Gaure
03.12.2009, 13:01
Ich bin 20 Jahre alt, habe keine Berufsausbildung und bin letztes Jahr ein jahr vor meinem Fachabitur schwanger geworden (trotz verhütung; dreimonattspritze kann man nicht vergessen oder falsch anweden) meine tochter ist jetzt 6 monate alt. Ich habe also nur den abschluss der mittleren reife mit dem durschnitt von 1,8.
Ich habe nach meinem schulabschluss bewerbungen über bewerbungen geschrieben und eine berufsvorbereitende bildungsmaßnahme besucht, ich konnte keinen ausbildungsplatz ergattern, ich besuchte also nach 3 jahren vergeblichen bemühungen die fachoberschule (musste ich aber eben wegen schwangerschaft abbrechen, da dafür praktika notwendig waren - auch im krankenhaus - die die gesundheit meines kindes gefährdet hätten.In gemeinsamer entscheidung mit der direktorin brach ich also ab).
Ich bin noch in erziehungszeit, und diese werde ich auch nutzen bis meine kleine 3 jahre alt ist (wer selbst kinder hat, weiß warum, wer keine kinder hat,ist wirklich nicht in der position kommentare abzugeben wie: geh doch früher arbeiten und gib die kleine zur tagesmutter! ).
Nun möchte ich aber zumindest eine ''kleine'' berufliche qualifikation erlagen und über ein fernstudium der sgd (o.ä.) geprüfte fremdsprachenkorrespondentin mit IHK abschluss werden. Ist ja gefördert nach AZWV und sollte laut Berufsinformationszentrum ein leichtes sein, hierfür einen Bildungsgutschein zu bekommen.
Man sagte mir, auch ohne die ''in der Regel'' geforderten 3 Jahre Berufserfahrung seien nicht zwingend notwendig, da dieser fall keinem beispielfall zugeordnet werden kann. Und falls doch habe ich mehr als 3 Jahre Erfahrung im Rotkreuz-Ehrenamt (das zählt nämlich auch, laut arge-frau zählt sogar eine offizielle aufgabe im sportverein, z.b. schriftführer dazu !!!)
Ich habe also ein schreiben an meine berufsberaterin aufgesetzt und um ein gespräch gebeten, dieses fand heute statt.
ausgang der sache: sie verweigert mir den bildungsgutschein hierfür, da sie keine gründe, die in meiner person liegen (was sollen solche gründe sein, soll ich mir mein gesicht zupiercen und jeden tag saufen bis zur oberkante ?!) und die gegen eine normale betriebliche ausbildung sprechen sieht. ich soll mich einfach zurücklehnen und 3 jahre nichts tun, oder das ganze selbst finanzieren, wie ich das mache ist nicht ihre sache.Und in 3 jahren reden wir dann nochmal und sehen weiter.
Ist das zu fassen? Ich könnte in 1,5 Jahren eine ordentliche Berufsausbildung erreichen (Bafög fällt flach, da meine eltern keine angaben machen wollen, und bis man sie dazu ''gezwungen'' hat, sind ich und meine tochter ohne geld, geht natürlich nicht) und dann arbeit finden, aber es wird abgelehnt und man sagt mir ich soll weiter nichts tun?
Die Argen vermitteln so gern die Meinung, Jugendliche Arbeitslose seien nur faul und unmotiviert, und dann wird mir diese chance einfach verweigert, in unsinnige Vorbereitungsmaßnahmen zusammen mit Migranten ohne Abschluss konnte man mich auch schicken ! Ich werde auch in 3 Jahren keine Ausbildung finden und dann ?! Bin ich weiterhin arbeitslos und liege dem Steuerzahler auf der Tasche. super, nicht ?
Ich habe nach meinem schulabschluss bewerbungen über bewerbungen geschrieben und eine berufsvorbereitende bildungsmaßnahme besucht, ich konnte keinen ausbildungsplatz ergattern, ich besuchte also nach 3 jahren vergeblichen bemühungen die fachoberschule (musste ich aber eben wegen schwangerschaft abbrechen, da dafür praktika notwendig waren - auch im krankenhaus - die die gesundheit meines kindes gefährdet hätten.In gemeinsamer entscheidung mit der direktorin brach ich also ab).
Ich bin noch in erziehungszeit, und diese werde ich auch nutzen bis meine kleine 3 jahre alt ist (wer selbst kinder hat, weiß warum, wer keine kinder hat,ist wirklich nicht in der position kommentare abzugeben wie: geh doch früher arbeiten und gib die kleine zur tagesmutter! ).
Nun möchte ich aber zumindest eine ''kleine'' berufliche qualifikation erlagen und über ein fernstudium der sgd (o.ä.) geprüfte fremdsprachenkorrespondentin mit IHK abschluss werden. Ist ja gefördert nach AZWV und sollte laut Berufsinformationszentrum ein leichtes sein, hierfür einen Bildungsgutschein zu bekommen.
Man sagte mir, auch ohne die ''in der Regel'' geforderten 3 Jahre Berufserfahrung seien nicht zwingend notwendig, da dieser fall keinem beispielfall zugeordnet werden kann. Und falls doch habe ich mehr als 3 Jahre Erfahrung im Rotkreuz-Ehrenamt (das zählt nämlich auch, laut arge-frau zählt sogar eine offizielle aufgabe im sportverein, z.b. schriftführer dazu !!!)
Ich habe also ein schreiben an meine berufsberaterin aufgesetzt und um ein gespräch gebeten, dieses fand heute statt.
ausgang der sache: sie verweigert mir den bildungsgutschein hierfür, da sie keine gründe, die in meiner person liegen (was sollen solche gründe sein, soll ich mir mein gesicht zupiercen und jeden tag saufen bis zur oberkante ?!) und die gegen eine normale betriebliche ausbildung sprechen sieht. ich soll mich einfach zurücklehnen und 3 jahre nichts tun, oder das ganze selbst finanzieren, wie ich das mache ist nicht ihre sache.Und in 3 jahren reden wir dann nochmal und sehen weiter.
Ist das zu fassen? Ich könnte in 1,5 Jahren eine ordentliche Berufsausbildung erreichen (Bafög fällt flach, da meine eltern keine angaben machen wollen, und bis man sie dazu ''gezwungen'' hat, sind ich und meine tochter ohne geld, geht natürlich nicht) und dann arbeit finden, aber es wird abgelehnt und man sagt mir ich soll weiter nichts tun?
Die Argen vermitteln so gern die Meinung, Jugendliche Arbeitslose seien nur faul und unmotiviert, und dann wird mir diese chance einfach verweigert, in unsinnige Vorbereitungsmaßnahmen zusammen mit Migranten ohne Abschluss konnte man mich auch schicken ! Ich werde auch in 3 Jahren keine Ausbildung finden und dann ?! Bin ich weiterhin arbeitslos und liege dem Steuerzahler auf der Tasche. super, nicht ?