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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeitbedarf Gründungsvorbeitung


Jan77
12.08.2005, 12:03
Hätte direkt nochmal ne Frage, an diejenigen die schon gegründet haben. Mich würde interessieren, wie lange euch die Arbeitsagentur in Ruhe gelassen hat mit euren Planungen.

Im Speziellen sei es mal so formuliert: Ich habe bei meiner Anmeldung als Arbeitsloser direkt gesagt Existenzgründung sonst nix. Was würdet Ihr schätzen oder aus Erfahrung sagen, wie lange lässt mich die Arbeitsagentur mit meinen Planungen in Ruhe bevor sie mit Leistungskürzung droht, weil ich keine Jobs suche?

Ich nehme derzeit an diversen Existenzgründerseminaren teil, die halt über mehrere Monate verteilt stattfinden (leider) und die würde ich gerne erst alle machen, bevor ich meinen Geschäftsplan endgültig abschliesse.

Zudem vielleicht noch als weitere Frage (so ganz nebenbei lach), welche Erfahrungen habt Ihr mit der Förderung solcher Seminare durch die Arbeitsagentur (zahle im Moment selber)?

ex_igelchen
12.08.2005, 13:18
Ich habe bei meiner Anmeldung als Arbeitsloser direkt gesagt Existenzgründung sonst nix. Was würdet Ihr schätzen oder aus Erfahrung sagen, wie lange lässt mich die Arbeitsagentur mit meinen Planungen in Ruhe bevor sie mit Leistungskürzung droht, weil ich keine Jobs suche?
Hier gilt wohl auch: "it depends". Um Deine Absicht zu unterstützen, solltest Du den den Antrag auch stellen, d.h. die Vordrucke für den Antrag abholen. Damit hast Du einen Beweis für die Ernsthaftigkeit Deines Anliegens. Selbst wenn du Dich anders entschließen würdest, z.B. weil Du die Finanzierung nicht hinbekommst oder das Gründungsvorhaben aus anderen Gründen nicht durchführbar ist, entstehen Dir dadurch keine Nachteile. Siehe dazu auch:
http://www.ueberbrueckungsgeld.de/ueberbrueckungsgeld/antrag/antrag02.shtml
http://www.ueberbrueckungsgeld.de/faq/timing/fragen/frage01.shtml

Ich denke der Berater sollte dich mindestens einen Monat oder eher noch viel länger in Ruhe lassen, da eine Existenzgründung etwas sehr Aufwändiges ist. Hier würde ich nachfragen was er denn für einen Aufwand schätzt und gegebenenfalls dem gegenüberstellen, was Deine auserkohrene fachkundige Stelle meint. :wink:

Liebe Grüße vom ex_igelchen

Jan77
12.08.2005, 13:27
Den Antrag habe ich direkt bei Einreichung meiner kompletten Unterlagen wegen Antrag auf Arbeitslosengeld mitgenommen. Das hatten die wohl auch noch nicht lach, die waren ziemlich verdutzt und mussten erstmal nachhaken, ob das überhaupt geht :lol:.

Nur leider hatte ich mich damals für die Ich-AG entschieden, also werde ich doch noch mal da einschlagen müssen :cry:. Hoffentlich drehen die mir keinen Strick aus meiner Meinungsänderung.