ein weiteres
Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Dieser Bericht wurde niemals erstellt, da er mir dann angeboten hatte er würde so Geld
für eine eigene Wohnung aufbringen, dies geschah nicht - er sagte er könne das Geld nicht zusammenbekommen und ich solle
wieder Zuhause einziehen, es solle mehr wie eine WG als vorher, und er würde mich mehr oder weniger in Ruhe lassen. Dies ging
die ersten Wochen/ Monate gut, dann kam es wieder zu Streitereien, Schreierei und andauernden Androhungen er würde mich
rausschmeißen und ich solle mir doch eine eigene Wohnung suchen.
Die Gründe für seine Ausraster sind meiner Meinung nach alles andere als angemessen - er sucht förmlich nach Gründen um mich
niedermachen zu können, um mich anzumeckern und dergleichen. Mal ist es die nicht eingeräume Spülmaschine, mal die nicht
ausgeräumte, dann meine Schulsachen die auf dem KÜchentisch liegen. Kleinigkeiten, das Problem hierbei ist, dass ich versuche
möglichst nix rumliegen zulassen bzw. bevor er dann am wochenende wieder von der arbeit kommt die Dinge wegzuräumen.
Dies gelingt mal mehr mal weniger gut - bspw. wenn ich mir donnerstag abends etwas zu essen mache, das benutzte Geschirr aber
erst am nächsten Tag wegräumen möchte, da ich total fertig bin von der Schule und meinen Schlaf brauche. also, wenn die sachen
dann rumliegen und er kommt schon früher als erwartet nach hause, bevor ich aus der schule wieder zurück bin, bzw. kurz
nachdem ich zurück bin, konnte ich die dinge nicht erledigen, er regt sich drüber auf und meckert wieder rum.
Damit man mir daraus nun keinen Strick dreht: selbst wenn alles erledigt ist, sucht er nach Gründen mich anzumeckern, wenn die
Küche z.B. aufgeräumt ist, meckert er über meine Freundin, sie seie so teuer etc. (wenn meine freundin bei mir übernachtet /
isst bezahle ich das essen für sie aus eigener Tasche).
Gestern also gab es wiedermal eine Auseinandersetzung - diese war so schlimm wie seit langem nicht, es ging soweit, dass ich
Angst hatte er würde mich wieder einmal vor die Tür setzen, oder schlimmeres. Ich halte es "Zuhause" nicht mehr aus, der
ständige Stress geht mir an die Nerven, meine schulischen Leistungen leiden mitunter darunter, da ich einfach keine Lust mehr
habe so weiterzuleben.
Vor gut 3 Jahren wollte meine Schwester ebenfalls zu meinem Vater ziehen, da sie mit meiner Mutter und ihrem damaligen
Lebensgefährten nur noch Probleme hatte(...). Es wurde eine Psychologin eingeschaltet, die nach Aussage meiner Mutter damals
schon Aussagen tätigte, die besagten, dass es damals schon eine Zumutung sei mit ihm zusammen zu leben. Bei dem Streit im
letzten Jahr, wo er mich vor die Tür setzte, zertrümmerte er die halbe Wohnung, es ging wie gesagt soweit dass die Polizei gerufen wurde - die konnten aber nichts tun weil er mich nicht körperlich angegriffen hat.
Was kann ich nun tun? Sind diese Gründe schwerwiegend genug? An wen soll ich mich wenden und was soll ich Schreiben, ich werde sicherlich wieder dazu aufgefordert.
19 Jahre, Schüler, besuche z.Z. ein Gymnasium und bin in der 12. Stufe. Meine Eltern sind geschieden, ich wohne bei meinem
Vater, bis ich 13 war, lebte ich bei meiner Mutter, bin dann allerdings zu meinem Vater gezogen, da ein Zusammenleben nicht
mehr möglich war.
Mein Vater hat Unterhaltsschulden und verdient nur im Rahmen des ihm bleibenden "Freibetrags". Es gibt seit über 3 Jahren
regelmäßig, um genauer zu sagen wöchentlich Stress - jedes Mal wenn er am Wochenende von der Arbeit wieder nach Hause kommt.
Mein Vater trinkt sofern er nicht arbeiten muss(LKW-Fahrer), diese "Sauferei" beginnt morgens bereits nach dem Aufstehen,
zumindest vor 12 Uhr, gegen Nachmittag ist er meist schon betrunken. Gestern gab es wieder einmal einen Ausraster, er kam
"abends" gegen 6 Uhr nach Hause, und beschwerte sich zuerst darüber dass ich nun erst anfangen würde essen zu kochen - hatte
mehrmals versucht ihn anzurufen, er ging nicht ans Handy. Damit fing der "Streit" dann an, er faselte etwas von ich würde
nichts tun, er bräuche mich nicht, er würde das Geld verdienden. Verließ die Küche, schrie in seinem Zimmer und der Wohnung
rum, trümmerte auf Gegenstände ein.
Vor knapp einem Jahr gab es schon einmal eine Eskalation, ähnlich wie oben beschrieben, es ging soweit, dass die Nachbarn die
Polizei angerufen haben. An dem Abend bin ich mit einem Teil meines Hab und Gut zu meiner Oma, und habe dort erstmal für
einige Zeit Obhut gefunden. Da mir damals schon klar war dass wir immer wieder aufeinander stoßen und damals nicht viel dazu
gefehlt hätte, dass die Situation in einer körperlichen Auseinandersetzung endete, wollte ich eine eigene Wohnung beantragen.
Ich war zunächst beim Jugendamt(Damals 18), die sagten mir sie können nichts für mich tun und verwiesen mich zunächst aufs
Schülerbafög, dort teilte man mir mit man könne mir abermals nicht helfen und ich müsse mich an die ARGE wenden. Dort bin ich
dann auch hingegangen, dort endete es damit dass mein Vater und ich einen Bericht anfertigen sollten, weshalb ein weiteres
Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Dieser Bericht wurde niemals erstellt, da er mir dann angeboten hatte er würde so Geld
für eine eigene Wohnung aufbringen, dies geschah nicht - er sagte er könne das Geld nicht zusammenbekommen und ich solle
wieder Zuhause einziehen, es solle mehr wie eine WG als vorher, und er würde mich mehr oder weniger in Ruhe lassen. Dies ging
die ersten Wochen/ Monate gut, dann kam es wieder zu Streitereien, Schreierei und andauernden Androhungen er würde mich
rausschmeißen und ich solle mir doch eine eigene Wohnung suchen.
Die Gründe für seine Ausraster sind meiner Meinung nach alles andere als angemessen - er sucht förmlich nach Gründen um mich
niedermachen zu können, um mich anzumeckern und dergleichen. Mal ist es die nicht eingeräume Spülmaschine, mal die nicht
ausgeräumte, dann meine Schulsachen die auf dem KÜchentisch liegen. Kleinigkeiten, das Problem hierbei ist, dass ich versuche
möglichst nix rumliegen zulassen bzw. bevor er dann am wochenende wieder von der arbeit kommt die Dinge wegzuräumen.
Dies gelingt mal mehr mal weniger gut - bspw. wenn ich mir donnerstag abends etwas zu essen mache, das benutzte Geschirr aber
erst am nächsten Tag wegräumen möchte, da ich total fertig bin von der Schule und meinen Schlaf brauche. also, wenn die sachen
dann rumliegen und er kommt schon früher als erwartet nach hause, bevor ich aus der schule wieder zurück bin, bzw. kurz
nachdem ich zurück bin, konnte ich die dinge nicht erledigen, er regt sich drüber auf und meckert wieder rum.
Damit man mir daraus nun keinen Strick dreht: selbst wenn alles erledigt ist, sucht er nach Gründen mich anzumeckern, wenn die
Küche z.B. aufgeräumt ist, meckert er über meine Freundin, sie seie so teuer etc. (wenn meine freundin bei mir übernachtet /
isst bezahle ich das essen für sie aus eigener Tasche).
Gestern also gab es wiedermal eine Auseinandersetzung - diese war so schlimm wie seit langem nicht, es ging soweit, dass ich
Angst hatte er würde mich wieder einmal vor die Tür setzen, oder schlimmeres. Ich halte es "Zuhause" nicht mehr aus, der
ständige Stress geht mir an die Nerven, meine schulischen Leistungen leiden mitunter darunter, da ich einfach keine Lust mehr
habe so weiterzuleben.
Vor gut 3 Jahren wollte meine Schwester ebenfalls zu meinem Vater ziehen, da sie mit meiner Mutter und ihrem damaligen
Lebensgefährten nur noch Probleme hatte(...). Es wurde eine Psychologin eingeschaltet, die nach Aussage meiner Mutter damals
schon Aussagen tätigte, die besagten, dass es damals schon eine Zumutung sei mit ihm zusammen zu leben. Bei dem Streit im
letzten Jahr, wo er mich vor die Tür setzte, zertrümmerte er die halbe Wohnung, es ging wie gesagt soweit dass die Polizei gerufen wurde - die konnten aber nichts tun weil er mich nicht körperlich angegriffen hat.
Was kann ich nun tun? Sind diese Gründe schwerwiegend genug? An wen soll ich mich wenden und was soll ich Schreiben, ich werde sicherlich wieder dazu aufgefordert.