PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Job als Zwischenlösung und Anspruch auf ALG I


Frischling
18.09.2009, 18:26
Liebe Mitarbeitslose,

X wird nach zweijähriger Beschäftigung arbeitslos und bekommt ALG I. Da er lieber arbeiten als vom Staat abhängig sein möchte, sucht er sich als Übergangslösung eine halbe Stelle, bei der er so rund 600 Euro bis 700 Euro netto pro Monat verdient. Nebenbei will er sich bewerben und etwas "Richtiges" suchen.

Problem: Bei der neuen halben Stelle kann es jederzeit passieren, dass ihm wieder gekündigt wird. Wie würde sich das auf den ALG-Bezug des X auswirken? Wäre der nun erloschen, wenn etwa bei dem halben Job nach zwei Monaten Sense wäre, so dass ALG II beantragt werden müsste?

Vielen Dank für die Aufklärung!

Der Frischling

stummelbeinchen
18.09.2009, 21:11
Hi,

Dein Restanspruch bleibt 4 Jahre erhalten. Würdest Du also nach kurzer Zeit (max. 11 Monate und 29 Tage) wieder arbeitslos werden, so bekämst Du das gleiche ALG1 wie vorher.


LG

ratsuchende
19.09.2009, 06:18
Hallo!
Der Bestandsschutz für die Höhe des ALG1 gilt m.W. max. 2 Jahre lang!
Oder hat sich das etwa geändert?

Seebarsch
20.09.2009, 19:29
Hallo zusammen,
so wie ich es sehe, will sich Frischling :welcome:erst garnicht alo melden!
Dann wird im Falle der erstmaligen Alo-Meldung das verminderte Teilzeitentgelt mit in die Bemessung einbezogen!
Mein Tipp:
Vor der TZ-Beschäftigung mit dem verminderten Entgelt mindestens einen Tag Alg beziehen!
Dann kann man den erhöhten Anspruch wieder geltend machen!
:)