Abendschüler
01.02.2010, 13:01
Hallo zusammen,
habe eine für mich wichtige Frage zu meinem Weiterbewilligungsbescheid und weiß absolut nicht mehr weiter. Genaugenommen springe ich bereits im Dreieck.
Im letzten Jahr habe ich mit Erlaubnis der ARGE das Abendgymnasium besucht, um wenigstens in der Zeit der Arbeitslosigkeit irgendwie weiterzukommen. Soweit so gut. Nur leider konnte ich meine Monatskarte von immerhin 60,- EUR nicht aus dem Regelsatz finanzieren und habe es längere Zeit nur durch den Verkauf meiner Habseligkeiten bzw. durch Leihgaben finanzieren können, was mir im letzten September leider nicht mehr gelang. Da ich die Schule ohne Fahrkarte nicht besuchen konnte, musste ich die Schule nunmal abbrechen und dachte mir da gegenüber der ARGE auch nichts weiter.
Nun steht der Weiterbewilligungsbescheid seit 1,5 Monaten in der Schwebe, da man unbedingt eine Schulbescheinigung von mir verlangt, dass ich die Schule NICHT mehr besuche. (Exmatrikulationsbescheinigung z.b.) Das Abendgymnasium ignoriert jedoch meine Schreiben und versteht am Telefon gar nicht, weshalb ich eine Bescheinigung für einen Nicht-Besuch verlange. Ich habe der ARGE danach mehrfach geschrieben, dass ich die Schule definitiv nicht mehr besuche und auch ab Februar kein Bafög erhalten kann, aber das reicht denen nicht aus. Ein Schreiben der Schule vom letzten September, worin steht, dass ich meine Schulbücher zurückschicken solle, welche ich ja eigentlich für den Unterricht benötigt werden, sofern ich denn die Schule noch besuchen würde, wird von der ARGE nichtmals als Anscheinbeweis gewertet.
Ja, und heute sieht es so aus, dass ich spätestens morgen keine Lebensmittel mehr im Haus habe, mit dem Konto im unerlaubten Minus bin und bestenfall 50 Cent zusammenkratzen kann. Die ARGE stellt sich quer und bezüglich der Bescheinigung bin ich von Dritten abhängig, die sich ebenfalls tot stellen. Sitze also zwischen den Stühlen. Die Miete wird nicht bezahlt, bin ab heute nicht mehr krankenversichert und bin somit aufgeschmissen. Weiß jemand, was man am Besten tun kann? Lohnt sich eine einstweillige Anordnung zur vorläufigen Bewilligung beim Sozialgericht? Habe das SG bereits angeschrieben um alle Dokumente etc. dabei zu haben.
vielen Dank im voraus!
habe eine für mich wichtige Frage zu meinem Weiterbewilligungsbescheid und weiß absolut nicht mehr weiter. Genaugenommen springe ich bereits im Dreieck.
Im letzten Jahr habe ich mit Erlaubnis der ARGE das Abendgymnasium besucht, um wenigstens in der Zeit der Arbeitslosigkeit irgendwie weiterzukommen. Soweit so gut. Nur leider konnte ich meine Monatskarte von immerhin 60,- EUR nicht aus dem Regelsatz finanzieren und habe es längere Zeit nur durch den Verkauf meiner Habseligkeiten bzw. durch Leihgaben finanzieren können, was mir im letzten September leider nicht mehr gelang. Da ich die Schule ohne Fahrkarte nicht besuchen konnte, musste ich die Schule nunmal abbrechen und dachte mir da gegenüber der ARGE auch nichts weiter.
Nun steht der Weiterbewilligungsbescheid seit 1,5 Monaten in der Schwebe, da man unbedingt eine Schulbescheinigung von mir verlangt, dass ich die Schule NICHT mehr besuche. (Exmatrikulationsbescheinigung z.b.) Das Abendgymnasium ignoriert jedoch meine Schreiben und versteht am Telefon gar nicht, weshalb ich eine Bescheinigung für einen Nicht-Besuch verlange. Ich habe der ARGE danach mehrfach geschrieben, dass ich die Schule definitiv nicht mehr besuche und auch ab Februar kein Bafög erhalten kann, aber das reicht denen nicht aus. Ein Schreiben der Schule vom letzten September, worin steht, dass ich meine Schulbücher zurückschicken solle, welche ich ja eigentlich für den Unterricht benötigt werden, sofern ich denn die Schule noch besuchen würde, wird von der ARGE nichtmals als Anscheinbeweis gewertet.
Ja, und heute sieht es so aus, dass ich spätestens morgen keine Lebensmittel mehr im Haus habe, mit dem Konto im unerlaubten Minus bin und bestenfall 50 Cent zusammenkratzen kann. Die ARGE stellt sich quer und bezüglich der Bescheinigung bin ich von Dritten abhängig, die sich ebenfalls tot stellen. Sitze also zwischen den Stühlen. Die Miete wird nicht bezahlt, bin ab heute nicht mehr krankenversichert und bin somit aufgeschmissen. Weiß jemand, was man am Besten tun kann? Lohnt sich eine einstweillige Anordnung zur vorläufigen Bewilligung beim Sozialgericht? Habe das SG bereits angeschrieben um alle Dokumente etc. dabei zu haben.
vielen Dank im voraus!