Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berechtigt für eine MAE-Maßnahme?
Blunatic
02.10.2006, 16:16
Hi!
Hab eben ein Stellenangebot gefunden, in dem eine Bürokraft als MAE-Maßnahme angeboten wird. Es sei selbst zu prüfen, ob man dazu berechtigt ist. Woher weiß ich denn, ob ich eine MAE-Maßnahme machen kann?
Viele Grüße
Blunatic
Hallo Blunatic,
wenn Du wild entschlossen bist einen Ein-Euro-Job zu machen, wirst Du, zwecks Prüfung der „Berechtigung“, Kontakt mit Deinem oder Deiner Sachbearbeiter/in beim zuständigen „Amt“ aufnehmen müssen.
Blunatic
02.10.2006, 17:19
Naja was heißt wild entschlossen, ich hab halt die Anzeige gelesen. Und ist schließlich besser als gar nix zu tun.
Dann werde ich wohl mal meine Bearbeiterin fragen.
LG
Blunatic
DANKE!
Blunatic
02.10.2006, 23:10
sagt mal, jetzt mal eine ganz bescheidene Frage. Ist denn ein 1-Euro-Job so negativ zu betrachten? Man liest ja hier gar nix gutes darüber. Liegt es daran, dass die meisten 1€-Jobs vom Jobcenter angeboten werden und zugleich völlig unpassend sind? Wiegesagt, hab da ja nen Stellenangebot gefunden als Bürokraft als MAE-Maßnahme. Da ich auf dem richtigen Arbeitsmarkt, trotz sehr guter Ausbildung in großem Verlag, nichts finden kann (meist fehlen mir die ausgezeichneten Englischkenntnisse in Wort und Schrift oder 30 Jahre Berufserfahrung *Grummel*) und auch sonst bishe rkein Glück hatte (Heimarbeit, etc.) dachte ich mir, ist doch nen 1€ Job besser als ein Minijob. Weil da wird mir ja was angerechnet und beim 1€ Job krieg ich das GEld ohne Abzug. Ist doch ne tolle Sache... Oder?! Weiß ich da irgendwas nicht?
Hallo Blunatic,
bei einem 400 € - Job würden 160 € für Dich übrig bleiben. Bei einem EEJ von 30 Std./Woche hättest Du 120 € übrig, obwohl Du wesentlich mehr Zeit aufbringen müsstest.
Zu bedenken ist auch, dass eventuell anfallende Fahrtkosten von Dir selbst zu übernehmen sind. Da würde dann unterm Strich bei einem EEJ noch weniger übrig bleiben.
Ist denn ein 1-Euro-Job so negativ zu betrachten? Da sich die meisten Kommunen „am Gesetz vorbei schummeln“, wenn es um die Schaffung von EEJ’s geht, eindeutig JA.
Die Nutznießer der 1-Euro-Jobs sind nicht die Arbeitslosen, sondern es hat sich eine durchaus lukrative Industrie zur Vermittlung der günstigsten Arbeitskräfte gebildet.
Den gesamten Artikel findest Du hier: 1-Euro-Jobs und andere Zahlenspielereien (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22899/1.html)
Ich glaube, es wird keine einfache Entscheidung für Dich werden, denn Dein Wunsch nach Arbeit kollidiert bei einem EEJ mit der berechtigten Kritik an eben jenem.
…dachte ich mir, ist doch nen 1€ Job besser als ein Minijob.
Hättest Du denn die Möglichkeit einen Minijob anzunehmen? Wenn ja, würde ich an Deiner Stelle diesen vorziehen. :)
LG effge
Blunatic
03.10.2006, 16:53
Also ich hab jetzt erfahren dass dieser Job 30 Stunden umfasst mit 150 €... also fast so wie eiN Vollzeitjob mit so wenig Geld. 10-20 Stunden und dann 150 € wäre okay aber 30 Stunden? Nein das mach ich nicht. Werde mich wirklich nach Minijobs umsehen und weiter am ball bleiben einen festen Job zu bekommen. Danke effge für deine Ausführung, bin jetzt schlauer :-)
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