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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umzugskosten, U25 und Schwanger


cocoline
03.04.2010, 16:33
Hallo

Bin noch keine 25 Jahre und wohne noch bei meinen Eltern. Bin seit über einen Jahr mit meinen Freund zusammen und mitlerweile schon Ende 8 Monats schwanger. Er hat schon einen eigene Wohnung (wäre für uns zusammen aber zu klein) und ist genau wie ich arbeitslos.

Wir wollen demnächst (vorraussichtlich Anfang Mai) zusammen ziehen. Ich habe auch schon die zusage von der Arge. Das Problem ist nur. Wie den Umzug regeln? Ich bin schwanger und alleine schon deswegen nicht fähig meinen Auszug aus dem Elternhaus zu machen. Meine Eltern können es auch nicht mehr, u.a. durch Krankheit. Habe auch keine Bekannte hier die mir helfen könnten. Und mein Freund hat ja selber sein Auszug zu regeln. Und auch er hat keine Bekannte die Fit wären um helfen könnten.

Ich habe mich schon bei der Arge wegen den Umzugskosten informiert. Die sagten mir das ich kein Anspruch darauf habe da es mein Erstauszug aus dem Elternhaus ist und ich ja schon Beihilfe für Erstausstattung bekommen kann. Nur mein Freund kann eventuell ein Zuschuss bekommen. Das wäre hier bei der Arge ca. 77 €. Aber wie soll man damit einen Umzug finanzieren. Ein Bekannter meines Freundes hat sich bei verschiedenen Umzugsunternehmen erkundigt. Die meisten würden für beide Wohnungen so um die 600 € nehmen. Das Geld haben wir nicht. Ein Umzugsunternehmen würde es auch für ca. 370 € machen. Also wenn der Zuschuss von der Arge abgezogen ist wären es für uns beide jeweils noch 150€. Mein Freund hat sich das Geld schon zur Seite gelegt. Jetzt liegts noch an mir. Ob ich mich beteilige oder nicht. Wenn nicht dann hätte er sogar noch etwas weniger Kosten für sein Umzug alleine. Aber wie soll ich das Geld zusammen kriegen. Ich bekomme etwas Taschengeld und Schwangerschaftsmehrbedarf. Das sind nach Abzügen ungefair 70 €. Ich kann ja nicht das ganze Geld in den Umzug stecken. Da habe ich ja garnichts mehr. Außerdem soll der Umzug ja nächsten Monat statt finden. Und in 2 Monaten würde ich höchstens 140 € zusammen haben. Wäre also immer noch zu wenig. Und das bißchen Geld was ich noch auf der Seite habe, benötige ich noch fürs Kind und auch Bekleidung für während der Schwangerschaft. Einige Sachen werden doch ganz schön eng. Und in den letzten 2 Schangerschaftsmonaten kann noch einiges passieren. Also das bißchen brauche ich noch als Notreserve.

Also was kann man tun oder wohin könnte man sich noch wenden. Ich weiß nicht mehr weiter. Es stresst mich selber ganz schön. Weil die Zeit auch immer enger wird.

Ich bekanke mich im Vorraus für Tipps oder ähnliches!

lg, cocoline

Ophelia
04.04.2010, 01:03
Vielleicht könnt Ihr das ja so regeln: Dein Freund zieht schon mal in die neue Wohnung, Du bekommst Dein Kind und ziehst dann nach? Wenn Dein Freund auch arbeitslos ist, kann er ja Deinen Umzug anschließend machen. Wenn Du von zuhause ausziehst, hast Du ja nicht soooo viele Möbel. Weißt Du, so machen es viele Leute, die kein Geld vom Amt bekommen auch.

cocoline
04.04.2010, 14:31
Das wird aber auch schwer. Ich habe zu Hause bei meinen Eltern nur ein Zimmer. Und da Kindermöbel reinbekommen, geht nicht. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen mein Kind mit bei meiner Familie wohnen zu lassen. Ich habe schon manchmal Probleme mit der Art von einigen Familienmitgliedern. Und meinem Kind will ich das nicht zumuten. Es soll ja nach der Geburt ja auch erstmal zur Ruhe kommen. Und mein Freund würde es auch nicht befürworten.

Und wenn er meinen Umzug machen würde.
Erstmal haben wir beide keinen Auto weder ein Führerschein. Mein Vater könnte eventuell paar Mal mit dem Auto hin und her fahren, mehr auch nicht.
Und, alleine kann mein Freund bestimmt nicht meine Möbel abbauen, in die neue Wohnung bringen (15 KM entfernt) und wieder aufbauen. Und dann die ganzen Kartons mit Kleinkram. Er hat mir schon gesagt das das nicht klappen wird. Und, ich habe bestimmt das dreifache wie er. Er besitzt selbst nicht so viel. Die meisten Möbel bei Ihm sind kaputt und kommen weg.

Oh mann, gar nicht so leicht das ganze.

liebe grüsse und frohe Ostern

sauveteur
05.04.2010, 11:29
vor 6 montaen hatte ich einen kunden der seinen umzug alleine mit mofa und anhänger durchgeführt hat. der hatte eine strecke von ca. 35 km - duerch die grosstadt, zurückzulegen ! mit etwas gutem willen gaht alles.
wenn dein vater "ein paar mal " mit dem auto fahren kann ist das schon eine große hilfe, zumal ja, wie du geschrieben hast, in deinem zimmer nicht viel drin ist - und zeit genug habt ihr ja !

es gibt viele menschen in unserer gesellschaft die sich organisiern müssen - auch ihr werdet euch noch umsehen was da auf euch zukommt mit dem kind.
das ist ein ganz anderes leben - da wird euch noch viel unvorgesehenes passieren. und dann müsst " ihr " reagieren.

der berühmte satz : geht nicht gibt es nicht bekommt dann eine ganz neue bedeutung ! !


sauveteur :cool:

stummelbeinchen
05.04.2010, 13:00
Hi,

Organisation ist alles. Erstmal Wohnung finden. Und dann kann Dein Freund dort einziehen.
Du wirst ihn doch bestimmt oft dort besuchen oder sogar gleich dahinziehen. Und da ist es doch (selbst für Schwangere) ein Leichtes immer mal einen Beutel mit Kleinkram mitzunehmen. Muss ja nix schweres rein. Auf die Art und Weise kommt doch schonmal Einiges dahin.

Die Sache mit den Möbeln ist auch nicht so schwer. In 2,3 Aktionen immer mal ein paar Möbel abbauen und vom Vater mit dem Auto transportieren lassen und dann bei Bedarf, Lust und Laune wieder aufbauen.

Wahlweise auch einfach mal die Kartons mit Kleinkram in einer Hau-Ruck-Aktion ins Auto laden und auspacken. Dauert 1,2 Stunden und alles ist fertig. Vorher ausmisten. Was braucht man wirklich und was kann weg oder gegebenfalls später nachgeholt werden.

Wie wollt ihr denn das mit der Erstausstattung regeln? Habt ihr mal darüber nachgedacht? Die Möbel müssen gesucht und gefunden werden, transportiert und aufgebaut. Wie wollt ihr das regeln?

LG