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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbst kündigen? Was würdet ihr machen?


Goldschatz
05.08.2010, 15:05
Hallo,

ich bin noch nicht arbeitslos - habe aber ein Problem mit meinem Arbeitsplatz und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, bzw. mich würde interessieren was ihr an meiner Stelle machen würdet. Vielleicht kann mir ja auch jemand einen Tip geben wie ich mich verhalten soll.

Meine Firma ist letztes Jahr in die Insolvenz gegangen. Dort war ich 10 Jahre lang beschäftigt – bin also auch niemand der leichtfertig seinen A-Platz aufs Spiel setzt. Ich hatte das Glück und war nur 14 Tage arbeitslos. Vor 6,5 Monaten fing ich als Vertriebsassistentin das Arbeiten an – für 1,5 Jahre befristet. Nach der Probezeit greift die gesetzliche kündigungsfrist.

Am Anfang fand ich das Betriebsklima schon etwas komisch, da eine gespenstische Ruhe in der Abteilung geherrscht hat und in der Pause meine Kollegen ihre Türe zugemacht haben – hab mir aber nix dabei gedacht.

Jetzt weiß ich wo die Probleme liegen: meine „Vorgesetzte“ (die andere Assistentin) versteht sich mit unserem VK-Leiter und den anderen Kollegen nicht. Und ich sitze immer in der Mitte. Jeder erwartet von mir dass ich nicht mit ihr spreche. Aber die Frau hat mir ja nix getan – warum soll ich sie „mobben“??
Sieht unser VK-Leiter, dass ich mit meiner Kollegin rede, ist die Retourkutsche nicht sehr weit. Dann bin ich sofort an allem schuld – selbst am schlechten Wetter. Ums vereinfacht zu sagen: ich sitze immer in der Mitte und kann es keinen Recht machen. Der eine zieht rechts – der andere links. Das ist ein ungeheurer psychischer Druck den ich da ausgesetzt bin.
Meine anderen Kollegen meiden meine Kollegin auch – da ich mich auf dieses „gemobbe“ nicht eingelassen habe, werde ich jetzt auch ignoriert. So kann doch kein Mensch arbeiten. Mittlerweile bin ich total fertig.


Das nächste Problem: ich hab den dreiviertelsten Tag nichts zu tun. Das schläg mir wahnsinnig aufs Gemüt, da ich ja dort eigentlich zum arbeiten bin und nicht um im Internet zu surfen. Das Ergebnis ist mittlerweile Dauerkopfschmerz wenn ich die Firma betrete, Ohrensaußen mit Druck auf den Ohren und Magenschmerzen. Ich habe schon des öfteren zu meiner Kollegin gesagt ich hätte nichts zu tun, und dass der Job lediglich eine Halbtagsstelle ist. Das weiß jeder in der Firma – es wird aber ignoriert und sie will es nicht hören, da sie für ihr Ego eine eigene Assistentin unter sich braucht, da sie gerne in einer Führungsposition wäre. Mein Chef erwartet dass auf dem Platz jemand sitzt - es könnte ja sein, dass er 1x am Tag eine Email abzutippen hat.


Mein Lebensgefährte mit dem ich seit 7 jahren zusammen bin hat vor 4 Jahren eine Stelle 120 km von zu hause angenommen. 4 hatten dann quasi 4 jahre lang 2 Wohnsitze zu bezahlen. Da ich eh so unglücklich mit meiner Arbeit bin haben wir uns vor 6 Wochen entschlossen ein haus in der „Mitte“ zu kaufen und sind umgezogen, mit dem Hintergedanken, dass ich mir dort was neues suche. Leider geht das nicht so schnell und die Sitation in der Firma wird für mich immer belastender – zumal kommen jeden Tag 70 km einfache Fahr dazu, für eine Stelle wo ich nichts zu tun hab. :wut:

Gestern habe ich mich dann ans Arbeitsamt gewendet ob mich eine Sperre erwartet, wenn ich selbst kündige. Es gibt doch auch den Paragraphen der „Familienzusammenführung“? Die Frau am Telefon war sehr nett und hat mir den Rat gegeben mir meine gesundheitlichen Probleme vom Arzt attestieren zu lassen – so würde ich um eine Sperre herumkommen.


Was würdet ihr machen? Wäre es nicht sinnvoll den Chef zu bitten, dass man gekündigt wird? Bzw. würdet ihr den Chef sagen, dass ihr euch ans Arbeitsamt wendet? Oder soll ich lieber mit dem Arbeitsamt hinter den Rücken meiner Firma „verhandeln“? Wie seht ihr die Prognosen um eine Sperrung herumzukommen?


LG euer Goldschatz

Pharao
05.08.2010, 15:39
Hi,

also ich weis nicht ob diese Gründe ausreichend sind um eine Sperre zu umgehen. Man kann das auch nicht 100% im Vorfeld sagen, da jeder Fall einzeln dann überprüft wird.

Das kaum oder wenig in deiner Frima gearbeitet wird, du aber für´s "nichts tun" bezahlt wirst, kannst du nicht negativ anrechnen.

Das das Betriebsklima nicht so toll ist, ist eine Sache. Mobbing ist leider nicht so leicht nachzuweisen und ganz ehrlich für mich gibt es sowas auch nicht wie zB: "Dauerkopfschmerz wenn ich die Firma betrete".

Da du ja auch freiwillig Umgezogen und somit selber die zusätzliche Fahrt zu Arbeitsstelle ja auch so gewollt war von dir, denke ich nicht das du jetzt dich auf einmal hier berufen kannst auf "Familienzusammenführung". Ihr Wohnt ja jetzt zusammen. Anders wäre es gewesen, wenn du zu deiner Frau/Freundin gezogen wärst und deshalb dann kündig hättest. Hier wäre aber evtl trotzdem Interessant wie lange du von zu Hause bis in die Arbeit brauchen würdes. Denn bis zu 2 1/2 Stunden Pendelzeit ist durchaus noch angemessen.

Sicherlich, wenn du jetzt Kündigen solltest, dann bringst du natürlich jedes Argument was evtl dir hier nützlich erscheinen mag, nicht das du meine Antworten hier falsch verstehst !

Bedenke aber bitte auch, das Alg1 nicht ewig gezahlt wird und sich die Situation an deinem Wohnort auch nicht durch deine Kündigung schlagartig verbessert. Ich meine, ein Job wo man wenig Arbeiten muss trotzdem aber sein volles Gehalt bezahlt bekommt, finde ich auf den ersten Blick nicht so schlecht. Ich persönlich würde nicht kündigen, sondern lieber aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis weiter nach anderen Stellen suchen.

Angenommen du findest in dem Jahr wo du Alg1 bekommen würdest, keine neue Stelle, dann rutschst du ab in Harz4 und bedenke, ihr habt euch gerade ein Haus gekauft und da kommt es auf jeden Euro drauf an, oder nicht ? Evtl steht dir dann auch garkein Harz4 zu, wenn das Haus zu groß ist oder deine Fau/Freundin zu viel verdient !

Goldschatz
05.08.2010, 15:59
Hallo Pharao,

herzlichen Dank für deine ehrliche Antwort. So etwas hilft mir momentan eher weiter als das "nach dem Mund" gerede meiner Freunde. Im übrigen bin ich weiblich ;-)

Dass wir umgezogen sind ist klar meine eigene Schuld - da kann die Firma nichts dafür. Auch "mobbing" legt jeder unterschiedlich aus - vielleicht bin ich nur extremst empfindlich, aber ein Büro wo du 8 Stunden eine Stecknadel fallen lassen kannst und niemand mit dir spricht - ich finds nicht wirklich normal. Trotzdem bin ich der Meinung dass ich nicht dafür zuständig bin zwischen den Stühlen von zwei Streithähnen zu sitzen und den Mülleimer für die Launen anderer Leute zu sein.

Viele meiner Freunde sagen: "klasse, Geld fürs nix tun!" Mir schlägt es mittlerweile extremst aufs Gemüt. Es ist einfach Hölle, wenn du morgens um 7.30 Uhr weiß, dass du max. mal nach 2 Stunden so tun musst als ob und nicht weißt wie du die restlichen 6 Stunden rum bekommst. Zumal ich dafür nicht meinen Industriefachwirt gemacht habe. :patsch: Man will doch in gewisser Weise auch in seiner Arbeit eine gewisse Erfüllung finden...ich auf jeden Fall.

Wegen den Dauerkopfschmerzen. Das versteh ich auch nicht wirklich. Leider sind sie halt aber mal da - zusammen mit tauben Ohren. Für mich ein Stressindiz.

Ich werde einfach mal meinen Termin beim AA wahrnehmen und schauen was die Leistungsabteilung mir rät. Das Risiko innerhalb eines Jahres nichts zu finden ist ja gegeben - da geb ich dir auf jeden Fall recht.

LG

spaceman
05.08.2010, 16:04
Rücksprache mit der Agentur ist hier auf jeden Fall nicht verkehrt.

Wichtig ist auch das man die Situation beim AG auch angsprochen haben muss.

Dies muss man bei einer Eigenkündigung ja auch im Bogen angeben.

Pharao
05.08.2010, 16:41
Hi,

ich geb dir natürlich Recht, das auf Dauer das "nix tun" auch nicht erfüllend ist, aber in erster Linie würde ich mir gedanken machen was ist wenn deine Freundin dann auch Arbeitslos wird, ganz unerwartet ? Wäre nicht das erste mal das man da schnell in schieflage gerät und Raten, ect nicht mehr zahlen kann.

Evtl bringt es ja was, mal mit dem Chef darüber zu reden oder mal mit den beteiligten Personen. Ich mein, ich versteh dich da völlig das man hier nicht Partei ergreifen will für einen Streit mit dem man selber nichts zu tun hat. Außerdem würde ich mal den Chef fragen ob was dagegen spricht ein Radio aufzustellen oder ihm auch mal ehrlich sagen, das man gerne etwas mehr Arbeit machen würde.

Wie schon gesagt, ich persönlich würde nicht Kündigen und lieber zusehen das ich schnellst möglich was anderes finde, wenn das nicht besser wird. Natürlich ist das deine Entscheidung und falls du Kündigen solltst, dann hier mal noch was das A-Amt dazu sagt:
Ausnahme (http://www.arbeitsagentur.de/nn_25664/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg/Sperrzeit/Ausnahmen/Ausnahmen-Nav.html)

Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn es Ihnen unter Berücksichtigung der Gesamtumstände nicht zugemutet werden kann, ein Beschäftigungsverhältnis fortzusetzen, (...)
Die Anerkennung eines wichtigen Grundes setzt allerdings voraus, dass Sie alle zumutbaren Anstrengungen unternommen haben, den Grund zu beseitigen und Ihre Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder soweit wie möglich hinauszuschieben.
(...)


Ein wichtiger Grund kann unter Umständen auch vorliegen,

wenn Sie zur Begründung oder Wiederherstellung der ehelichen Gemeinschaft zu Ihrem Ehegatten ziehen wollen oder
(...)
Verspätete Arbeitsuchend-Meldung (http://www.arbeitsagentur.de/nn_25750/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg/Sperrzeit/Verspaetete-Meldung/Verspaetete-Meldung-Nav.html)

Als Arbeitnehmer/-in müssen Sie sich spätestens drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses bzw. des außerbetrieblichen Ausbildungsverhältnisses persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden.
Wenn Sie erst innerhalb von drei Monaten vor dem Ende hiervon Kenntnis erlangen, müssen Sie sich innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis melden.
Um die Arbeitsuchendmeldung zu erleichtern, können Sie sich beispielweise auch telefonisch unter der Telefonnummer 01801-555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) oder online über die JOBBÖRSE (www.arbeitsagentur.de) arbeitsuchend melden. Voraussetzung für die Wirksamkeit der Meldung ist jedoch immer, dass Sie die persönliche Arbeitsuchendmeldung nach terminlicher Vereinbarung in der Agentur für Arbeit nachholen.


Eine Sperrzeit von einer Woche tritt ein, wenn Sie sich

nicht rechtzeitig arbeitsuchend melden oder
(...)
Rechtsfolgen: (http://www.arbeitsagentur.de/nn_25758/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg/Sperrzeit/Rechtsfolgen/Rechtsfolgen-Nav.html)

Der Eintritt einer Sperrzeit bewirkt das Ruhen der Leistung, die Minderung der Anspruchsdauer und die Auffüllung des "Sperrzeitkontos".
Das Ruhen bedeutet, dass Ihnen Arbeitslosengeld für die Dauer der Sperrzeit nicht gezahlt wird.
Ihre Anspruchsdauer vermindert sich außerdem um die Tage der Sperrzeit (bei einer 12-wöchigen Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe mindestens um ein Viertel der Anspruchsdauer).

Sollte es eine Sperre geben, dann kannst du während der Sperrzeit Alg2 beantragen, allerdings spielt hier Vermögen oder das Einkommen einer Lebensabschnittsgefährtin auch eine Rolle ob einem Alg2 zusteht.

Goldschatz
05.08.2010, 18:28
@spaceman: ja, das mit der Rücksprache war denke ich mal nicht das Verkehrteste. Wie gesagt: die Frau von der Agentur, die mich gestern zurückgerufen hat, hat mir ja letztendlich geraten und angeboten mir dieses Formular für ein ärztliches Attest zu zu schicken nachdem ich ihr den momentanen Zustand geschildert habe. Alleine wäre ich wohl gar nicht auf die Idee gekommen dass das ein Grund sein könnte. Andererseits: wer outet sich gerne damit, zu "schwach" für einen Job zu sein?!?

@pharao: ich bin weiblich nicht männlich - ich hab also keine Frau sondern einen Mann :) Bei meiner Kollegin, die sich ja als meine Vorgesetzte sieht war ich schon und habe sie darauf angesprochen, dass das ja wohl nicht mal eine Halbtagsstelle ist. Das wollte sie nicht hören - sie braucht eine Assistentin wenn sie im Urlaub ist. Außerdem hält sie so vehement an mir fest, weil ich die erste bin, die mit ihr spricht und mit der sie keinen direkten Ärger hat. So nebenbei erwähnt: sie spielt einen Großteil vom Tag im Internet Spiele. Mein Chef ist eigentlich kein Chef - er möchte jeden Ärger aus dem Weg gehen und meinte, dass man die Streitigkeiten zwischen Verkaufsleiter und Assistentin wohl nicht mehr abschaffen kann und man das halt so hinnehmen müsse. Das wäre schon zu verkorkst. Die letzten 3 Jahre saßen auf meinem Platz 3 Leute. Alle haben sie die Flucht ergriffen - jetzt weiß ich warum. Meine Vorgängerin wollte nur noch weg und hat dann lieber ein Kind bekommen - sie will dort auch nicht mehr hin und hat auch bei den Kollegen gejammer weil sie nichts zu tun hatte. Das Mädel vor ihr ging weil sie auch zwischen den Stühlen saß und drangsaliert wurde und alles abbekommen hat.

Klar, was die mögliche Arbeitslosigkeit meines Lebensgefährten betrifft: davor ist man wirklich nie sicher in der heutigen Zeit - da hast du schon recht. Mal schauen wie es am AA läuft und was die mir raten. Ich bin jetzt erst mal arbeitssuchend gemeldet und bewerbe mich auch weiter fleißig - auch bei Zeitarbeitsfirmen für 9,00 / Std. - hauptsache weg dort.
Mein Arbeitsvertrag läuft zum Oktober 2011 aus - auch wenn mein Chef mir schon gesagt hat, er würde auf jeden Fall verlängern und möchte mich unbefristet einstellen :sdagegen: Der Sprit (und die Abnutzung des Autos) frisst einfach zu viel vom Gehalt auf Dauer auf - Umsteigen auf die Bahn geht leider nicht - der erste Zug kommt zu spät morgens an und auf Gleitzeit will sich die Firma nicht einlassen.

Aber gut - jetzt hab ich genug gejammert. Dankeschön auf jeden Fall für eure Ratschläge und Meinungen!!! Man bekommt immer etwas mehr Klarblick wenn Außenstehende sich mal dazu äußern :danke:

Pharao
05.08.2010, 20:50
ich bin weiblich nicht männlich - ich hab also keine Frau sondern einen Mann
Sorry, das hab ich wohl jetzt zum zweiten mal verbockt. War keine absicht und ich hoffe du hast trotzdem verstanden was ich wie gemeint hab :)

Ansonsten wünsch ich dir dann viel Glück das du bald einen besseren & schöneren Arbeitsplatz findest. Ich persönlich verstehe dich da völlig, wenn du irgendwann mal sagst, "das Maß ist jetzt voll und ich will oder kann nicht mehr". Das Atest vom Arzt wäre natürlich optimal und dann alles andere einfach mit aufzählen.

Step
06.08.2010, 13:14
@Goldschatz

Die Sympthome sind typisch für eine Mobbingsituation. Aber wie schon gesagt wurde, ist das nur unter unverhältnismäßig großem Aufwand nachweisbar, aber es ist definitiv nachweisbar!

Du solltest Dich wirklich Deinem Arzt anvertrauen und ihm die Situation schildern. Deinen Arbeitgeber läßt Du erstmal außenvor. Von Vorteil wäre auch, wenn Du aufgrund der Sympthome das eine oder andere Mal krank geschrieben wirst. Das stärkt später den Nachweis gegenüber dem Arbeitsamt, daß Dich das Betriebsklima dort krank macht und auf Dauer nicht hinzunehmen ist und könnte bei einer Sperrzeitprüfung vorteilhaft sein.

spaceman
06.08.2010, 15:41
Ein "Mobbingtagebuch" (klingt blöd ist aber so) hilft auch oft als Nachweis.

Step
06.08.2010, 15:52
Ein "Mobbingtagebuch" (klingt blöd ist aber so) hilft auch oft als Nachweis.Ja, aber das gehört dann schon zum unverhältnismäßigen Aufwand, zumal man damit dann früher oder später doch mit rechtlichen Schritten an den Arbeitgeber herantreten müßte. Der Vetrag ist ja befristet und bis zum Ende der Befristung ist es wohl einfacher, das dem Arbeitsamt gegenüber durch gesundheitliche Probleme nachzuweisen.