Toasti
04.08.2009, 20:35
Hallo miteinander,
ich versteh grad die halbe Welt nicht so recht und bräuchte mal etwas Ratschlag. Wird jetzt evtl komplizierter...
Folgendes:
Ich bin Freelancer (habe also eine USt-IdNr, aber kein Gewerbe oder so etwas).
Dieses Jahr läufts völlig daneben und ich gewinne keinen Blumentopf. So musste ich irgendwann mal Hartz4 beantragen. Nun kam der Folgeantrag und wieder sollte ich eine Anlage EKS ausfüllen um meine zu erwartenden Umsätze zu schätzen.
Beim ersten Mal hatte ich mich strickt geweigert da etwas auszufüllen. War auch gut so, denn es passierte in der zeit auch fast nichts (Ich reiße mir aber echt den Arsch auf um an neue Aufträge zu kommen!)
Diesmal jedoch dachte ich, gehe ich a) dem Streß von letzem Mal aus dem Weg und b) hoffe ich auch irgendwie auf Besserung meiner Aufträge. Also schreibe ich mal "ganz" vorsichtig ab September 150-200 Euro Umsatz pro Monat rein. Zur Info: Das ist dann für mich kein Gewinn, den hätte ich erst wieder bei größeren Aufträgen. Und dann bräuchte ich das A-Amt eh nicht mehr. Ausserdem kommen Ausgaben im Oktober auf mich zu.
Private Situation: Wohne grade in einer WG. Geteilt wird sich hier nix (siehe Differenz Unten).
So nun kam mein Bescheid:
Regelsatz für erwerbsfähige Hilfebedürftige: 359 eur
Anerkannte mtl. Kosten Unterkunft/Heizung: 187,38 eur
Gesamtbedarf der Bedarfsgemeinschaft (?): 546,38 eur
abzüglich Freibetrag: -111,33 eur
zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen: -111,33 eur
sonstiges Einkommen: 36 eur
laufendes einkommen aus Selbstständigkeit: 156,67 eur
Zu berücksichtigendes Gesamteinkommen: 81,34 eur
Bleiben mir unter dem Strich also 277,66 eur
Heute kam nun die Zahlung: Das waren 255,04 euro. Woher die Differenz?
Und nun mal meine Fragen:
Ich hab doch noch gar keinen Cent verdient und es ist grade auch nicht sicher wie es weiter läuft. Aber ich soll jetzt schon mal vom Regelsatz nur noch 2/3 bekommen? Man verstehe mich nicht Falsch, aber wer soll von 255 euro leben können, bzw. überhaupt wieder auf die Beine kommen können? Ich bin ja bald nicht mal mehr fähig einen Job zu übernehmen, weil ich die Kosten bis zur Rechnungsstellung nicht mehr tragen kann.
250 Euro ist genau das, was ich in einem Monat an Essen und trinken brauche (weiß ich aus den letzten Monaten). Da ich schwer Untergewichtig bin und fast für 2 Essen muss (ich kauf ja schon nur das billigste).
Ich gehe ja mal davon aus das ich, trotz des "vorläufigen" Bescheids, danach oder währenddessen auch keinen Cent mehr wiedersehe, oder?
Was kann ich denn jetzt bitte dagegen machen? Ich meine, wenn trotz Bemühungen kein neuer Kunde anbeißt sitze ich ja völlig am Arsch da und weiß nicht mehr vorwärts und nicht zurück.
Soll Wiederspruch einlegen? Wenn ja mit welchen Begründungen?
Hey, ich Danke schon mal für jede Hilfe. Die hab ich grad irgendwie mal nötig.
Gruß
ich versteh grad die halbe Welt nicht so recht und bräuchte mal etwas Ratschlag. Wird jetzt evtl komplizierter...
Folgendes:
Ich bin Freelancer (habe also eine USt-IdNr, aber kein Gewerbe oder so etwas).
Dieses Jahr läufts völlig daneben und ich gewinne keinen Blumentopf. So musste ich irgendwann mal Hartz4 beantragen. Nun kam der Folgeantrag und wieder sollte ich eine Anlage EKS ausfüllen um meine zu erwartenden Umsätze zu schätzen.
Beim ersten Mal hatte ich mich strickt geweigert da etwas auszufüllen. War auch gut so, denn es passierte in der zeit auch fast nichts (Ich reiße mir aber echt den Arsch auf um an neue Aufträge zu kommen!)
Diesmal jedoch dachte ich, gehe ich a) dem Streß von letzem Mal aus dem Weg und b) hoffe ich auch irgendwie auf Besserung meiner Aufträge. Also schreibe ich mal "ganz" vorsichtig ab September 150-200 Euro Umsatz pro Monat rein. Zur Info: Das ist dann für mich kein Gewinn, den hätte ich erst wieder bei größeren Aufträgen. Und dann bräuchte ich das A-Amt eh nicht mehr. Ausserdem kommen Ausgaben im Oktober auf mich zu.
Private Situation: Wohne grade in einer WG. Geteilt wird sich hier nix (siehe Differenz Unten).
So nun kam mein Bescheid:
Regelsatz für erwerbsfähige Hilfebedürftige: 359 eur
Anerkannte mtl. Kosten Unterkunft/Heizung: 187,38 eur
Gesamtbedarf der Bedarfsgemeinschaft (?): 546,38 eur
abzüglich Freibetrag: -111,33 eur
zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen: -111,33 eur
sonstiges Einkommen: 36 eur
laufendes einkommen aus Selbstständigkeit: 156,67 eur
Zu berücksichtigendes Gesamteinkommen: 81,34 eur
Bleiben mir unter dem Strich also 277,66 eur
Heute kam nun die Zahlung: Das waren 255,04 euro. Woher die Differenz?
Und nun mal meine Fragen:
Ich hab doch noch gar keinen Cent verdient und es ist grade auch nicht sicher wie es weiter läuft. Aber ich soll jetzt schon mal vom Regelsatz nur noch 2/3 bekommen? Man verstehe mich nicht Falsch, aber wer soll von 255 euro leben können, bzw. überhaupt wieder auf die Beine kommen können? Ich bin ja bald nicht mal mehr fähig einen Job zu übernehmen, weil ich die Kosten bis zur Rechnungsstellung nicht mehr tragen kann.
250 Euro ist genau das, was ich in einem Monat an Essen und trinken brauche (weiß ich aus den letzten Monaten). Da ich schwer Untergewichtig bin und fast für 2 Essen muss (ich kauf ja schon nur das billigste).
Ich gehe ja mal davon aus das ich, trotz des "vorläufigen" Bescheids, danach oder währenddessen auch keinen Cent mehr wiedersehe, oder?
Was kann ich denn jetzt bitte dagegen machen? Ich meine, wenn trotz Bemühungen kein neuer Kunde anbeißt sitze ich ja völlig am Arsch da und weiß nicht mehr vorwärts und nicht zurück.
Soll Wiederspruch einlegen? Wenn ja mit welchen Begründungen?
Hey, ich Danke schon mal für jede Hilfe. Die hab ich grad irgendwie mal nötig.
Gruß