Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : noch Geld zur Arbeit mitbringen??
Solche und ähnliche Stellenangebote häufen sich:
- Halbtagsstelle
- befristet z. B. auf drei Monate oder 6 Monate oder 5 Monate
(wegen Krankenvertretung, ect. pp.)
- ohne Aussicht auf Verlängerung
UND:
PRIVATER PKW IST MITZUBRINGEN
Darf es sonst noch etwas sein?
Darf es sonst noch etwas sein?
Selbstverständlich nimmst Du in Deinem eigenen PKW auch noch andere Mitarbeiter mit zur Arbeit, für Fahrgeld hast Du selbst zu sorgen und die Fahrtzeit zu den Einsatzstellen wird natürlich nicht bezahlt. Ach ja, und vernünftiges Werkzeug ist natürlich auch selbst zu beschaffen. :loll:
was ist denn an solchen Angeboten schlimm???
Das man nen eigenen PKW hat um an die Arbeit zu kommen ist doch normal... oder nicht ?!? Jedenfalls für mich im ländlichen Raum schon.
Und für manch einen sind solche ANgebote auch perfekt. Z.B. Arbeit bis zum Studieneintritt, Arbeit bis zur Mutterschutzsperre, evtl. auch zum testen verschiedener Betriebe nach der Ausbildung/Studium, etc....
Naja, der Weg zur Arbeit ist durchaus Sache des AN.
Ausnahme besteht, wenn der Weg zur Arbei länger ist, als der Weg zwischen dem Wohnort und der Zeitarbeitsfirma.
Während der Arbeit kann dich niemand zwingen deinen eigenen PKW ohne entsprechenden finanziellen Ersatz zu benutzen.
@Chummer
Während der Arbeit kann dich niemand zwingen deinen eigenen PKW ohne entsprechenden finanziellen Ersatz zu benutzen.
Genau das ist der Punkt. Der Arbeitgeber ist grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, wie der Arbeitnehmer zu einem auswärtigen Arbeitsort kommt.
Klar, für den Weg von zu Hause bis zum Arbeitgeber ist der Arbeitnehmer selbst verantwortlich.
Nur gerade Zeitarbeitsfirmen planen schon von vorn herein damit, daß Arbeitnehmer ihr privates Equipment für die Arbeit einsetzen, und das ist nicht in Ordnung.
@Maarc
Auch wenn der Arbeitgeber finanzielle Entschädigung anbietet, ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, seinen PKW (und anderes Equipment) einzusetzen.
Auch wenn der Arbeitgeber finanzielle Entschädigung anbietet, ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, seinen PKW (und anderes Equipment) einzusetzen.
Jepp! Da hast du recht!! :engel:
Also bei uns im sozialen Bereich sieht es schon seit einigen Jahren so aus, dass es immer häufiger zur Bedingung für die Stelle gemacht wird, einen eigenen Pkw für dienstliche Fahrten (z.B. ambulante Dienste) mitzubringen und einzusetzen.
Friß oder stirb....
was ist denn an solchen Angeboten schlimm???
Das man nen eigenen PKW hat um an die Arbeit zu kommen ist doch normal... oder nicht ?!? Jedenfalls für mich im ländlichen Raum schon.
Und für manch einen sind solche ANgebote auch perfekt. Z.B. Arbeit bis zum Studieneintritt, Arbeit bis zur Mutterschutzsperre, evtl. auch zum testen verschiedener Betriebe nach der Ausbildung/Studium, etc....
So eine Arbeitsstelle hatte ich auch mal. Arbeitsstelle eigentlich 20 km von mir entfernt - ein Pflegedienst. Und Fahrten in diesem Rahmen bzw. etwas mehr hätte ich auch noch getragen. (damals)
Aber ich wurde 50 km von meinem Wohnort entfernt eingesetzt. Als ich nach Fahrtkosten fragte bekam ich ganz frech als Antwort, dass ich die bei der Lohnsteuer wieder bekäme.
Naja, aufgrund des Verdienstes und der Steuerklasse zahlte ich gar keine Steuern.
Just an dem Tag rief mich der Vermittlungscoach an, der mir die Adresse gegeben hatte und erkundigte sich danach, wie ich mit der Arbeit zufrieden wäre.
Tja und dann hat er auch noch dort angerufen. Ergebnis: Mir wurde dann während der Probezeit gekündigt und ich durfte 6 Wochen bei voller Bezahlung zu Hause bleiben.
:engel:
Also bei uns im sozialen Bereich sieht es schon seit einigen Jahren so aus, dass es immer häufiger zur Bedingung für die Stelle gemacht wird, einen eigenen Pkw für dienstliche Fahrten (z.B. ambulante Dienste) mitzubringen und einzusetzen.
Friß oder stirb....
Das ist nicht nur im sozialen Bereich so. Nur in anderen Branchen wird dann halt eben nicht gefressen :engel:
Lorena76
14.02.2010, 15:45
Schön finde ich auch Mutterschutzvertretungen für 3 Monate. Bis man da eingearbeitet ist, ist die Zeit doch schon um. Echt strange.....
Ich denke nur immer wieder darüber nach, ob man das (im sozialen Bereich) so als selbstverständlich hinnehmen muss, sein Privateigentum mitzubringen. OK, heute heißt es firss oder sirb. Und es scheint auch unter den H4-Empfängern immer noch genügend zu geben, die sich darauf einlassen, bzw. einen PKW vor der Türe stehen haben.
Doch das ist nicht die Regel, der autofahrende H4 wird immer seltener.
Was hat nun ein H4 davon, sich auf so was bewerben "zu müssen"?
Er bekommt vom Amt ein Dahrlehen fürs Auto, was er abstottern muss. Er wird drei Monate halbtags arbeiten gehen (fahren), trägt nun noch die laufenden Kosten fürs Auto. Bei einer Halbtagsstelle ist es sowisi ein Rechenexempel, für wie lange dieses System gutgeht: Halber Lohn, Miete bezahlen, Auto bezahlen und abstottern. Da darf nun wirklich keine kaputte Waschmaschine dazwischen kommen und das System bricht zusammen.
Und was ist dann nach drei Monaten? Wieder H4, nur mit dem Zusatz, dass da noch ein PKW ist, der bezahlt werden will. Was ist also unter dem Strich rausgekommen?
Ich persönlich fine es schockierend, mit welcher Selbstverständlichkeit heute davon ausgegangen wird, dass ein bewerber einen PKW besitzt. Und den noch zur Arbeit mit einsetzt.
Die Fahrtkostenerstattung deckt in der Regel die Unterhaltskosten bei Weitem nicht. Der AN zahlt immer drauf. Und was ist daran sozial??
Ich denke, gerade bei befristeten Stellen ist es meist nicht möglich für den einzelnen Bewerber, mittlerweile vermutlich für die Masse der Bewerber, sich derart in Unkosten zu stürzen.
Aber es sollte doch möglich sein, gerade für soziale Träger, sich von dem eingesparten km-Geld, welches sie an den nicht autobesitzenden AN nicht auszahlen müssen, ein Dienstauto zu kaufen, das von allen AN genutzt werden kann, oder?
Und Großstadtbewohner brauchen ja nicht zwingend einen PKW, wo sollen sie den denn auch hinstellen? Meist steht der Großstadtbewohner eh im Stau, während der ÖPNV-Konsument viel schneller von A nach B kommt.
Walküre
Und es scheint auch unter den H4-Empfängern immer noch genügend zu geben, die sich darauf einlassen,
Richtig. Genau die sind das Problem!
Doch das ist nicht die Regel, der autofahrende H4 wird immer seltener.Das glaube ich nicht. Ein Auto ist des Deutschen liebstes Kind, und das wird ganz selten ganz abgeschafft.
Ich persönlich fine es schockierend, mit welcher Selbstverständlichkeit heute davon ausgegangen wird, dass ein bewerber einen PKW besitzt.Naja, es gibt Arbeitgeber, die beziehen einen vorhandenen PKW eher auf die Zuverlässigkeit, gerade wenn es um Schichtdienste geht, weil der Arbeitnehmer dann auch zu unterschiedlichen Dienstzeiten pünktlich zur Arbeit erscheinen kann.
Und den noch zur Arbeit mit einsetzt.Tja, da ist leider der Irrglaube in der Gesellschaft, sowas tun zu müssen, um keine Sperre beim Arbeitsamt/ARGE zu bekommen, was natürlich völliger Blödsinn ist.
Deathdriver
01.03.2010, 22:57
Das Problem was ich sehe ist einfach das, dass sich wie gesagt immer wieder jemand findet, der die Arbeit macht
Ich habe zum Beispiel für mich persönlich beschlossen,
ich gehe nicht in eine ZAF (jetzt kommt bestimmt wieder, warum wieso??)
ganz einfach, es rechnet sich nicht, in der ZAF liegt mein Einkomme bei 7,45€ und ca 35 bezahlten Wochen stunden, der Rest geht auf´s Zeitkonto, macht für mich im schnitt ca. 850,-€ auf die Hand,
da ich auf dem Bau arbeiten will, muss ich damit rechnen auf Montage zufahren, wo ich kosten habe, kosten für Unterkunft hab ich auch noch
und Pauschaliesierten Beträge reichen da MITUNTER nicht aus, und auch die Lohnsteuer macht es nicht besser
und da mich das nicht aus dem Hartz4 raus holt, lass ich es
da es ja nicht wie von der Regierung angedacht ein Sprungbrett ins Arbeitsleben ist, wie ich sehr oft sehe
ausserdem, ist es auch sehr schwer sich weiter zu bewerben, da der Anspruch auf den VGS entfällt, und leider über 90% der Stellen über PAV´s geht
Ich vertrette die Meinung, PAV´s abschaffen, die Firmen können auch direkt inserieren,
und die ZAF´s, entweder auch abschaffen, und im Gegenzug den Kündigungsschutz, so das eine Firma einen problemlos kündigen kann wenn er nicht mehr gebraucht wird
oder eben, die Arbeitsverträge bei den ZAF´s nurauf 6 Monate oder so befriesten, weil dann eher Gewährleistet ist, das man eingestellt wird, wenn man seine Arbeit bei einer mietenden Firma gut macht
Ich weis das viele denken es ist eine sch***** Einstellung, doch ich bin einer der Wenigen, die der ganzen Ausbeuterei noch die Stirn bieten
daher steht in meiner Bewerbung an PAV´s gleich drin, dass ich den Mindestlohnbau haben möchte,
dieser leigt gute 2,-€/h unterdem was ich verlangen könnte, ich wäre zur noct auch bereit noch etwas runter zugehen, aber keine ZAF
Zitat von Maarc http://www.arbeitslosennetz.de/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?p=250592#post250592)
Während der Arbeit kann dich niemand zwingen deinen eigenen PKW ohne entsprechenden finanziellen Ersatz zu benutzen.
genau aus dem Grund, zählen fahrten zur Baustelle nicht als Arbeitszeit
Auch wenn der Arbeitgeber finanzielle Entschädigung anbietet, ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, seinen PKW (und anderes Equipment) einzusetzen.
Was aber tun wenn man vor vollendete Tatsachen gestellt wird, kamm am 1. Arbeitstag beim Chef an, der Hatte sein PKW voll bis unters Dach, und es sollte auf Montage gehen, und meine Tasche ging da nicht mehr mit rein, also was macht man, man fährt selber
im AV steht nur man bekommt Benzin Geld, doch was ist mit der Abnutzung????
bleibste drauf sitzen,
gut Benzingeld hab ich auch noch nicht bekomm, genau wie den Lohn
daher, ich fahr nirgends mehr mit meinem Auto hin, die Karre sieht immer aus wie sau,
fahr maximal in die Firma, dann is Schluss
Endsatz: Warum lassen sich die H4-Empfänger auf sowas ein
1. es ist besser als daheim zusitzen
2. man muss sich nicht sagen lassen man sei zu faul zum arbeiten
Barbara74902
12.03.2010, 22:08
Super interessante Beitrage auch mal zu lesen, die nicht immer von mir stammen. Ich habe mittlerweile schon etliche Absagen bekommen (erst im letzten Jahr wieder eine) wo ich im hauswirtschaftlichen Bereich doch bitte schön einen Führerschein und wenn möglich auch noch einen eigenen größeren PKW haben sollte, um mal eben da was an Lebensmitteln einzukaufen und zu transportieren.
Als ich bei dem Vorstellungsgespräch ankam, war gleich die erste Frage ob ich einen Führerschein hätte und ein Auto! Als ich verneinte, meinte sie, das es wohl nicht so sehr einfach wird, mich da einzusetzen, aber ich würde am nächsten Tag Bescheid kriegen.
Bekam ich tatsächlich und da bekam ich dann wirklich von dem Verein zu hören, sie hätten sich für jemanden mit Führerschein und eigenem PKW entschieden, wegen dieser Einkaufstranporte. Ich war mächtig sauer und habe die erstmal dort ein wenig noch zusammen gestaucht am Telefon, ob man neuerdings benachteiligt ist, weil man noch kein Geld hat, das man sich einen Führerschein erlauben kann.
Viel gesagt, hat die Dame nicht, aber die Tatsachen zeigen es immer wieder. Ohne Auto nix los! Und ohne Führerschein sowieso nicht und die ARGE sieht das dann natürlich auch nicht ein, das man sowas bekommt. Da ich in einer Großstadt lebe, dachte ich immer, das die Öffis ausreichen würden, aber das war wohl eher falsch gedacht von mir und nun hab ich erstmal kein Geld für den Lappen. Ein echt super Land in dem wir leben. Wer von Euch hat da nicht schon mal ans Auswandern gedacht? Ich auf jeden Fall!
Gruß Barbara
Schreibmaus
19.04.2010, 12:11
Eine bekannt meint immer wieder, ich müsse irgendwo gratis arbeiten gehen, bis man mich dann irgendwann mal einstellt.
Mach ich aber nicht. Würde ich es tun, würde sich der Arbeitgeber sicher über so viel Blödheit krumlachen!
Systemgegner
06.05.2010, 10:30
Eine bekannt meint immer wieder, ich müsse irgendwo gratis arbeiten gehen, bis man mich dann irgendwann mal einstellt.
Mach ich aber nicht. Würde ich es tun, würde sich der Arbeitgeber sicher über so viel Blödheit krumlachen!
Müssen musst du nichts!
Wenn dich ein Stellenangebot anspricht kannst du aber deinem potentiellem Arbeitgeber anbieten ein oder zwei Tage Probe zu arbeiten, das macht bestimmt keinen schlechten Eindruck.
Superultrawichtig ist es jedoch dies zuvor mit deine(r)m Sachbearbeiter/in (BfA) abzuklären.
Dies aus Versicherungsgründen falls du dort einen Arbeits- oder Wegeunfall hast oder in eine Arbeitnehmerkontrolle des Zollamtes kommst.
Ich habe jetzt eine Antwort auf ein Bewerbungsschreiben erhalten, dass ich mich gedulden soll da das Auswahlverfahren noch läuft.
Ich hab dort angerufen und gesagt dass ich mir den Betrieb gerne mal anschauen würde und ob es möglich wäre mal einen Tag mitzuarbeiten.
Das wurde seitens des Arbeitgebers sehr gut aufgenommen, man ruft mich zurück, den Segen der BfA habe ich vorab mündlich. Abwarten!
Schreibmaus
07.05.2010, 15:11
Müssen musst du nichts!
Wenn dich ein Stellenangebot anspricht kannst du aber deinem potentiellem Arbeitgeber anbieten ein oder zwei Tage Probe zu arbeiten, das macht bestimmt keinen schlechten Eindruck.
Superultrawichtig ist es jedoch dies zuvor mit deine(r)m Sachbearbeiter/in (BfA) abzuklären.
Dies aus Versicherungsgründen falls du dort einen Arbeits- oder Wegeunfall hast oder in eine Arbeitnehmerkontrolle des Zollamtes kommst.
Ich habe jetzt eine Antwort auf ein Bewerbungsschreiben erhalten, dass ich mich gedulden soll da das Auswahlverfahren noch läuft.
Ich hab dort angerufen und gesagt dass ich mir den Betrieb gerne mal anschauen würde und ob es möglich wäre mal einen Tag mitzuarbeiten.
Das wurde seitens des Arbeitgebers sehr gut aufgenommen, man ruft mich zurück, den Segen der BfA habe ich vorab mündlich. Abwarten!
ja, das ist auch was anderes, als irgendwas zu suchen, notfalls ehrenamtlich oder als kostenloses Dauerpraktikum, wie sich das meine bekannte vorstellt. Dann erzählt sie mir immer von einer ihrer Bekannten (die ich nicht kenne) die jahrelang ehrenamtlich gearbitet hat, in der hoffnung, irgendwann mal eingestellt zu werden.
Kommt für mich nicht in Frage. Dann wäre es sinnvoller, die Zeit in mein Hobby zu investieren und damit Geld zu verdienen. Was sowieso mein größter Wunsch ist. Komischerweise ist dies einigen Leuten in meinem Umfeld ein Dorn im Auge.
Systemgegner
07.05.2010, 16:14
ja, das ist auch was anderes, als irgendwas zu suchen, notfalls ehrenamtlich oder als kostenloses Dauerpraktikum, wie sich das meine bekannte vorstellt. Dann erzählt sie mir immer von einer ihrer Bekannten (die ich nicht kenne) die jahrelang ehrenamtlich gearbitet hat, in der hoffnung, irgendwann mal eingestellt zu werden.
Kommt für mich nicht in Frage. Dann wäre es sinnvoller, die Zeit in mein Hobby zu investieren und damit Geld zu verdienen. Was sowieso mein größter Wunsch ist. Komischerweise ist dies einigen Leuten in meinem Umfeld ein Dorn im Auge.
Ehrenamt ist Ehrenamt und kein Broterwerb, erst wenn mein Auskommen sichergestellt ist habe ich die Mittel einem Ehrenamt überhaupt nachzugehen und meine Mitmenschen damit zu beglücken.
Ich habe einige Leute kennengelernt die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und die arbeiten mit voller Motivation und Ehrgeiz,
Es war aber meist auch ein schwerer Weg bis das Hobby zum Beruf wurde um Mann und Maus zu ernähren.
Klar ist das einigen ein Dorn im Auge, mitunter aus Neid!
Ein Praktikum ist keine Einarbeitung, dafür gibt es Probezeit in der sich beide Seiten entscheiden können ob das Arbeitsberhältnis langfristig Sinn macht, die meisten Arbeitsverträge sind heutzutage eh zeitlich begrenzt.
Gegen ein oder zwei Tage Probearbeit ist nichts einzuwenden, wenn man reges Interesse an dem Job hat!
Ein Praktikum über einen längeren Zeitraum wäre allenfalls erforderlich wenn ich gewisse Fertigkeiten nicht anderweitig (Arbeitszeugnisse, Prüfungsbescheinigungen usw.) nachweisen könnte und den Job absolut wollte.
Langfristige Praktikas sind meines Wissens nur notwendig, wenn man diese im Rahmen einer Aus- und Weiterbildung benötigt, um einen Abschluss zu erlangen.
Bei Klienten ohne Zeugnisse (gibt es leider ganz schön viele) biete ich im Anschreiben EINEN Tag an, damit sich die Fa. von den Fähigkeiten überzeugen kann; mehr finde ich Ausbeutung!
Schließlich gibt es sowieso eine Probezeit...
ratsuchende
08.05.2010, 06:07
Hallo!
Kürzlich gelesen:
400 EUR Job, Arbeitszeit von 17:00 bis 22:00 Uhr von Mo-Fr, Abgeschlossene Ausbildung im Metallberuf, Erfahrung in der Arbeit mit Behinderten
Hört sich zunächst mal nicht so übel an. Wenn amn aber ausrechnet, daß dies mehr als 100 h im Monat sind und dabei dann unter 4 EUR die Stunde rauskommt...
Daß die sich nicht schämen, sowas in die Zeitung zu setzen?:patsch:
Aus meiner Sicht müßten alle Angebote verpflichtend mit der angebotenen Bezahlung veröffentlicht werden! und im Betrieb möglichst auch...das wäre abschreckend!
Systemgegner
10.05.2010, 12:40
Hallo!
Kürzlich gelesen:
400 EUR Job, Arbeitszeit von 17:00 bis 22:00 Uhr von Mo-Fr, Abgeschlossene Ausbildung im Metallberuf, Erfahrung in der Arbeit mit Behinderten
Hört sich zunächst mal nicht so übel an. Wenn amn aber ausrechnet, daß dies mehr als 100 h im Monat sind und dabei dann unter 4 EUR die Stunde rauskommt...
Daß die sich nicht schämen, sowas in die Zeitung zu setzen?:patsch:
Aus meiner Sicht müßten alle Angebote verpflichtend mit der angebotenen Bezahlung veröffentlicht werden! und im Betrieb möglichst auch...das wäre abschreckend!
............. der nie verhallende Ruf von Industrie und Wirtschaft nach erfahrenen Fachkräften zu Dumpinglöhnen! :mymind:
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