detiman
27.09.2006, 17:24
Ich bin Schichtarbeiter und arbeite körperlich schwer in der Holzindustrie.
Seit über einem Jahr müssen wir weit mehr Überstunden machen, als gesetzlich erlaubt.
Das sieht so aus: In der Frühschicht von Montag bis Freitag täglich 9 Stunden und zusätzlich am Samstag 9 Stunden.
In der Spätschicht ist es unterschiedlich, im Schnitt aber sind es ca. 10 Stunden am Tag, manchmal bis zu 11 oder 12 Stunden.
Samstags wird allerdings in der Spätschicht nicht gearbeitet. Mittlerweile ist es sogar soweit, dass ich in der Frühschicht von Montag bis Samstag arbeite, dann Sonntag Abend in die Nachtschicht gehe (von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens) und dann Montag nach nur 9,5 Stunden Ruhezeit wieder mit der Spätschicht beginne. Dies wird zwar nur einmal im Monat so gemacht, aber wie belastend das ist, kann man sich sicherlich vorstellen.
Die vielen Überstunden werden zwar ausgezahlt, einen Freizeitausgleich gibt es dafür aber nicht. :?
Nun zu meiner Frage:
Da die Situation kaum noch zu bewältigen ist und ich bereits wegen Lungenproblemen in ärztlicher Behandlung bin und ich Anfang
nächsten Jahres 64 werde, überlege ich, zu kündigen. Da ich noch nie arbeitslos war, bekäme ich 18 Monate Arbeitslosengeld
und könnte so die Zeit bis zur Rente überbrücken.
Ist diese Situation ein Kündigungsgrund, oder bekäme ich eine 3monatige Sperre des ALG1?
Seit über einem Jahr müssen wir weit mehr Überstunden machen, als gesetzlich erlaubt.
Das sieht so aus: In der Frühschicht von Montag bis Freitag täglich 9 Stunden und zusätzlich am Samstag 9 Stunden.
In der Spätschicht ist es unterschiedlich, im Schnitt aber sind es ca. 10 Stunden am Tag, manchmal bis zu 11 oder 12 Stunden.
Samstags wird allerdings in der Spätschicht nicht gearbeitet. Mittlerweile ist es sogar soweit, dass ich in der Frühschicht von Montag bis Samstag arbeite, dann Sonntag Abend in die Nachtschicht gehe (von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens) und dann Montag nach nur 9,5 Stunden Ruhezeit wieder mit der Spätschicht beginne. Dies wird zwar nur einmal im Monat so gemacht, aber wie belastend das ist, kann man sich sicherlich vorstellen.
Die vielen Überstunden werden zwar ausgezahlt, einen Freizeitausgleich gibt es dafür aber nicht. :?
Nun zu meiner Frage:
Da die Situation kaum noch zu bewältigen ist und ich bereits wegen Lungenproblemen in ärztlicher Behandlung bin und ich Anfang
nächsten Jahres 64 werde, überlege ich, zu kündigen. Da ich noch nie arbeitslos war, bekäme ich 18 Monate Arbeitslosengeld
und könnte so die Zeit bis zur Rente überbrücken.
Ist diese Situation ein Kündigungsgrund, oder bekäme ich eine 3monatige Sperre des ALG1?