putztuch
30.09.2009, 22:03
Hallo zusammen,
da das ganze Thema mit den Ämtern ein endloser Ärger ist und wir nicht mehr durchblicken, versuche ich hier, evtl. einige Informationen zu bekommen.
Ich befinde mich z.Zt. noch in einer Ausbildung. Meine Mutter hat vor kurzem (leider) einen Aufhebungsvertrag unterschrieben.
Dadurch 3 Monate Sperre von ALG1 und Antrag auf ALG2 bei der ARGE.
Viel blabla drumherum und nun folgende Situation:
Bisher ist seit 2 Monaten kein einziger Cent geflossen. Jetzt ist im Oktober wieder die Miete usw. fällig und wir haben absolut keine Ahnung, wie wir das zahlen sollen.
Meine Mutter ist total am Ende, die Ämter machen einen fertig, geben absolut keine vernünftigen Auskünfte und man muss schauen, wie man klar kommt!
Fakt ist, ich habe im Juni mit meiner Freundin einen Wohnberechtigungsschein beantragt und bekommen.
Nach dem Aufhebungsvertrag meiner Mutter haben wir einen Mietvertrag unterschrieben.
Nun haben wir die Wohnung bzw. meine Freundin, da ich hier nicht weg kann, da meine Mutter total fertig ist und ich sie Tag für Tag aufbauen muss.
Wir haben einen Antrag auf Wohngeld gemacht und wurde, so wie ich es verstanden habe, aufgrund meines "Einkommens" abgelehnt.
Meine eigentliche Frage ist nun:
Wenn ich zu meiner Freundin ziehen würde bzw. mich zumindest dort schon mal anmelde, würde meine Mutter mit ALG2 dann Wohngeld bekommen? Auch nachträglich?
Wie sieht es aus, wenn die Sperrzeit vorbei ist und sie normales ALG1 bekommt?
Wie sind generell die Vor- und Nachteile, wenn ich ausziehen würde?
Steuerklasse ändert sich zum Nachteil. Geld vom Arbeitsamt würde mehr werden?!? Nur bei ALG2 oder auch ALG1 bzw. Wohngeld?
Mir steht alles bis zum Hals. Habe auf der Arbeit viel zu tun, muss mich danach immer wieder informieren, wie und was es gibt und was einem zusteht (oder eben auch nicht).
Sowie auch Bewerbungen schreiben, da meine Mutter sich nicht mit PCs auskennt, (hand)schriftliche Bewerbungen nichts mehr wert sind und ihr auch die Formulierungen eines Anschreibens total fremd sind, da sie eigentlich nie welche Schreiben musste und auch so Arbeit bekam.
Ich weiß auch nicht mehr, wie ich sie aufmuntern soll, da ich selber mittlerweile davon ausgehe, dass es mit einem Job nichts mehr wird. Mit Mitte 50 einen Job (zu einem fairen Stundenlohn zu bekommen), ist heutzutage leider unmöglich.
Freue mich über jede hilfreiche Informationen!
Gruß vom putztuch
da das ganze Thema mit den Ämtern ein endloser Ärger ist und wir nicht mehr durchblicken, versuche ich hier, evtl. einige Informationen zu bekommen.
Ich befinde mich z.Zt. noch in einer Ausbildung. Meine Mutter hat vor kurzem (leider) einen Aufhebungsvertrag unterschrieben.
Dadurch 3 Monate Sperre von ALG1 und Antrag auf ALG2 bei der ARGE.
Viel blabla drumherum und nun folgende Situation:
Bisher ist seit 2 Monaten kein einziger Cent geflossen. Jetzt ist im Oktober wieder die Miete usw. fällig und wir haben absolut keine Ahnung, wie wir das zahlen sollen.
Meine Mutter ist total am Ende, die Ämter machen einen fertig, geben absolut keine vernünftigen Auskünfte und man muss schauen, wie man klar kommt!
Fakt ist, ich habe im Juni mit meiner Freundin einen Wohnberechtigungsschein beantragt und bekommen.
Nach dem Aufhebungsvertrag meiner Mutter haben wir einen Mietvertrag unterschrieben.
Nun haben wir die Wohnung bzw. meine Freundin, da ich hier nicht weg kann, da meine Mutter total fertig ist und ich sie Tag für Tag aufbauen muss.
Wir haben einen Antrag auf Wohngeld gemacht und wurde, so wie ich es verstanden habe, aufgrund meines "Einkommens" abgelehnt.
Meine eigentliche Frage ist nun:
Wenn ich zu meiner Freundin ziehen würde bzw. mich zumindest dort schon mal anmelde, würde meine Mutter mit ALG2 dann Wohngeld bekommen? Auch nachträglich?
Wie sieht es aus, wenn die Sperrzeit vorbei ist und sie normales ALG1 bekommt?
Wie sind generell die Vor- und Nachteile, wenn ich ausziehen würde?
Steuerklasse ändert sich zum Nachteil. Geld vom Arbeitsamt würde mehr werden?!? Nur bei ALG2 oder auch ALG1 bzw. Wohngeld?
Mir steht alles bis zum Hals. Habe auf der Arbeit viel zu tun, muss mich danach immer wieder informieren, wie und was es gibt und was einem zusteht (oder eben auch nicht).
Sowie auch Bewerbungen schreiben, da meine Mutter sich nicht mit PCs auskennt, (hand)schriftliche Bewerbungen nichts mehr wert sind und ihr auch die Formulierungen eines Anschreibens total fremd sind, da sie eigentlich nie welche Schreiben musste und auch so Arbeit bekam.
Ich weiß auch nicht mehr, wie ich sie aufmuntern soll, da ich selber mittlerweile davon ausgehe, dass es mit einem Job nichts mehr wird. Mit Mitte 50 einen Job (zu einem fairen Stundenlohn zu bekommen), ist heutzutage leider unmöglich.
Freue mich über jede hilfreiche Informationen!
Gruß vom putztuch