Lilly80
15.05.2010, 14:47
Guten Tag zusammen,
bei mir ist alles ein wenig kompliziert. Ich bin vor zwei Jahren in eine neue Stadt gezogen und hatte ein befristet Arbeitsverhältnis gefunden. Damit ich arbeiten kann, habe ich dies natürlich angenommen.
Es endete letztes Jahr im September. Durch einige Vorfälle war ich nach dessen Beendigung kurze Zeit krank geschrieben (ich habe eine chronische Erkrankung die gelegentlich andere nach sich zieht - sich aber NICHT auf meine Arbeit auswirken).
Ich hab dennoch zügig eine neue Stelle gefunden. Dort habe ich an meinem ersten Arbeitstag erst die genauen Bedingungen erfahren (Arbeitszeiten etc.). Da ich durch meine Krankheit nur Teilzeit arbeite war es dort sehr anstrengend für mich da es Teildienste waren und ich somit immer 13 Stunden Tage hatte (inkl. Heimfahren mittags mit 1h Autofahrt etc.). Ich wollte es dennoch versuchen und auch schaffen (ein Job ist besser als keiner), bin aber nach 1,5 Wochen zusammen gebrochen, auf der Arbeit habe ich mehrmals brechen müssen so das man mich zum Arzt schickte (ich bin natürlich NICHT ohne Erlaubnis gegangen oder sowas). Dieser schrieb mich sogleich krank und warnte mich, mich zurück zu nehmen.
Jedenfalls bekam ich von meiner Chefin direkt in der ersten Woche meiner Arbeitsunfähigkeit die fristgerechte Kündigung (in der Probezeit 2 Wochen). Da meine Sache noch lange nicht ausgestanden war wurde ich weiter krank geschrieben was ich ihr selbstverständlich immer mitteilte, sogar schriftlich inkl. den Bescheinigungen. 3 Tage nach der fristgerechten Kündigung bekam ich dann eine fristlose Kündigung weil ich mich ja "vertragswiedrig verhalte" und um "den Schaden den ich angerichtet habe, klein zu halten". Ich war ja zum Zeitpunkt meiner AU noch keine 4 WOchen dort beschäftigt somit habe ich ab dem Tag an dem ich auf der Arbeit zusammen brach, Krankengeld bezogen. Dies ist auch von der Krankenkasse nachgewiesen. Ich bin gegen die fristlose Kündigung nicht vor gegangen da ich A zu krank war und B ich meine Chefin selber bat, dies zurück zu nehmen da ich ja zu der fristgerechten gehen würde UND ich ja Krankengeld beziehen würde und sie nichts kosten würde.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich war noch bis April Krank und musste nun da ich mich Arbeitslos melden wollte, die Bescheinigungen anfordern. Und diese Chefin hat dort angekreuzt das ich mich vertragswiederig verhalten habe und hat eine Anlage angeführt:
Das ich 7 Tage gearbeitet habe, am 8 wegen plötzlicher Erkrankung die Räume verlassen habe (sie ist selber Ärztin und hat mich weg geschickt aus Angst das ich jemanden anstecke o.ä.). Das eine Information über meinen "weiteren Werdegang" erst nach 6 Tagen erfolgte (Die AU wurde direkt an diesem Tag ausgestellt und das es sich etwas hinzieht konnte ich da noch nicht sagen, habe es aber eben nach der ersten Woche, als ich es erfahren habe, gleich mitgeteilt - ich denke darauf spielt sie an). Das mein Handy "abgestellt" war (sie hatte nie meine Handynummer da ich mir eins mit meinem Mann teile - die hatte nur eine Kollegin und diese hat außer eine SMS keinen Kontakt mit mir aufgenommen) und ich dadurch nicht mehr erreichbar war - Festnetz hatte sie selbstverständlich, genauso wie meine Emailadresse, Faxnummer, Postanschrift. Und das ich meinen Wohnort verlassen habe - stimmt, durch meinen Zusammenbruch kamen schwere Depressionen hinzu und mein Mann ist für 3 Tage mit mir zu meiner Familie gefahren (wohnen viele 100km weit weg).
Das spätere AUs unvollständig waren - von der Kasse, die Nachweise über meinen Krankengeldbezug die sich ja auch auf die AU Bescheinigungen beziehen, liegen vor bis auf ein Wochenende wo am Fr die AU endete und ich am Mo wieder einen Termin beim Facharzt hatte.
Alles sehr verstrickt, ich weiß, aber kann mir durch diese Behauptungen nun einen Sperrzeit drohen? Ich kann beide Kündigungen sowie die Krankenkassenauszahlungsbelege vorweisen aber dennoch mache ich mir Sorgen...
Vielen Dank für alle die sich die Mühe gemacht haben bis hier her zu lesen.
LG
Lilly
bei mir ist alles ein wenig kompliziert. Ich bin vor zwei Jahren in eine neue Stadt gezogen und hatte ein befristet Arbeitsverhältnis gefunden. Damit ich arbeiten kann, habe ich dies natürlich angenommen.
Es endete letztes Jahr im September. Durch einige Vorfälle war ich nach dessen Beendigung kurze Zeit krank geschrieben (ich habe eine chronische Erkrankung die gelegentlich andere nach sich zieht - sich aber NICHT auf meine Arbeit auswirken).
Ich hab dennoch zügig eine neue Stelle gefunden. Dort habe ich an meinem ersten Arbeitstag erst die genauen Bedingungen erfahren (Arbeitszeiten etc.). Da ich durch meine Krankheit nur Teilzeit arbeite war es dort sehr anstrengend für mich da es Teildienste waren und ich somit immer 13 Stunden Tage hatte (inkl. Heimfahren mittags mit 1h Autofahrt etc.). Ich wollte es dennoch versuchen und auch schaffen (ein Job ist besser als keiner), bin aber nach 1,5 Wochen zusammen gebrochen, auf der Arbeit habe ich mehrmals brechen müssen so das man mich zum Arzt schickte (ich bin natürlich NICHT ohne Erlaubnis gegangen oder sowas). Dieser schrieb mich sogleich krank und warnte mich, mich zurück zu nehmen.
Jedenfalls bekam ich von meiner Chefin direkt in der ersten Woche meiner Arbeitsunfähigkeit die fristgerechte Kündigung (in der Probezeit 2 Wochen). Da meine Sache noch lange nicht ausgestanden war wurde ich weiter krank geschrieben was ich ihr selbstverständlich immer mitteilte, sogar schriftlich inkl. den Bescheinigungen. 3 Tage nach der fristgerechten Kündigung bekam ich dann eine fristlose Kündigung weil ich mich ja "vertragswiedrig verhalte" und um "den Schaden den ich angerichtet habe, klein zu halten". Ich war ja zum Zeitpunkt meiner AU noch keine 4 WOchen dort beschäftigt somit habe ich ab dem Tag an dem ich auf der Arbeit zusammen brach, Krankengeld bezogen. Dies ist auch von der Krankenkasse nachgewiesen. Ich bin gegen die fristlose Kündigung nicht vor gegangen da ich A zu krank war und B ich meine Chefin selber bat, dies zurück zu nehmen da ich ja zu der fristgerechten gehen würde UND ich ja Krankengeld beziehen würde und sie nichts kosten würde.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich war noch bis April Krank und musste nun da ich mich Arbeitslos melden wollte, die Bescheinigungen anfordern. Und diese Chefin hat dort angekreuzt das ich mich vertragswiederig verhalten habe und hat eine Anlage angeführt:
Das ich 7 Tage gearbeitet habe, am 8 wegen plötzlicher Erkrankung die Räume verlassen habe (sie ist selber Ärztin und hat mich weg geschickt aus Angst das ich jemanden anstecke o.ä.). Das eine Information über meinen "weiteren Werdegang" erst nach 6 Tagen erfolgte (Die AU wurde direkt an diesem Tag ausgestellt und das es sich etwas hinzieht konnte ich da noch nicht sagen, habe es aber eben nach der ersten Woche, als ich es erfahren habe, gleich mitgeteilt - ich denke darauf spielt sie an). Das mein Handy "abgestellt" war (sie hatte nie meine Handynummer da ich mir eins mit meinem Mann teile - die hatte nur eine Kollegin und diese hat außer eine SMS keinen Kontakt mit mir aufgenommen) und ich dadurch nicht mehr erreichbar war - Festnetz hatte sie selbstverständlich, genauso wie meine Emailadresse, Faxnummer, Postanschrift. Und das ich meinen Wohnort verlassen habe - stimmt, durch meinen Zusammenbruch kamen schwere Depressionen hinzu und mein Mann ist für 3 Tage mit mir zu meiner Familie gefahren (wohnen viele 100km weit weg).
Das spätere AUs unvollständig waren - von der Kasse, die Nachweise über meinen Krankengeldbezug die sich ja auch auf die AU Bescheinigungen beziehen, liegen vor bis auf ein Wochenende wo am Fr die AU endete und ich am Mo wieder einen Termin beim Facharzt hatte.
Alles sehr verstrickt, ich weiß, aber kann mir durch diese Behauptungen nun einen Sperrzeit drohen? Ich kann beide Kündigungen sowie die Krankenkassenauszahlungsbelege vorweisen aber dennoch mache ich mir Sorgen...
Vielen Dank für alle die sich die Mühe gemacht haben bis hier her zu lesen.
LG
Lilly