mine_mau
07.02.2010, 17:11
Hallo!
Ich habe im August einen Antrag auf KIZ gestellt, der im Januar abgelehnt wurde.
Unsere Situation:
Wir haben ein Kind (3 Jahre), sind nicht verheiratet,
er selbständig plus Anstellung im öffentl. Dienst,
ich nebenberufl. Anstellung im öffentl. Dienst (ca. €550 Bruttoeinkommen/Mon) und seit 1.12.09 teilarbeitslos (weil Beschäftigungsverhältnis ebenfalls in Teilzeit gekündigt wurde)
Er hat sich Ende 2005 ein zu renovierendes Haus gekauft (finanziert), worin wir bis vor 1 Jahr auch zusammenlebten, und wo er auch mit Wohnsitz gemeldet ist. In diesem Haus wird ein Teil seiner selbständigen Tätigkeit ausgeübt.
Aufgrund der nicht enden wollenden Renovierungsarbeiten in und an diesem Haus habe ich im April letzten Jahres meinen Wohnsitz (und somit auch den des Kindes) verändert und bin in das ca 30 km entfernte und leerstehende Haus meiner Mutter, die im Ausland lebt, eingezogen. Wo ich z.Zt. aufgrund der finanziellen Situation weder Miete noch Nebenkosten bezahlen KONNTE.
Aus dem gleichen Grund haben wir auch im August 09 entschieden bzw. entscheiden müssen, nur noch mit 1 Auto (meinem) auskommen zu müssen. Was sich nicht immer als gute Lösung erwiesen hat, aber das spielt ja hier jetzt erst mal keine Rolle.
Ende letzten Jahres habe ich einen Antrag auf ALG I gestellt. Wie viel gezahlt wird kann ich nicht genau sagen, weil ich die Berechnungen nicht verstehe und auf meinem Konto seither 3x versch hohe Beträge eingegangen, suma sumarum für Dez. und Jan rund € 500, wenn ich das richtig sehe...!!??!!
Wie hoch genau der Verdienst meines Freundes im öffentl Dienst ist weiß ich nicht, aber besonders hoch ist es nicht.
Wir kommen jedenfalls nur gerade eben so über die Runden, ohne große Ansprüche versteht sich bzw. renovierungstechnisch geht eigentlich ganz wenig voran (v.a. Geld- aber auch Zeitmangel).
Aus dem Ablehnungsbescheid geht jedenfalls hervor, dass der "Gesamtbedarf gedeckt sei" und weiterhin veranlagen sie uns als Bedarfsgemeinschaft, wobei ich glaube mich zu erinnern, dass die Bearbeiterin auf der Familienkasse, mit der ich persönlich den Antrag auf fragliche Stellen "durchgegangen" bin, meinte, dass man meine Situation als "alleinerziehend" behandele. Tatsächlich geht mein Freund ja wie gesagt einer Vollbeschäftigung im öffentl. Dienst nach plus Selbständigkeit. Das bedeutet, dass ich mich nahezu komplett um das Kind und alles was damit zusammen hängt, kümmere. In seiner Freizeit kommt er zu uns, schläft mal hier und mal da.
Kann hier jemand einen Tipp geben, was wir falsch machen oder anders machen sollten?
Vielen Dank vorab.
P.S. Ich habe das alleinige Sorgerecht
Ich habe im August einen Antrag auf KIZ gestellt, der im Januar abgelehnt wurde.
Unsere Situation:
Wir haben ein Kind (3 Jahre), sind nicht verheiratet,
er selbständig plus Anstellung im öffentl. Dienst,
ich nebenberufl. Anstellung im öffentl. Dienst (ca. €550 Bruttoeinkommen/Mon) und seit 1.12.09 teilarbeitslos (weil Beschäftigungsverhältnis ebenfalls in Teilzeit gekündigt wurde)
Er hat sich Ende 2005 ein zu renovierendes Haus gekauft (finanziert), worin wir bis vor 1 Jahr auch zusammenlebten, und wo er auch mit Wohnsitz gemeldet ist. In diesem Haus wird ein Teil seiner selbständigen Tätigkeit ausgeübt.
Aufgrund der nicht enden wollenden Renovierungsarbeiten in und an diesem Haus habe ich im April letzten Jahres meinen Wohnsitz (und somit auch den des Kindes) verändert und bin in das ca 30 km entfernte und leerstehende Haus meiner Mutter, die im Ausland lebt, eingezogen. Wo ich z.Zt. aufgrund der finanziellen Situation weder Miete noch Nebenkosten bezahlen KONNTE.
Aus dem gleichen Grund haben wir auch im August 09 entschieden bzw. entscheiden müssen, nur noch mit 1 Auto (meinem) auskommen zu müssen. Was sich nicht immer als gute Lösung erwiesen hat, aber das spielt ja hier jetzt erst mal keine Rolle.
Ende letzten Jahres habe ich einen Antrag auf ALG I gestellt. Wie viel gezahlt wird kann ich nicht genau sagen, weil ich die Berechnungen nicht verstehe und auf meinem Konto seither 3x versch hohe Beträge eingegangen, suma sumarum für Dez. und Jan rund € 500, wenn ich das richtig sehe...!!??!!
Wie hoch genau der Verdienst meines Freundes im öffentl Dienst ist weiß ich nicht, aber besonders hoch ist es nicht.
Wir kommen jedenfalls nur gerade eben so über die Runden, ohne große Ansprüche versteht sich bzw. renovierungstechnisch geht eigentlich ganz wenig voran (v.a. Geld- aber auch Zeitmangel).
Aus dem Ablehnungsbescheid geht jedenfalls hervor, dass der "Gesamtbedarf gedeckt sei" und weiterhin veranlagen sie uns als Bedarfsgemeinschaft, wobei ich glaube mich zu erinnern, dass die Bearbeiterin auf der Familienkasse, mit der ich persönlich den Antrag auf fragliche Stellen "durchgegangen" bin, meinte, dass man meine Situation als "alleinerziehend" behandele. Tatsächlich geht mein Freund ja wie gesagt einer Vollbeschäftigung im öffentl. Dienst nach plus Selbständigkeit. Das bedeutet, dass ich mich nahezu komplett um das Kind und alles was damit zusammen hängt, kümmere. In seiner Freizeit kommt er zu uns, schläft mal hier und mal da.
Kann hier jemand einen Tipp geben, was wir falsch machen oder anders machen sollten?
Vielen Dank vorab.
P.S. Ich habe das alleinige Sorgerecht