Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neuer Job: Beihilfe für Fahrtkosten und Umzug?
Moin,
kenne mich mit dem Arbeitslosen-Gedöns kein Stück aus! Und habe auch erst nächsten Monat ein Gespräch beim Amt.
Habe ne Ausbildung gemacht und diese Anfang Feb. beendet. Wurde nicht Übernommen.
Bin dann also zum Amt ... Die Anträge ausgefüllt blabla ... Zu nem Gespräch mit nem Vermittler kommt es erst nächsten Monat.
SO nun gehts los ;D
Jetzt habe ich mich Natürlich schon beworben und habe diese Woche nen Vorstellungsgespräch was ca. 300km von mir weg ist ...
Frage Nr.1
Bezahlt mir das Amt die Reise dort hin? Also die Zugfahrt? Die ja nun doch ziemlich teuer ist. ca 50-60€
Frage Nr.2
Sollte ich dort die Stelle kriegen ... Bezahlt das Amt den Umzug? Bzw was zahlt das Amt überhaupt? Man muss ja erstmal ein Monat klar kommen irgendwie ... Möbel kaufen evtl. Renovieren was da halt alles so anfällt. Essen/Trinken muss man sich ja auch besorgen ...
Frage Nr.3
Habe in den letzten 12 Monaten ca. 11.000€ Brutto berdient. Dh. ich bekomm ca. 400€ Alg-1
Was kann ich mir noch so dazu verdienen? Ich habe irgendwas mit 160€ Gelesen (Mini-Job). das wären dann ja 560€/Monat.
So ... Das wars erstmal ;D ... muss ja wissen ob sich das alles lohnt nun 300km weg zu ziehen für nen neue Arbeit.
Danke für die Aufmerksamkeit
zu 1. Ja,wenn du einen Antrag auf Reisekostenerstattung stellst, und er nicht abgelehnt wird. (130€max per PKW, alle Kosten per Bahn (2.Klasse))
zu 2. Ja, wenn du einen Antrag auf Umzugskostenbeihilfe stellst, und er nicht abgelehnt wird. (Normal entweder 2 Kostenvoranschläge Mietwagen, und dann zahlt die agentur das, oder 3 Kostenvoranschläge Umzugsunternehmen, das günstigste wird dann genommen. Derzeit liegt die höchstgrenze grob bei 2500 euro). Achtung: nur Vollzeit, nicht für nen Nebenjob. Und nur mit Vorlage des Arbeitsvertrages, und bei einigen Agenturen nur für Personen die einen eigenen Hausstand haben.
zu Nebenfrage: Was bezahlt das Amt überhaupt: Auf Antrag, vor Leistungsbegründendem Ereignis, und alles nur "Kann"-Leistungen, keine "Muss"-leistungen: Umzugskostenbeihilfe, Wenn du verheiratet wärst evtl. Trennungskostenbeihilfe, Ausserdem evtl. einen einmaligen Zuschuss zur Aufnahme der Tätigkeit, weil Lohnzahlung noch ewig auf sich warten lässt, evtl. auch die Fahrt zum Arbeitsantritt, oder, wenn es kleinere Strecken sind, evtl. eine Weile die Fahrtkosten, wenn du tägl. fährst etc. Sprich da am besten mit deinem Vermittler, was du wann wie kriegen kannst. (Merkblatt 3<-)
zu 3.
Möglichkeit 1: 165€ Nebenjob, oder 400€Job, 165€ werden nicht angerechnet auf das Arbeitslosengeld I.
Möglichkeit 2: eventuell Wohngeld möglich?
Möglichkeit 3: Arbeitslosengeld II aufstockend wenn nötig, aber dann wirst du nichtmehr von der Agentur für Arbeit betreut, sondern von der Arbeitsgemeinschaft (Verbund aus Agentur und Kommune). Für viele ist die Betreuung dort.."unter aller sau". ;)
oh gott is das alles kompliziert ...
Wo krich ichn die Anträge her?
und wenn ich zu mein 420€ Alg noch 165€ verdienen kann ... Stellt sich mir grad die Frage wozu ich 300Km wegziehen soll für ne Arbeitsstelle wo ich 1800€ Brutto krich (1200€ ca. Netto) wenn ich dann ne Wohnung nehme die ca. (500€ Warm) kostet. würden mir 700€ zum leben bleiben.
Dann kann ich auch "hier" bleiben und warten bis ich hier was finde ... denn 420€+165 = 585€ ohne eigene Wohnung in "Hotel-Mama".
Ai Ai Ai ... das ja alles ne Sache ...
die Anträge kriegste bei deinem Gespräch. Bzw kannst sie auch vorher per Telefon stellen, wenn es an dem sein sollte. (Bewerbungskosten z.b., gilt erst ab Tag der Antragstellung,nicht rückwirkend). Servicecenter-Rufnummer sollt ja auch deinem Antrag stehen.
Dann kann ich auch "hier" bleiben und warten bis ich hier was finde ... denn 420€+165 = 585€ ohne eigene Wohnung in "Hotel-Mama".
Moin blubba,
lese Dich mal ein wenig durch einige Threads hier durch. Es versuchen einige verzweifelt dem "Hotel Mama" zu entfliehen.
Es mag ja auch "Nesthocker" geben. ;-)
Wenn Du die Möglichkeit haben solltest auf eigenen Beinen zu stehen, dann würde ich diese Möglichkeit wählen, zumal 700 EURONEN zum Leben nicht unübel sind.
ja ne ... ich will ja schon raus hier ... aber das lohnt sich irgendwie nich so recht ... und 300km is ja auch kein Katzensprung. Freunde/Familie etc. wohnen halt hier ;) NOCH bin ich jung und hab die Qual der Wahl.
Wir werden sehen ;) Erstmal ab zum Vorstellungsgespräch und dann gucken was das Arbeitsamt sagt wegen "Kostenübernahme".
Danke für eure Antworten
Dann kann ich auch "hier" bleiben und warten bis ich hier was finde ... denn 420€+165 = 585€ ohne eigene Wohnung in "Hotel-Mama".
Hallo blubba,
da Dir schon der Tipp bzgl. Wohngeld gegeben wurde, noch kurz was dazu.
Da Du noch zu Hause wohnst, müsstet ihr alle zusammen Wohngeld beantragen, also es zählen alle Haushaltsmitglieder und natürlich auch das gesamte Einkommen. Den Antrag muss der Mieter der Wohnung stellen. Der Tipp ist also eigentlich nur für ALG I-Bezieher mit einer eigenen Wohnung gedacht. Wenn Deine Eltern aber nicht soviel Einkommen haben, könntet ihr es trotzdem mal mit einem Antrag probieren. Weitere Infos kann ich mangels fehlender Infos (Einkomen der Eltern, Miete etc.) nicht geben.
LG, Janet9
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