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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umschulung & Praktikumsbetrieb (Nebenbeschäftigung)


Neo_GsP
20.01.2010, 19:16
Guten Abend liebe Community,

bin 25.Jahre alt und stehe gerade vor einer etwas unklaren Situation.

Zur Zeit mache ich eine Umschulung auf Basis eines Bildungsgutscheines, mit dem Ziel Gesellenbrief.
Bestandteil dieser Umschulung ist ein 6 monatiges Praktikum in einem fachbezogen Betrieb .
Dieses endet jedoch Anfang Februar.
Danach habe ich noch 3 Monate Abschlussprüfungsvorbereitung.

Nun schildere einfach mal mein Problem:

In der Zeit der 3. monatigen Prüfungsvorbereitung, möchte mich mein Betrieb gerne weiterhin beschäftigen, in dem ich 14 Stunden monatlich von zu Hause aus arbeite und gegebenenfalls, wenn mal zuviel an Arbeit ansteht, ich mich vom Unterricht beim Bildungsträger freistellen lassen kann.
Übernahme nach der Ausblidung/Umschulung (Juni 2010) steht auch schon fest, dadurch das ich schon meinen eigenen Aufgabenbereich usw. habe.
Wäre es für meinen Betrieb wirtschaftlich negativ, da die Arbeit liegen bleiben würde.
Leider besteht bei dem Bildungsträger in den 3.Monaten Anwesenheitspflicht.

Jetzt kommt die große Frage!

Was darf ich, was darf ich nicht, in welchem Rahmen darf ich mich da bewegen bzw welche Art Vertag abschließen?
Was darf ich verdienen?

Mein Bildungsträger argumentierte das, wenn ich diese Art Nebentätigkeit /Nebdenverdienst in der Zeit der Ausbildung ausüben würde, mich Strafbar machen würde und sich damit so automatisch die Umschulung/Ausbildung mit sofortiger Wirkung beendet.

Jedoch meinte der Bildungsträger ich solle mal bei meinem aktuellen Sachbearbeiter nachfragen.
Dies habe ich auch Morgen vor.
Jedoch vieleicht habt Ihr da schon Erfahrungen sammeln können und könnt mir weiterhelfen.

Mfg M.G

restart
20.01.2010, 23:26
Hallo Neo_GsP,

in der Regel darf man einer Nebentätigkeit nachgehen, sofern sie die Schule und den Abschluss nicht gefährdet bzw. beeinträchtigt. Das würde auch deiner Pflicht "alles zu tun", was deine "Bedürftigkeit senkt" nahe kommen.

Zu deutsch kannst du mit der Firma keinen richtigen (dich verpflichtenden) Vertrag schließen sondern nur auf Zuruf (beiderseits) arbeiten. Die Arbeitszeiten müssten außerhalb der Schulzeiten liegen. Natürlich bleibt das Hauptziel erstmal der Abschluss, der ja sicher auch für die Firma eine wichtige Einstellungsgrundlage ist. Das bedeutet deine Nebentätigkeit darf diesen nicht gefährden. Ob das zu schaffen ist, kannst sicher nur du einschätzen.

Sprich die Sache sicherheitshalber vorher mit der ARGE ab und schau auch nochmal in den Umschulungsvertrag, nicht das eine Nebentätigkeit tatsächlich von vornherein ausgeschlossen wurde.

Stefan1981
23.02.2010, 08:16
Guten Abend liebe Community,

bin 25.Jahre alt und stehe gerade vor einer etwas unklaren Situation.

Zur Zeit mache ich eine Umschulung auf Basis eines Bildungsgutscheines, mit dem Ziel Gesellenbrief.
Bestandteil dieser Umschulung ist ein 6 monatiges Praktikum in einem fachbezogen Betrieb .
Dieses endet jedoch Anfang Februar.
Danach habe ich noch 3 Monate Abschlussprüfungsvorbereitung.

Nun schildere einfach mal mein Problem:

In der Zeit der 3. monatigen Prüfungsvorbereitung, möchte mich mein Betrieb gerne weiterhin beschäftigen, in dem ich 14 Stunden monatlich von zu Hause aus arbeite und gegebenenfalls, wenn mal zuviel an Arbeit ansteht, ich mich vom Unterricht beim Bildungsträger freistellen lassen kann.
Übernahme nach der Ausblidung/Umschulung (Juni 2010) steht auch schon fest, dadurch das ich schon meinen eigenen Aufgabenbereich usw. habe.
Wäre es für meinen Betrieb wirtschaftlich negativ, da die Arbeit liegen bleiben würde.
Leider besteht bei dem Bildungsträger in den 3.Monaten Anwesenheitspflicht.

Jetzt kommt die große Frage!

Was darf ich, was darf ich nicht, in welchem Rahmen darf ich mich da bewegen bzw welche Art Vertag abschließen?
Was darf ich verdienen?

Mein Bildungsträger argumentierte das, wenn ich diese Art Nebentätigkeit /Nebdenverdienst in der Zeit der Ausbildung ausüben würde, mich Strafbar machen würde und sich damit so automatisch die Umschulung/Ausbildung mit sofortiger Wirkung beendet.

Jedoch meinte der Bildungsträger ich solle mal bei meinem aktuellen Sachbearbeiter nachfragen.
Dies habe ich auch Morgen vor.
Jedoch vieleicht habt Ihr da schon Erfahrungen sammeln können und könnt mir weiterhelfen.

Mfg M.G

Fassen wir mal zusammen :

Du befndest dich in einer "Umschulung/Ausbildung".
Der AG will dich haben, hat mir dir auch schon Schriftlich etwas festgehalten das er dich nimmt????

Während deiner Prüfungsvorbereitung, will er dich gerne auf 14 Std. Basis von zu Hause aus Arbeiten lassen, sollte mehr anfallen, sollst du auch auf abruf bereit stehen???


Folgendes :

Wenn schriftlich ein Vertrag besteht (für die Zeit nach deiner Schulung) ist das ok, ansonsten hast du nichts ausser einer Aussage die nicht sicher ist (50/50 chance).

die 14 Std. ala Nebentätigkeit, musst du melden, und prüfe deinen Schulungsvertrag ob das erlaubt ist. Melden meine ich, informiere Behörde und Bildungsträger, wenn die sagen "ist ok" dann ok, zumindest für diese 14 std. . Mehrarbeit aufgrund von Bedarf beim Arbeitgeber wird dir sehr wahrscheinlich nicht gestattet werden, weil du dann ja von der Schulung freigestellt werden würdest. Dir fehlebn dann Unterrichtsstunden (oder ähnliches) das kann zum Verweigern der Teilnahme an der Abschlussprüfung führen (zuviele Fehlstunden, Wichtiger Lehrstoff fehlt, wenn dann deswegen Zensuren schlecht, ist das sehr schnell der Fall).

Immer bei allen nachfragen die mit dir in verbindung bestehen........AG will dich neben deiner Schulung, vll. auch während der Schulung, dann musst du das mit der Behörde und der Bildungseinrichtung klären und "Sondiere" auch deine Vertragliche Situation (passiert vll. schon während des Gespräches mit Bildungseinrichtung und Behörde).

mfg

ps. : Lass dir ALLES schriftlich geben, damit du das als Sicherheit haben tust und die darauf berufen kannst und nicht sofort Unterschreiben....durchlesen, bei fragen nachfragen, besonders bei anderen Personen, die sehen vll. was Negatives, was man dir aber als Positiv verkaufen wollte (Sch***** kann ich auch mit schönen Wörten schmücken und sie verkaufen quasi^^) .