uhkr1959
04.01.2010, 18:36
Hallo zusammen.
Da ich mich gerade wegen einer anderen Angelegenheit hier angemeldet habe möchte ich die Gelegenheit nutzen, diese Frage einmal stellen.
Vor gut zweieinhalb Jahren mußte ich meine ehemalige Wohnung mehr oder weniger überstürzt aufgeben. Es handelte sich um eine Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus. Der im Haus wohnende Eigentümer und Vermieter ist schwer an Krebs erkrankt und wurde vom Tag der Diagnose an ungenießbar und der totale Choleriker. Mehrfach am Tag schikanierte er seine Ehefrau, was ich bis in meiner Wohnung hören konnte oder er stand vor meiner Wohnungstür und schikanierte mich. Ein Zusammenleben in diesem Haus war für mich nach mehreren Wochen dieser Zustände nicht mehr tragbar und bei einem erneuten schikanösen Besuch drückte ich ihm, selbst inzwischen etwas genervt, sofort die fristlose Kündigung in die Hand, ohne bereits eine neue Bleibe zu haben.
Durch Zufall ergab es sich, das in 300 m Entfernung eine Wohnung angeboten wurde. Gleiche Größe, gleiche Miete u. NK. In meiner Not habe ich sofort zugeschlagen. Das ich die ARGE hätte informieren müssen war mir weder bekannt noch habe ich in diesem Moment an die ARGE gedacht.
Fakt ist: Der Umzug, die Renovierung usw. hat die ARGE nicht einen Cent gekostet. Auch benötigtes Mobiliar (die alte Wohnung war mit Küche und teilmöbiliert) habe ich nicht geltend gemacht und hätte so glaub ich, sowieso nichts bekommen. Wohl dem, der gute Freunde hat. Die Wohnungsgröße, die Miete und die Nebenkosten sind absolut identisch zur alten Wohnung. Und dennoch forderte die ARGE mich auf, innerhalb von 6 Monaten umzuziehen, sonst würde mir 100,- € vom Mietzuschuß abgezogen. Jeglicher Widerspruch und jede logische Erklärung nutzten nichts. Nun habe ich inzwischen über 3000,- € Schulden angehäuft, denn die 100,- € fehlen natürlich und ich muß mir das Geld in der Familie und bei Freunden leihen.
Nun meine Fragen:
War dies korrekt von der ARGE oder hätte ich massiver dagegen vorgehen müssen/können?
Ist da jetzt, zweieinhalb Jahre später, noch irgendetwas zu machen? Ich komme ja nach wie vor finanziell nicht klar. Der Abzug besteht weiter.
Herzliche Grüße,
Uwe
Da ich mich gerade wegen einer anderen Angelegenheit hier angemeldet habe möchte ich die Gelegenheit nutzen, diese Frage einmal stellen.
Vor gut zweieinhalb Jahren mußte ich meine ehemalige Wohnung mehr oder weniger überstürzt aufgeben. Es handelte sich um eine Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus. Der im Haus wohnende Eigentümer und Vermieter ist schwer an Krebs erkrankt und wurde vom Tag der Diagnose an ungenießbar und der totale Choleriker. Mehrfach am Tag schikanierte er seine Ehefrau, was ich bis in meiner Wohnung hören konnte oder er stand vor meiner Wohnungstür und schikanierte mich. Ein Zusammenleben in diesem Haus war für mich nach mehreren Wochen dieser Zustände nicht mehr tragbar und bei einem erneuten schikanösen Besuch drückte ich ihm, selbst inzwischen etwas genervt, sofort die fristlose Kündigung in die Hand, ohne bereits eine neue Bleibe zu haben.
Durch Zufall ergab es sich, das in 300 m Entfernung eine Wohnung angeboten wurde. Gleiche Größe, gleiche Miete u. NK. In meiner Not habe ich sofort zugeschlagen. Das ich die ARGE hätte informieren müssen war mir weder bekannt noch habe ich in diesem Moment an die ARGE gedacht.
Fakt ist: Der Umzug, die Renovierung usw. hat die ARGE nicht einen Cent gekostet. Auch benötigtes Mobiliar (die alte Wohnung war mit Küche und teilmöbiliert) habe ich nicht geltend gemacht und hätte so glaub ich, sowieso nichts bekommen. Wohl dem, der gute Freunde hat. Die Wohnungsgröße, die Miete und die Nebenkosten sind absolut identisch zur alten Wohnung. Und dennoch forderte die ARGE mich auf, innerhalb von 6 Monaten umzuziehen, sonst würde mir 100,- € vom Mietzuschuß abgezogen. Jeglicher Widerspruch und jede logische Erklärung nutzten nichts. Nun habe ich inzwischen über 3000,- € Schulden angehäuft, denn die 100,- € fehlen natürlich und ich muß mir das Geld in der Familie und bei Freunden leihen.
Nun meine Fragen:
War dies korrekt von der ARGE oder hätte ich massiver dagegen vorgehen müssen/können?
Ist da jetzt, zweieinhalb Jahre später, noch irgendetwas zu machen? Ich komme ja nach wie vor finanziell nicht klar. Der Abzug besteht weiter.
Herzliche Grüße,
Uwe