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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wegen Umzug soll ich mich von meinem Hund trennen


Joker
07.11.2008, 06:43
Hallo,

ich bin Empfänger von Grundsicherung für Arbeitsuchende, Single ohne Kinder.

Nach dem Tod meiner Mutter Ende letzten Jahres hat mir das Sozialamt
ein Jahr gegeben, eine preiswertere Wohnung zu suchen.
Diese Frist läuft im Dezember ab.

Da ich einen kleinen Pudelmischling besitze, gestaltet sich die Wohnungssuche, zusätzlich zu dem noch immer oftmals bestehenden Vorurteils der Arbeitslosigkeit, recht schwierig.

Mein Sachbearbeiter beim Sozialamt verlangt nun, dass ich mich von meinem Hund trennen soll, um schneller an eine neue Wohnung zu kommen.

Ist das zumutbar?

Sorry, aber mir ist wirklich nicht nach Smileys.

Gruß
joker

Dirk_.
07.11.2008, 09:05
:welcome:Joker,

also ich habe nach langen googeln nicht wirklich was gefunden, was die Anweisung des Sachbearbeiters des Sozis rechtfertigt. Vor allem schon keinen Gesetzestext.
Eher im Gegenteil, aber auch hierzu nichts "Handfestes".

Vieleicht weiß ein anderer Mod/User mehr.
Aber mal unter uns, wenn sich nur wegen deines Hundes die Wohnungssuche als schwierig gestaltet, so kann ich mir schon vorstellen, das der SB auf solche Gedanken kommt.


Gruß
Dirk

Joker
07.11.2008, 09:13
Hallo,

dass ist nicht gerade eine beruhigende Nachricht.
Trotzdem:
Vielen Dank

Joker

Roady
07.11.2008, 09:22
Kannst Deine erfolglose Suche ausreichend nachweisen ?

Joker
07.11.2008, 09:33
Hallo,

auf Wohnungsanzeigen in der Zeitung wollte mir kein potentieller Vermieter eine schriftliche Absage unterschreiben-will sagen, die wollten im Zusammenhang mit dem Sozialamt nicht viel zu tun haben.

Ansonsten sind es 12 Bewerbungen auf Internetanzeigen(Immobilienscout24.de) von drei negativ geantwortet haben.Die Anderen-das große "Schweigen".

Gruß
Joker

Ich bin es nicht
07.11.2008, 15:00
Hallo Joker ..

Mein Sachbearbeiter beim Sozialamt verlangt nun, dass ich mich von meinem Hund trennen soll, um schneller an eine neue Wohnung zu kommen.

Ist das zumutbar?


am besten wäre es (bzw. ICH würde das so machen ) , wenn du dir von deinem Arzt ein Attest ausstellen lässt indem er dir bescheinigt , das dein Hundi für deinen derzeit labilen psychischen Gesundheitszustand aus therapeutischen Gründen erforderlich ist ..

da ist ja der Tod deiner Mutter und die Arbeitslosigkeit ... also das dunkle schwarze Loch , was sich ohne Hundi noch vertiefen würde und du dann ja garnicht mehr arbeiten gehen könntest ..

vor längerer Zeit war ein ähnlicher Fall bei einer verwitweten älteren Dame und da hatte das Gericht dann entschieden , das die Abschaffung ihres Hundes eine unzumutbare Härte darstellen würde ..

ich versuche da mal im Internet etwas genauere Angaben zu finden ..

und ehrlich ..... geb bloß den Hund nicht weg !!! wer weiss wo er landet und er kann ja nichts dafür ..

hast du keine Möglichkeit eine Wohnung in ländlicher Umgebung zu suchen ? dort sind Tiere eher selbstverständlich und gerne gesehen ..

Roady
07.11.2008, 15:04
Hund abschaffen, klar doch, frag ihn doch mal ob er die Einschläge noch hört rings herum um ihn.
Ich würde da garnicht mehr großartig mit dem Troll diskutieren und den Rest nur noch auf dem Schriftweg (per Einschreiben / Rückschein) mit ihm klären.