HerrGermanist
22.02.2010, 14:58
Liebe Leute,
ich bin neu im Forum und hoffe, dass mir einige ältere Hasen weiter helfen können.
Ich habe viele Jahre an der Uni gearbeitet. Seit dem 1.2. bin ich arbeitslos. Natürlich möchte ich wieder in Arbeit sein, aber nicht mehr um jeden Preis. Mein Ziel ist es, eine halbe Stelle zu finden und daneben als Dozent oder Trainer zu arbeiten. Ich habe auch schon einen Kontakt zu einer Firma, für die ich vielleicht zunächst im Sinne von Werkverträgen - d.h. auf Honorarbasis - arbeiten kann.
Zu dieser Situation habe ich folgende Fragen:
1) Honorartätigkeiten sind oft gut bezahlt, ernähren aber nicht kontinuierlich ihren Mann. Daher werde ich mich wohl vorübergehend sinnigerweise von ALG I abmelden und nach Ende der Tätigkeit wieder anmelden. Wenn ich abgemeldet bin, muß ich mich aber freiwillig versichern. Das durchschaue ich aber nicht. Meine Krankenkasse (die Barmer) legte mir eine Berechnungstabelle mit Verweis auf ein Bundesgesetz vor, derzufolge ich 316,00 Euro berappen muß, ganz gleich, ob ich nun 500,00 Euro verdiene oder 1900,00. Gibt es da eine Alternative bzw. einen Tip, wie man die KV-Kosten drücken kann?
2) Wie unterscheidet sich die Honorartätigkeit von der "echten" Selbständigkeit? Ich arbeite in der Dozententätigkeit nicht (bzw. noch nicht) als Selbständiger, sondern in einer Firma bei einer Chefin, die ihrerseits selbständig ist, während die meisten der dort tätigen Trainer nebenberuflich tätig sind. Ist so eine Konstruktion überhaupt attraktiv? Oder sollte ich ggf. auch versuchen, mich selbständig zu machen? Welche Vorteile hätte ich? Und wie unterstützt die ARGe dieses Selbständigwerden? Gründungshilfe?
Ich danke für Tips!
HerrGermanist
ich bin neu im Forum und hoffe, dass mir einige ältere Hasen weiter helfen können.
Ich habe viele Jahre an der Uni gearbeitet. Seit dem 1.2. bin ich arbeitslos. Natürlich möchte ich wieder in Arbeit sein, aber nicht mehr um jeden Preis. Mein Ziel ist es, eine halbe Stelle zu finden und daneben als Dozent oder Trainer zu arbeiten. Ich habe auch schon einen Kontakt zu einer Firma, für die ich vielleicht zunächst im Sinne von Werkverträgen - d.h. auf Honorarbasis - arbeiten kann.
Zu dieser Situation habe ich folgende Fragen:
1) Honorartätigkeiten sind oft gut bezahlt, ernähren aber nicht kontinuierlich ihren Mann. Daher werde ich mich wohl vorübergehend sinnigerweise von ALG I abmelden und nach Ende der Tätigkeit wieder anmelden. Wenn ich abgemeldet bin, muß ich mich aber freiwillig versichern. Das durchschaue ich aber nicht. Meine Krankenkasse (die Barmer) legte mir eine Berechnungstabelle mit Verweis auf ein Bundesgesetz vor, derzufolge ich 316,00 Euro berappen muß, ganz gleich, ob ich nun 500,00 Euro verdiene oder 1900,00. Gibt es da eine Alternative bzw. einen Tip, wie man die KV-Kosten drücken kann?
2) Wie unterscheidet sich die Honorartätigkeit von der "echten" Selbständigkeit? Ich arbeite in der Dozententätigkeit nicht (bzw. noch nicht) als Selbständiger, sondern in einer Firma bei einer Chefin, die ihrerseits selbständig ist, während die meisten der dort tätigen Trainer nebenberuflich tätig sind. Ist so eine Konstruktion überhaupt attraktiv? Oder sollte ich ggf. auch versuchen, mich selbständig zu machen? Welche Vorteile hätte ich? Und wie unterstützt die ARGe dieses Selbständigwerden? Gründungshilfe?
Ich danke für Tips!
HerrGermanist