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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Betrieb,Insolvenz und Ausbildung


Timo1983
03.10.2009, 22:55
Nur kurz:Betrieb seit halben Jahr in Kurzarbeit, (Bereich Logistik Dienstleistungen). Nun auch Kurzarbeit in der Sachbearbeitung (Büro). Es gibt kein Betriebsrat.

Geschäftsführung hat Gespräche mit jeden MA geführt das ob jeder seinen Urlaub verschenken kann um den Betrieb zu retten. Es haben alle gesetzlichen Mindestanspruchv on 24 Tagen.

Ich bin Azubis, an uns sind sie nich herangetreten bis jetzt. Wo ich bin ist mehr als gemug Arbeit, Dort machen die MA sogar Überstunden, alle sagen beis o einer Situation ist es eigentlich 5 vor 12

Meine Ausbildung dauert noch bis Sommer 2010, aber eigentlich sagen alle das es nich mehr lange gut geht.

Ich weiss auch nich wie ich mit der Situation umgehen soll.

Pharao
04.10.2009, 02:59
Hi Timo1983,

es gibt nur zwei Möglichkeiten. Du wartest einfach ab und versuchst deine Ausbildung in dem Betrieb fertig zu machen, wobei dir aber klar seinen sollte das eine Übernahme evtl nicht erfolgt. Oder du schaust dich jetzt schon mal vorsichtshalber bei anderen Betrieben um, ob du evtl dort deine Ausbildung fertig machen kannst bzw vorzeitig wechselst. Wobei das aber auch nicht so einfach werden wird, wenn es in deiner Branche zu Zeit eh nicht so rosig aussieht (von dem ich jetzt mal ausgehe).

Ich weis zwar nicht in welcher Branche du tätig bist, aber es gibt schon welche oder besser Bereiche wie zb Metallbetriebe/Autoindustrie wo fast alle großen & kleinen Firmen oder Zulieferer zu Zeit noch Kurzarbeit haben & kräftig am jammern sind.

Irgendwelche Rückschlüsse denke ich aber nicht das du die daraus ziehen kannst, denn dann müsstest du schon Einblicke in die "Bücher" des Betriebes haben. Was ein bischen komisch mir vorkommt ist das Ihr einerseits Kurzarbeit habt & auf Urlaub verzichten sollt, aber andererseits du schreibst das einige Überstunden machen, was ja heißen würde ihr habt in einigen Bereichen arbeit ohne Ende da. Erst wenn euer Betrieb Insolvenz anmeldet, kann man von "5 vor 12" sprechen.

Als Azubi hast du aber (denke ich) den sichersten Job, denn A) bist du die billigste Arbeitskraft für den Betrieb und B) kann man dich nicht so leicht kündigen.

Ich weis nicht in wie weit du dich mit deinen Chef gut verstehst, aber evtl wäre mal ein Gespräch sinnvoll wo du das mal Ansprichst, da du dir ja sorgen machst um deine Ausbildung und wie es evtl auch nach deiner Ausbildung weiter gehen soll.