sandkorn
20.10.2006, 21:36
Hallo. Ich bräuchte dringend ein paar Hinweise/Tipps, wie ich gegen das AA Essen vorgehen kann. Hintergrund ist Folgender:
Bin seit Februar dort als Arbeitslos gemeldet und hatte bei einem Termin mit meiner Beraterin darauf hingewiesen, daß ich aktiv deutschland- bzw. europaweit auf Stellensuche gehen werde. Das fand sie auch ganz klasse und hat mich auch dazu ermuntert und mir sogar Formulare für die Erstattung der Reisekosten in die Hand gedrückt. (Zum anderen wird ja eine aktive Stellensuche auch verlangt, sonst bräuchte man den Antrag auf ALG gar nicht erst zu stellen).
Das AA scheint es aber nicht gewohnt zu sein, daß wirklich jemand aktiv wird. Ich hatte Mitte Juli ein Vorst-Gespräch in München, daß ich dem AA Essen auch telefonisch mitgeteilt hatte. Anfang August bekam ich dann plötzlich kein Geld mehr, dafür aber einen Abmeldebescheid per 31.07. wegen "Wohnortwechsel". Bei Nachfrage konnte mir keiner erklären, wer mich wieso weshalb warum abgemeldet hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nach wie vor meinen Wohnsitz in Essen und war auch da gemeldet. Nach weiteren Telefonaten und diversem Schriftverkehr kam dann heraus, daß man genau an den 2 Tagen, an denen ich mich in München zum V-Gespräch befand versucht hatte, mich telefonisch zu erreichen. Diese Nichterreichbarkeit hat dann wohl letztendlich zur Abmeldung geführt.
Ich versuche nun schon seit etlichen Wochen gegen diese Willkür anzugehen - renne aber gegen Mauern und Paragraphen. Mir fehlt nun insgesamt für 6 Wochen ALG. Ich konnte daher meine Wohnung nicht mehr halten und war zwischenzeitlich nicht nur arbeits- sondern auch obdach- und mittellos. Habe Ende September Unterschlupf bei einer Freundin in Norddeutschland gefunden und mich über sie hier oben an-bzw. umgemeldet. Ich bekomme jetzt hier vom AA Lübeck mein ALG; die können mir aber angeblich nicht weiterhelfen.
Ich bin mittlerweile gesundheitlich sehr angeschlagen und bräuchte dringend einen Ratschlag, wie ich weiter vorgehen kann.
Vielen Dank
Sandkorn
Bin seit Februar dort als Arbeitslos gemeldet und hatte bei einem Termin mit meiner Beraterin darauf hingewiesen, daß ich aktiv deutschland- bzw. europaweit auf Stellensuche gehen werde. Das fand sie auch ganz klasse und hat mich auch dazu ermuntert und mir sogar Formulare für die Erstattung der Reisekosten in die Hand gedrückt. (Zum anderen wird ja eine aktive Stellensuche auch verlangt, sonst bräuchte man den Antrag auf ALG gar nicht erst zu stellen).
Das AA scheint es aber nicht gewohnt zu sein, daß wirklich jemand aktiv wird. Ich hatte Mitte Juli ein Vorst-Gespräch in München, daß ich dem AA Essen auch telefonisch mitgeteilt hatte. Anfang August bekam ich dann plötzlich kein Geld mehr, dafür aber einen Abmeldebescheid per 31.07. wegen "Wohnortwechsel". Bei Nachfrage konnte mir keiner erklären, wer mich wieso weshalb warum abgemeldet hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nach wie vor meinen Wohnsitz in Essen und war auch da gemeldet. Nach weiteren Telefonaten und diversem Schriftverkehr kam dann heraus, daß man genau an den 2 Tagen, an denen ich mich in München zum V-Gespräch befand versucht hatte, mich telefonisch zu erreichen. Diese Nichterreichbarkeit hat dann wohl letztendlich zur Abmeldung geführt.
Ich versuche nun schon seit etlichen Wochen gegen diese Willkür anzugehen - renne aber gegen Mauern und Paragraphen. Mir fehlt nun insgesamt für 6 Wochen ALG. Ich konnte daher meine Wohnung nicht mehr halten und war zwischenzeitlich nicht nur arbeits- sondern auch obdach- und mittellos. Habe Ende September Unterschlupf bei einer Freundin in Norddeutschland gefunden und mich über sie hier oben an-bzw. umgemeldet. Ich bekomme jetzt hier vom AA Lübeck mein ALG; die können mir aber angeblich nicht weiterhelfen.
Ich bin mittlerweile gesundheitlich sehr angeschlagen und bräuchte dringend einen Ratschlag, wie ich weiter vorgehen kann.
Vielen Dank
Sandkorn