Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welchen Kompromis würdet Ihr eingehen ?
Butterbrot
26.05.2010, 23:38
Hallo ! Ein Beitrag in diesem Forum, hat mich auf die Idee zu dieser Frage gebracht. Welche Kompromise würdet ihr eingehen um einen Job zu bekommen mit dem ihr zufrieden seit ? Auf was würdet ihr notfalls verzichten ? Was werd ihr bereit zu tun ? Umzug ? Hausverkauf ? unbezahlte Überstunden ? Sonntagsarbeit,Schichtdienst ? Ich z.b. wäre zwar nicht bereit umzuziehen,weil ich nebenbei meine kranke Mutter versorge,doch wäre ich bereit auch Sonntags oder im Schichtdienst zu arbeiten.Wie stehts mit euch ?
Hi Butterbrot,
ich denke das hängt ganz stark davon ab wieviel einen der Job spaß macht und wie die anderen Randbedingungen so sind. Wenn alles passt & perfekt ist, dann ist vieles möglich bzw machbar :)
ratsuchende
27.05.2010, 07:17
Hallo!
Zuallererst ist das eine kaufmännische Rechnung!
Wenn ich in München 500 EUR netto mehr verdiene, aber 700 EUR mehr Miete zahlen muß?
Wenn ich das Haus, die Wohnung bei der derzeitigen Lage unter Wert oder mit Verlust verkaufen muß, ohne das Geld mittels Verdienstmöglichkeit innerhalb einer angemessenen Zeit wieder drin zu haben?
Schicht- , Nacht- oder Sonntagsarbeit "Ja", aber nur, wenn man es gesundheitlich auch verkraftet.
Wenn man Kinder hat und diese durch Großeltern teilweise mit betreuen lassen kann, Umzug?
Für 1 Mio Jahresgehalt würde ich so ziemlich alles machen, für 6,50 EUR/h eher wenig...
wenn ich einen guten Job in der Schweiz bekommen täte
würde ich sofort liebend gerne in die Schweiz gehen !
spaceman
27.05.2010, 09:41
Um wieder Soldat oder Berufsfeuerwehrmann werden zu können, würde ich auf alles verzichten und jeden Kompromis eingehen.
Ansonsten kommt es auf den Job an.
Barbara74902
27.05.2010, 17:15
Hallöchen!
Lese eben gerade diesen Thread. Also für meinen zukünftigen Wunschberuf würde ich sogar bis sonstwohin an die Front kämpfen, nicht umsonst hab ich deswegen auch nen Anwalt eingeschaltet. Wenn ich wirklich nur den Job machen will, weil ich mich darin glücklich fühle und voller Elan dann ans WErk gehe, da nehme ich so einiges in Kauf. Zu dem Webdesign ist ja mein zusätzlicher Traumberuf (den ich schon mal als Kind hatte, mir aber meine Eltern vermasselten) und früher sicher auch noch nicht so in der Art Bezeichnung aktuell war - Musikmanagerin!
Mein Kompromis ist auch hierfür, das ich in den "sauren Apfel" beißen muss und noch etliches lernen will und muss, damit ich auch erstmal das Abitur neben dem Webdesign in der Tasche habe.
Ein Umzug käme bisweilen für mich definitiv NICHT infrage, zumal hier meine ganze Familie wohnt und meine Mutter inzwischen im Pflegeheim ist und meine Wohnung zudem super geschnitten ist und genau in der Bemessungsgrenze liegt. :)
Also heißt es bevor ich mich in die Arbeitswelt stürze, erstmal nochmal jede Menge Stoff lernen und pauken (aber ich weiß ja, warum ich es tue) und dann werde ich direkt auch Musikmanagement studieren (eine Fernhochschule hab ich bereits ins Auge gefaßt und dort Kontakt aufgenommen). Immerhin plane ich ja auch damit noch die verbundene Selbständigkeit an.
Ein Beruf muss schon Spass machen klar, wenn das auf Dauer motorisch langweilig wird, macht es kein Spass, kenn ich auch leider zur Genüge und darum hab ich jetzt die Möglichkeit (auch dank meines Anwaltes) mich beruflich auf das Ziel zu konzentrieren, für das was ich schon immer auch als Kind ins Auge gefaßt habe. Ich bin gerne bei Veranstaltungen und auch mit Künstlern zusammen, ich fühle mich in der Branche (aber andere Musikrichtung als ihr vielleicht denkt) sehr wohl.
So das musste ich mal auch dazu senfen, sorry, wenn das mal wieder länger geworden ist. Schreiben gehört übrigens auch zu meinen großen Hobbys! Jetzt aber weiter ran ans Lernen.
Gruß´Barbara
Hi,
das ist so aber nicht ganz richtig. Ein Job muss nicht immer einen Spaß machen, aber die Randbedingungen müssen halt dann passen. In einen Familienbetrieb wird jeder Familienangehörige zB auch auf vieles verzichten, was er sonst bei einer anderen Firma anders hand haben würde.
Aber auch wer eine Familie zu ernähren hat oder gerade ein Häuschen abbezahlen muss, der wird zwangsweise auch Jobs annehmen die keinen Spaß machen, aber Geld bringen (auch wenn´s schlecht Bezahlt wird). Ein "junger" Single dagegen kann es sich viel eher erlauben auch zu sagen: NÖ!
Ich kene viele die Schicht arbeit und deren Joh ihnen jetzt auch kein Spaß macht, trotzdem sind sie froh überhaupt eine Arbeit zuhaben oder am Monatsende, wenn die ganzen Zulagen auf dem Gehaltszettel zu sehen sind.
Etwas naiv oder Wunschdenken, wer denkt das man nur seinen Traumjob nachgehen sollte mit besten Konditionen. Sicherlich, wenn einen die Arbeit spaß macht und der Rest auch einigermassen ok ist, dann arbeitet es sich viel entspannter und schöner.
Barbara74902
27.05.2010, 20:06
Huhu Pharao,
damit magst auch in einigen Punkten Recht haben. Klar, muss man auch Abstriche machen. Allerdings hab ich auch wieder das Problem, das ich eigentlich qualifzierte Ausbildung habe und ich schon seit etlichen Jahren versuche (auch wegen meiner Sprachbehinderung - deswegen schon mehrfache Kündigungen erhalten), annährend in der Berufswelt Fuß zu fassen.
Alternativ hatte ich ja im letzten Jahr die Chance, Hauswirtschafterin zu machen, ist aber dann komplett an meinen gesundheitlichen Problemen gescheitert, mit der Allergie und alles nur, weil der Umschulungsbetrieb sich da auch auf keine Kompromisse einliess. Sonst wäre ich mit Sicherheit da immer noch und mir jetzt sogar vom Amt aus sagte, das ich solche Sachen in Zukunft wegen meiner gesundheitlichen Einschränkung auch vergessen könne. Dazu kommt noch der Problempunkt: Kein Führerschein! Ich schaffe es auch nicht zu sparen, weil ständig andere Kostenquellen auftauchen, mit denen man so nicht rechnet. Sonst hätte ich den schon sicher längst angefangen, weil ich das heutzutage wichtig finde, auch wenn man in einer Großstadt lebt, wo gute Öffi-Verbindungen sind, aber manche Firmen, erst einen gar nicht einstellen, weil man das besagte Scheinchen nich in der Tasche hat. :wut:
Gruß Barbara
ahnungkeine
27.05.2010, 23:33
wenn ich einen guten Job in der Schweiz bekommen täte
würde ich sofort liebend gerne in die Schweiz gehen !
Ich auch, :sensationell:
Gruß ahnungkeine
Barbara74902
28.05.2010, 14:02
Darf ich mal fragen, warum ihr eigentlich alle gerne in der Schweiz arbeiten gehen würdet? Wird das dort so gut bezahlt? Ich denke, da sind die Lebenskosten höher genau wie in Norwegen finde ich. Wenn ich könnte und wollte, würde ich auch am liebsten meine Sachen packen und weg. Allerdings nicht Schweiz, ich würde Belgien bevorzugen, aber ich habe auch schon gehört, das es da auch nicht einfach sein soll. Normalerweise wäre ich damals mit meinen Eltern nach Canada, dann wäre ich sicher auch nicht in dieser Zwickmühle, aber da ich eh Flugangst habe, hatte sich das Thema damals erledigt, aber ans auswandern hab ich auch schon oft genug gedacht. Nur ich habe hier noch Familie und Freunde....
Gruß Barbara
Schweiz ist für mich persönlich ein sehr schönes Land mit Bergen und netten und vor allem gemütlichen Leuten - kein Streß. Gehalt höher ja aber Kosten auch höher. Nur mein Englisch reicht nicht. und ob man da mal schnell als Arbeitnehmer eingebürgert wird - weiß nicht, man muß ja dort leben und nicht als 2 Wohnsitz
Darf ich mal fragen, warum ihr eigentlich alle gerne in der Schweiz arbeiten gehen würdet?
Babara, nicht alles was glänzt ist Gold.
Ich finde solche Aussagen wie "schöne Landschaft, gemütliche Leute oder ich arbeite dort wo andere Urlaub machen" immer sehr amüsant. Leider wird wohl dabei vergessen, das man auch in solchen Ländern arbeiten muss und zum Teil zu schlechteren Konditionen. Sicherlich, wenn die Konditionen passen, dann ist das ein schöner Nebeneffekt. Aber irgendwie Erinnert mich das auch immer an gewissen Zeitungsannoncen, wo ungelernte mal ganz schnell so Nebenbei, ganz viel Geld verdienen können.
Butterbrot
28.05.2010, 14:23
Warum muß man in der Schweiz Englisch können?
Weil in der Schweiz vier Sprachen gesprochen werden, je nach Kanton.
Ups, stimmt ! Englisch ist eigentlich nicht dabei.
Normal sind es Schweizer-Deutsch oder wie man das nennen man, dann noch Französisch, Italienisch und ...?... keine Ahnung.
Aber in größeren Firmen sehr wohl Englisch
am besten noch Französisch
aber dann ist man ja schon halber Schweizer
spaceman
28.05.2010, 15:25
Schweiz ist zwar schön, aber dort ist es eben auch nicht einfach. Man mag zwar je nach Beruf mehr bekommen als in D. allerdings sind natürlich die Lebenshaltungskosten dort sehr teuer.
In Norwgen oder in irgendeinem skandinavischen Land soll die Mwst auch sehr hoch sein bzw. gibt es eine Luxussteuer.
Zudem sollte man nicht vergesen das man dort immer ein Ausländer bleiben wird.
Ich kenne aus meinem verhaßten Beruf sehr viele die voller Eupohrie in die Schweiz gingen udn wieder kamen. Eben auch wegen Problemen mit der Sprache. Die Fachsprache in der Schweiz, ist eben nciht gliech Fachsprache in Deutschland.
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