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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ARGE vernichtet Ausbildungsmöglichkeit


Regnak
14.07.2009, 14:54
Hallo!

Meine Freundin (24) lebt mit mir und unserer Tochter zusammen in einer Wohnung.
Unser Leben lief nicht gerade "Gut geregelt" und wir hatten zusätzlich viel Pech.
Seit nun fast 3 Jahren sucht meine Freundin Eine Möglichkeit eine Ausbildungsstelle zu bekommen.
Alle von der ARGE vorgeschlagenen Stellen wurden meist anderweitig besetzt, auch durch Eigenbemühung ergab sich keine Gelegenheit.

Da wir ziemlich "ab vom Schuss" leben, kamen schliesslich ans "Ende" unserer Möglichkeiten da alle anderen Arbeitsstellen zu weit Weg sind.
Da wir keinen Führerschein besaßen kamen wir also nicht weiter.
Nach Absprache mit der ARGE wurde meine Freundin in ein Programm eingeladen in dem sie ihren Führerschein auf Kosten der ARGE machen konnte. Dort wurde auch gesagt, wenn sie eine Stelle findet würde man ihr ein Auto finanzieren.
Sie bestand diesen auch und freute sich über die Möglichkeiten die ihr nun Offen standen.
Sie bewarb sich bei Mehreren Stellen die für uns vorher Unerreichbar waren. Leider folgten auch da fast nur Absagen.
Bis auf eine!
Sie bekam eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch, und es ergab sich das man ihr eine Ausbildung als Systemgastronomin anbat.
Einziger Haken:
Da ihr Lebenslauf natürlich die letzten Jahre nicht so "gut" aussah, bestand der Chef darauf das Erste Ausbildungsjahr als EQJ Zu machen.
Meine Freundin sagte zu, freute sich endlich eine Chance zu bekommen.
Sie ging gleich darauf zur ARGE und meldete dies.
Ihr wurde vom Sachbearbeiter versichert das sie NUN die Möglichkeit hat sich ein Auto finanzieren zu lassen, er würde sie Nachmittags anrufen.

Und dann kam der Knall...

Ihr wird kein Auto Finanziert da ein "EQJ" ja schon Stütze vom Arbeitsamt erhält und sie bräuche dort also gar nicht anfangen wenn sie denn kein Auto hat.

WIE BITTE?
Kann das denen ihr Ernst sein?
3 Jahre Kriecht meine Freundin auf allen Vieren und versucht alles.
Nun bekommt sie die Möglichkeit wieder zu arbeiten und gleichzeitig Nachfolgend eine Ausbildung zu machen... Und nun wird ihr das zerstört wegen so einer "komischen" Gesetzgebung?

Gibt es da IRGENDWAS was man tun kann?
Das kann doch nicht wahr sein oder?

Ich habe nun gleichzeitig noch versucht herauszufinden ob es Auch ohne Auto möglich ist dort hinzukommen, aber es gibt keine Chance.
Zugverbindung in den Ort dauert schon 1 Stunde. Vom Bahnhof führt KEINE Busverbindung zur Ausbildungsstelle, dies wären 12 KM bergauf...

Irgendeine Lösung muss es doch geben ?

HILFE !

ch-ev888
18.07.2009, 21:20
versuch mit dem arbeitgeber zu reden das er das erste jahr als probejahr anschreibt und nicht als eqj das wäre ne möglichkeit diese :wut: Gesetzgebung zu umgehen

VIERZEHNNOTHELFER
19.07.2009, 11:30
es geht darum, ein rückzahlbares Darlehen für ein
Auto zu bekommen. Wieviel könnte sie monatlich zurückzahlen??