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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hobbys in Bewerbung?


MichaelaJ
17.02.2009, 10:52
Hallo,

Ich grüble grade darüber, ob die Auflistung von Hobbys (nein! nicht Partymachen, Lesen, WoW, Shoppen :-P) in der Bewerbung eines Akademikers eher als hilfreich und normal oder doch eher deplaziert erachtet werden.

Sollte man den Punkt außerdem "Hobbys", "sonstige Interessen" oder ganz anders nennen?

Dirk_.
17.02.2009, 11:00
Hallo MichaelaJ

hierzu habe ich das für dich:
Zweitens: Wer schon vorab so erschöpfend Auskunft gibt, erschöpft. Ungebremste Selbstaussagen wirken meist offenherzig-naiv und unglaublich banal

Richtig Bewerben (http://www.karriere.de/bewerbung/hobbys-im-lebenslauf-die-freizeitfalle-5957/)

Also ich würde Sie wglassen, es sei den der AG verlangt Angaben darüber zb. in einem Stellenangebot der ArGe steht eben drin," Angaben von Hobbys werden erbeten"

Gruß
Dirk

MichaelaJ
17.02.2009, 11:27
Mit meiner nicht-Auflistung wollte ich eigentlich klar machen, daß es sich eben nicht um Banalitäten handelt :wink:

Denn im Untertitel des Artikels finde ich auch direkt die andere Sichtweise
Sagen sie etwas über Ihre Qualitäten im Job aus? Denn nur dann gehören sie in den Lebenslauf..."

Ich gebe jetzt einfach mal ein Beipsiel:
Elektronik ...ich habe hier eine kleine Platinenätzanlage und ein Oszilloskop rumstehen - geht also schon ein wenig über das Zusammenstecken von Kosmos-Kästen hinaus.

Ich suche schlichtweg eine nicht allzu aufdringliche Möglichkeit, um einem Personaler klarzumachen, daß ich handwerklich nicht ungeschickt bin, gelernte Dinge umzusetzen weiß und auch noch ausreichend Spaß an dem Inhalt meiner Arbeit mitbringe.

Deshalb meine Grübelei, ob man diese und ähnliche Interessen bei Akademikern unter Hobbys zusammenfassen sollte oder ob man es vielleicht ganz anders plazieren/benennen könnte.

Also: Wie bringt man es geschickt im Lebenslauf unter?

Ich bin es nicht
17.02.2009, 12:48
Hallo Michaela ..

wenn die Hobbys in das Berufsbild reinpassen , so ist das schon nützlich wenn man sie aufführt ..

bei Bewerbung als Floristin zB. private kleine Blumenzucht ..

im Zoohandel z.B. Aquarist ..

Kindergarten - Bastelgruppe ..

Kirche - ehrenamtliche Tätigkeiten ..

so erkennt der etwaig potentielle Arbeitgeber auch , das man sich für das Berufsbild interessiert und nicht nur in der Freizeit rumgammelt bzw. nichts mit sich anzufangen weiss ..

aber eben am besten nur kurzen Dreizeiler zum Hobby ..

häufig wird man vom Arbeitgeber bei dem Bewerbungsgespräch auf die angegebenen Hobbys angesprochen ..

das lockert erst einmal die Situation und man kommt darüber rasch ins Aufgabengebiet der angebotenen Stelle ..