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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Entscheiden job oder noch warten?


TumadieMoerchen
13.08.2009, 08:36
Ich bin seit januar krank wurde am ellbogen operiert und an der wirbelsäule. ich habe 5 wochen Reha hinter mir. Teilhabe am Arbeitsleben wurde bereits abgelehnt von der DRV. Ich hatte mir bereits vor 2 jahren einen leichteren job gesucht den könnte ich ja wieder ausüben, so die Begründung.
Deshalb bin ich zum VDK die beantragen nun Akteneinsicht und legen Widerspruch ein.

Mir geht es zwar etwas besser, allerdings hatte die op am ellbogen nur teilweise erfolg.
Auch an der LWS gabs nur einen Teilerfolg durch die OP.
Ausserdem stellte man fest, dass die HWS auch noch ein Problem hat.
Es liegen noch ein paar Untersuchungen MRT und Neurologe vor mir.

Trotzdem habe ich mich weiter beworben und könnte einen Job bekommen wo ich wie in einem anderen Beitrag bereits geschrieben etwa 804,44 bei 30Std. verdienen könnte.Mein momentanes krankengeld beträgt 1083 Euro das erst mitte nächsten jahres auslaufen würde.
Bei dem Job handelt es sich um eine Tätigkeit als Servicefahrer Krankentransport für die Johanniter.

Der einzigste Haken ist, dass ich mir gedanken mache ob das sinnvoll ist diesen job anzunehmen oder ob ich mir damit eher selber schade weil ich nicht recht einschätzen kann ob ich nicht vielleicht eher ein fall für eine EU-Rente bin.

Momentan mache ich ein Rehaprogramm nennt sich Irena und erhalte Krankengymnastik für die HWS.
Nennt sich Traktionsbehandlung. Allerdings hab ich nach der Bahnadlung meist 2 Tage Kopfschmerzen und die Therapeutin sagt immer nur " sehr bedenklich da stimmt was nicht" oder " hab ich noch nie gesehn".

Was meint ihr?
Job annehmen Wohngeld beantragen oder doch eher abwarten was bei den Untersuchungen rauskommt und beim VDK?
Gibts die möglichkeit den Job als versuch einer wiedereingliederung zu deklarieren?

Marsleuchte
13.08.2009, 08:47
Hallo,

schwer das ganze und die Entscheidung liegt im Grunde bei Dir.
Kurz zum VDK, sind leider nicht die schnellsten (gerade beim Bekannten gesehen) und ob der Widerspruch was bringt ist die andere Seite.
Wenn man Dir Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt sollte man auch wissen was man mit Dir anstellen könnte und ich denke da liegt der Haken das Sie es nicht wissen.

Zur EU-Rente, ist eine sehr sehr lange geschichte, in der Regel wird der Antrag abgelehnt, Widerspruch und Klage ziehen das ganze dann zwischen 3 - Jahre in die Länge.

Wie siehst Du das mit dem Job, kannst Du den machen oder nicht?

MfG
Marslicht

TumadieMoerchen
13.08.2009, 09:06
Wie siehst Du das mit dem Job, kannst Du den machen oder nicht?

MfG
Marslicht

Bei dem Job handelt es sich ja um Krankentransport. Sitzend liegend transport von patienten.
Gibt genug Hilfsmittel. allerdings wenn man einen patienten mit 160kg aus dem 3.stock tragen muss zu zweit............da hab ich etwas bedenken.
Ich habe am montag einen termin beim hausarzt. werd das mit ihm mal besprechen. ich denke er kann am besten einschätzen ob das klappen kann.

Marsleuchte
13.08.2009, 09:10
Ja wie jetzt, Du bekommst 160 kg nicht gehoben? :engel:

Na ich denke eher das bei 160 kg die Feuerwehr oder ein Schwerlastkran das ganze übernehmen werden.

Klar jetzt bespricht das ganze mal in aller Ruhe mit dem Arzt Deines Vertrauens und dann siehst weiter.

Ich bin es nicht
13.08.2009, 09:20
Ja wie jetzt, Du bekommst 160 kg nicht gehoben? :engel:

na unser Sonnenlicht würde das natürlich gestemmt bekommen ..

auf dem rechten Arm ne Blondine 50kg , auf dem linken Arm ne brünette 50kg , und auf dem Rücken noch ne Schwarzhaarige mit 60 kg gepackt ..:razz:

@ TumadieMoehrchen ..

ich würde da absolut noch das MRT abwarten ..

eben wegen dem HWS - Bereich ..

ich hab mit der Problematik auch rumgekaspert , bis ich Lähmungen in den Händen und Armen bekam ..

hat anschließend fast 1,5 Jahre gedauert , bis ich wieder hergestellt war ..

TumadieMoerchen
13.08.2009, 10:27
@ichbins

MRT ist erst am 26.08.09. Ich habe heute bereist die Unterlagen für die Stelle erhalten. Am 1.09.soll es offiziell losgehen. Zeitlich würde das ja mit dem MRT hinhauen. Notfalls muss ich halt kurzfristig den job absagen. dürfte ja bei gesundheitlichen problemen möglich sein.

Ich besorg jetzt erstmal alle papiere das dauert auch erstmal paar tage.
Ich werd das mit dem arzt besprechen. sollte ich den job antreten soll er das als wiedereingliederungsversuch deklarieren. falls es nicht klappen sollte müsste ich ja wieder ins krankengeld zurück können oder?

Tapir
13.08.2009, 12:06
Habe ich das richtig gelesen, Du bist an der WS und am Ellbogen operiert und willst / sollst als Fahrer arbeiten?

Finde ich merkwürdig. Ich habe nur mal 2 Links reingesetzt, die ich beim suchen gefunden habe.

Seite 21, Mitte
http://www.baua.de/nn_11598/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2038,xv=vt.pdf
http://www.tripple.net/contator/journal/news.asp?nnr=30664

Ist Dein Ellbogen wieder voll einsatzfähig? Du bist doch gar nicht richtig fahrtüchtig, wenn Du nur einen Arm ordentlich einsetzen kannst. Bedenke bitte, dass Du als Fahrer von Menschen für andere Verantwortung trägst, und wenn Du Deine gesundheitliche Verfassung hinten anstellen magst - mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken, motorisch eingeschränkt zu sein und im Straßenverkehr unter solchen Vorraussetzungen unterwegs zu sein.

Du beförderst ein Kind und Dir brettert jemand rein und Du kannst nicht richtig lenken, weil Dein Ellbogen eingeschränkt ist?!

Ne Danke, wüsste ich von einem solchen Fall, würde ich den Johannitern das Fell über die Ohren ziehen - weil sie jemand als Fahrer einsetzen, der nicht geeignet ist. Was in einem solchen Fall mit Deiner persönlichen Haftung wäre, weiss ich nicht. Mir wäre es zu heiss.

sonnige Grüße, Tapir

TumadieMoerchen
13.08.2009, 16:56
@tapir,

Am Ellbogen wurde ein Tennisarm operiert. Die Beschwerden sind aber leider nicht weg.
Ich wurde an einem Bandscheibenvorfall operiert der auf einen nerv drückte.
Allerdings gibts noch einen wirbelschaden der noch nicht operiert wurde.

Ich bin momentan total unglücklich. einerseits würde ich gerne arbeiten aber auf der anderen seite habt ihr ja recht.
Das Fahren ansich ist kein Problem. Ich denk eher daran wenn man mal einen Patienten heben muss. ich denke das ist eher problematisch.
Die johanniter wissen von der problematik nicht alles.
Vermutlich habe ich mehr angst davor das ich irgendwann in Hartz4 rutsche. Die Krankenkasse wird nicht ewig zahlen. Und wenn die DRV schon eine Umschulung ablehnt und mich einfach ans arbeitsamt verweist wird es nicht lange dauern das die KK einfach nach aktenlage entscheidet.