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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenhausaufenthalt - Eigenanteil?!


lahla
03.09.2005, 21:15
Hey Hallo erstmal an alle!

Ich hab da mal eine Frage.
Also, meine Ma war für 4 Wochen im Krankenhaus,....um genau zu sein, für 28 Tage. Das ist ja genau der Satz, für den man selbst zahlen muss.
Also pro Tag 10 Euro = 280 Euro.

Naja...da meine Ma chronisch krank ist und wir in diesem Jahr schon über der Belastungsgrenze sind, die Krankenkasse uns aber trotzdem aufgefordert hat diese 280 Euro zu zahlen, ist meine Frage jetzt, ob wir das wirklich bezahlen müssen? (Denn eigentlich sind wir doch schon über dem Satz, deswegen versteh ich nicht, warum wir das jetzt angeblich doch bezahlen müssen) Und wenn ja, ob man dann was beim Arbeitsamt erreichen kann, denn meine Ma und ich bekommen beide Hartz IV.

Ich hoffe, mir kann da jemand helfen?! Ich würd mich jedenfalls über jede Hilfe/ Antwort freuen. :)

Liebe Grüße,

Lahla

StephanK
04.09.2005, 08:13
:welcome: lahla,
kann es sein, dass sie zwar still und brav ihre Zuzahlungen geleistet hat, aber bei Erreichen der Belastungsgrenze nicht mit sämtlichen Quittungen zur Krankenkasse gegangen ist und sich hat für den Rest des Jahres von Zuzahlungen hat befreien lassen?
Die Befreiung geschieht ja nicht automatisch, sondern die Kasse muss vom Versicherten erfahren, dass er die Belastungsgrenze erreicht hat!
(Viele Menschen meinen, die Krankenkasse würde automatisch von jedem Arztbesuch, den man macht und von jedem Rezept, das einem ausgestellt wird, erfahren. Das ist aber nicht so, denn die Ärzte rechnen nicht direkt mit den Kassen ab, sondern über die Verrechnungsstelle ihrer kassenärztlichen Vereinigung, die von der Kasse ein Budget zum Verteilen hat.)
Guck auch mal auf der Homepage ihrer Krankenkasse nach. Die meisten Kassen stellen ausführliche Informationen dazu bereit.

lahla
04.09.2005, 10:41
Hey,....

erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort.
Hihi,...ich muss dir aber sagen, dass wir definitiv die Belastungsgrenze erreicht haben, also alles Quittungen bereits bei der Krankenkasse abgegeben haben. Wir haben beide vor gut 2 Wochen einen Freistellungsausweis bekommen. Und genau deswegen versteh ich das ja nicht,...warum jetzt die 280 Euro angeblich doch bezahlen müssen, trotz der Freistellung!

Oh mann...ich werd dem ganzen Sermus nochmal bekloppt.... :-x

Liebe Grüße,

die Lahla

StephanK
04.09.2005, 11:00
Wenn's denn so ist... :-)
Ich habe eben noch mal nachgesehen: Die Zuzahlungen für Krankenhausbehandlungen werden bei der Belastungsgrenze auch wirklich mit eingerechnet - also auch daran kann es nicht liegen.
Vielleicht ist es ein "rein verwaltungsmäßiges" Problem: Wenn das Erreichen der Belastungsgrenze erst vor so relativ kurzer Zeit festgestellt wurde, könnte es daran liegen, dass das kassenintern noch nicht überall eingetragen ist (aber wofür hat man eigentlich EDV?).
Es wird nix helfen ausser das direkt mit der Kasse zu klären!