Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wozu einen Erhebungsbogen?
luna1967
22.07.2010, 22:49
Hi Guten Abend!
Ich wurde heute angerufen und habe für morgen ein Vorstellungsgespräch.
Was mich wundert ist,dass ich Lohnsteuerkarte,SV Ausweis,Gesundheitspass und einen Erhebungsbogen mitbringen soll.Hab ich noch nie so erlebt,gibt man doch erst ab wenn man anfängt.
Was is denn eigentlich ein Erhebungsbogen???Mußte ich noch nie irgendwo mitbringen.
Kannst Du mal etzwas konktreter werden und was zum Arbeitgeber und dem Job selbst schreiben?
Ansonsten würde ich das alles nicht unbedingt mitnehmen, wenn gar nicht klar ist, daß Du in der näheren Auswahl bist.
Klingt unseriös.
luna1967
22.07.2010, 23:21
Kannst Du mal etzwas konktreter werden und was zum Arbeitgeber und dem Job selbst schreiben?
Ansonsten würde ich das alles nicht unbedingt mitnehmen, wenn gar nicht klar ist, daß Du in der näheren Auswahl bist.
Klingt unseriös.
Ist ein Job in einem Backshop.Ging über eine private Arbeitsvermittlung.die haben mich da vorgeschlagen und die Bezirksleiterin von der Bäckerei hat bei mir angerufen gestern und wir haben für morgen 13 Uhr Termin,allerdings in einer anderen Filiale,die wo ich dann arbeiten werde soll erst eröffnet werden.Ist ein Vollzeit-Job,alles andere weis ich noch nicht.
Meine beste Freundin hat auch gesagt,gib das noch nicht alles ab,erst Gespräch anhören,dann Papiere zeigen und nicht gleich voreilig annehmen sondern mindestens ne Nacht drüber schlafen.
Weis jemand was ein Erhebungsbogen ist?
Meine beste Freundin hat auch gesagt,gib das noch nicht alles ab,erst Gespräch anhören,dann Papiere zeigen und nicht gleich voreilig annehmen sondern mindestens ne Nacht drüber schlafen.Kluge Freundin :)
Weis jemand was ein Erhebungsbogen ist?Also grundsätzlich verstehe ich darunter einen Vordruck, auf dem halt Daten erhoben werden. In Verbindung mit einem Arbeitgeber würde ich sagen, daß das ein Personalbogen ist, der auf freiwilliger Basis ausgefüllt werden kann. Allerdings erhält man den entweder vorher oder man bekommt ihn dort.
Eigentlich müßte Dir die Arbeitsvermittlerin da was zu sagen können.
Ging über eine private Arbeitsvermittlung.die haben mich da vorgeschlagen
meinen die vielleicht den Vermittlungsgutschein?
Gruß, T.:)
meinen die vielleicht den Vermittlungsgutschein?
Gruß, T.:)Eher nicht. Den braucht sie nicht beim Vorstellungsgespräch und die Arbeitsvermittlerin bekommt ihn auch erst nach Vertragsunterzeichnung.
luna1967
22.07.2010, 23:37
Kluge Freundin :)
Also grundsätzlich verstehe ich darunter einen Vordruck, auf dem halt Daten erhoben werden. In Verbindung mit einem Arbeitgeber würde ich sagen, daß das ein Personalbogen ist, der auf freiwilliger Basis ausgefüllt werden kann. Allerdings erhält man den entweder vorher oder man bekommt ihn dort.
Eigentlich müßte Dir die Arbeitsvermittlerin da was zu sagen können.
Ja den soll man beim Jobcenter bekommen.
Ach der ist auf freiwilliger Basis?!Dann kann ich ihn ja notfalls noch nachreichen wenn mir das zusagt und ich denen zusage.Sind ja eh noch mehrere Bewerber.Simmt man muß ja nicht zuviel von sich preisgeben im Vorraus.
Eher nicht. Den braucht sie nicht beim Vorstellungsgespräch und die Arbeitsvermittlerin bekommt ihn auch erst nach Vertragsunterzeichnung.
Genau,der Vermittlungsgutschein bekommt der Private Arbeitvermittler wenn Arbeitsvertrag da ist.
Ach der ist auf freiwilliger Basis?Ja! Wenn es um persönliche Daten geht, ist das grundsätzlich freiwillig.
Dann kann ich ihn ja notfalls noch nachreichen wenn mir das zusagt und ich denen zusage.Ganz genau.
Simmt man muß ja nicht zuviel von sich preisgeben im Vorraus.Aber wenn das über eine Arbeitsvermittlung lief, dann hat diese ganz sicher schon detaillierte Daten wie Zeignisse etc. zur Verfügung gestellt. Es scheint nur noch Deine Einwilligung zur digitalen Übernahme Deiner Daten zu fehlen.
Ja den soll man beim Jobcenter bekommen.Den müßtest Du ja dann auch noch besorgen. M.E. geht es aber den neuen Arbeitgeber nichts an, daß Du ALG II beziehst. Wenn er es nicht schon woanders draus ersehen konnte, dann erfährt er es spätestens dann. Gleiches gilt für die Lohnsteuerkarte und die Kirchenzugehörigkeit. Ist zwar nicht immer ein Geheimnis, aber im Vorstellungsgespräch dürftest Du bei dieser Frage unter bestimmten Umständen lügen.
luna1967
22.07.2010, 23:51
Ja! Wenn es um persönliche Daten geht, ist das grundsätzlich freiwillig.
Ganz genau.
Aber wenn das über eine Arbeitsvermittlung lief, dann hat diese ganz sicher schon detaillierte Daten wie Zeignisse etc. zur Verfügung gestellt. Es scheint nur noch Deine Einwilligung zur digitalen Übernahme Deiner Daten zu fehlen.
Den müßtest Du ja dann auch noch besorgen. M.E. geht es aber den neuen Arbeitgeber nichts an, daß Du ALG II beziehst. Wenn er es nicht schon woanders draus ersehen konnte, dann erfährt er es spätestens dann. Gleiches gilt für die Lohnsteuerkarte und die Kirchenzugehörigkeit. Ist zwar nicht immer ein Geheimnis, aber im Vorstellungsgespräch dürftest Du bei dieser Frage unter bestimmten Umständen lügen.
Hab den Privaten Arbeitsvermittler auf Eigeninitiative gesucht.Geben die eigentlich ne information ans Jobcenter oder könnte man da guten Gewissens ablehnen wenns einem nicht ganz geheuer ist?
Hab den Privaten Arbeitsvermittler auf Eigeninitiative gesucht.Geben die eigentlich ne information ans Jobcenter oder könnte man da guten Gewissens ablehnen wenns einem nicht ganz geheuer ist?Eine Info ans Jobcenter würde auch gegen die Datenschutzvorschriften verstoßen. Aber seriösen Arbeitsvermittler ist hätten gar kein Interesse daran, sowas zu melden. Warum auch? Du würdest den Vermittlungsvertrag kündigen und dann würde der Vermittlerin jegliche Chance auf das Geld aus dem Vermittlungsgutschein entgehen.
luna1967
23.07.2010, 00:00
Ja! Wenn es um persönliche Daten geht, ist das grundsätzlich freiwillig.
Ganz genau.
Aber wenn das über eine Arbeitsvermittlung lief, dann hat diese ganz sicher schon detaillierte Daten wie Zeignisse etc. zur Verfügung gestellt. Es scheint nur noch Deine Einwilligung zur digitalen Übernahme Deiner Daten zu fehlen.
Den müßtest Du ja dann auch noch besorgen. M.E. geht es aber den neuen Arbeitgeber nichts an, daß Du ALG II beziehst. Wenn er es nicht schon woanders draus ersehen konnte, dann erfährt er es spätestens dann. Gleiches gilt für die Lohnsteuerkarte und die Kirchenzugehörigkeit. Ist zwar nicht immer ein Geheimnis, aber im Vorstellungsgespräch dürftest Du bei dieser Frage unter bestimmten Umständen lügen.
stimmt:)
Danke für die Antworten und gutes Nächtle:engel:Bis bald
Eine Info ans Jobcenter würde auch gegen die Datenschutzvorschriften verstoßen. Aber seriösen Arbeitsvermittler ist hätten gar kein Interesse daran, sowas zu melden. Warum auch? Du würdest den Vermittlungsvertrag kündigen und dann würde der Vermittlerin jegliche Chance auf das Geld aus dem Vermittlungsgutschein entgehen.
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