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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundestagsabgeordneter lässt wikipedia.de sperren


fragi
15.11.2008, 21:31
Juristischer Ärger für Wikimedia Deutschland (http://wikimedia.de/). Der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann (http://www.lutz-heilmann.info/) (Die Linke) hat gegen den Verein eine Einstweilige Verfügung erwirkt, wonach der Betrieb des Portals wikipedia.de (http://www.wikipedia.de/) eingestellt werden muss. [mehr (http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsabgeordneter-laesst-wikipedia-de-sperren-Update--/meldung/118930)]

Finde ich schon so hammerhart, aber:

Auch die angebliche Stasi-Vergangenheit des Abgeordneten ist ein Streitpunkt: Heilmann arbeitete laut seiner offiziellen Bundestags-Biographie (http://www.bundestag.de/mdb/bio/H/heilmlu0.html) während seines verlängerten Wehrdienstes als Personenschützer für das Ministerium für Staatssicherheit.
Quelle: wie oben

Wenn es nunmal die Wahrheit ist...

Hier der Streitige Artikel: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann)

Roady
16.11.2008, 09:30
Tja, am besten rauswerfen den Burschen, wer bei der bekannten Wahrheit schon so laut brüllt, hat wahrscheinlich noch viel mehr Dreck am Stecken.

Dirk_.
16.11.2008, 09:31
Na das ist ja wohl der absolute Hammer.
So viel zur Meinungsfreiheit in unserem ach so toleranten Lande.:wut::patsch:

Gruß
Dirk

efge
16.11.2008, 12:38
Vielleicht lässt der ehrenwerte Herr Heilmann auch noch Spiegel Online
oder die Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen schliessen. :mad:

Ähnlich sieht das Hubertus Knabe, Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Heilmann habe im Bundestag "nichts zu suchen", sagte Knabe im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Wenn ein ehemaliger hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter im Parlament sitze, würde "die Beteiligung an einem Instrument der inneren Unterdrückung zu einem Kavaliersdelikt" verharmlost, sagte Knabe. Bei den Mitarbeitern der Hauptabteilung Personenschutz, für die Heilmann von 1985 bis 1990 tätig war, habe es sich nicht um "einfache Türsteher", sondern vielmehr um eine "hochprofessionelle, bewaffnete Bewachung" der obersten Partei- und Staatsführung zum Schutz vor der Bevölkerung gehandelt. "Für Opfer des DDR-Regimes ist es eine unerträgliche Vorstellung, dass ein Mann mit dieser Vergangenheit im Parlament sitzt", sagte Knabe.

Quelle: SPON vom 04.12.2005 (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,388476,00.html)