ALN - Robot
27.10.2006, 08:22
Immer mehr Arbeitslose nehmen einen Job im Ausland an.
Das ist mitunter ihre einzige Chance: Hierzulande bekommen sie keine Stelle, zudem droht Hartz IV.
Darum verlassen nicht zuletzt Fachkräfte ohne Beschäftigung die Republik und werden im Ausland gern aufgenommen.
Berlin - Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn zählte bis Ende September 10.277 Vermittlungen aus Deutschland in alle Welt. 2005 waren es insgesamt 12.702. "Wir rechnen damit, dass die Zahl aus dem Vorjahr übertroffen wird", sagte eine Sprecherin der internationalen Personalagentur der Bundesagentur für Arbeit. 2005 waren rund drei Viertel der Vermittelten zuvor arbeitslos.
In europäische Länder wurden bis Ende September 7123 Deutsche vermittelt. Davon waren 6690 Kunden der Arbeitsagenturen oder Hartz-IV-Empfänger. "Der Bedarf an gutqualifizierten Fachkräften aus Deutschland im Ausland ist groß", sagte die ZAV-Sprecherin. Besonders gefragt seien Bewerber für die Baubranche, dem gewerblich-technischen Bereich, medizinisch-pflegerische Berufe sowie Jobs in der Hotellerie und Gastronomie.
Der größte Teil der Bewerber ging in die Schweiz und nach Österreich. Aktuell sei die Nachfrage aus Dänemark sehr groß, sagte sie. Gefragt seien auch Mitarbeiter für Callcenter in Irland und der Türkei.
"Mit Hartz IV ist der Druck größer geworden", sagt auch Gabriele Mertens, die Geschäftsführerin des katholischen Raphael-Werks, das Auswanderungswillige berät. Vor allem ältere Arbeitslose hätten in Deutschland kaum eine Perspektive. "Sie haben oft nur die Wahl zwischen Hartz IV und einer neuen Chance im Ausland", sagte Mertens.
Berlin - Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn zählte bis Ende September 10.277 Vermittlungen aus Deutschland in alle Welt. 2005 waren es insgesamt 12.702.
"Wir rechnen damit, dass die Zahl aus dem Vorjahr übertroffen wird", sagte eine Sprecherin der internationalen Personalagentur der Bundesagentur für Arbeit. 2005 waren rund drei Viertel der Vermittelten zuvor arbeitslos.
In europäische Länder wurden bis Ende September 7123 Deutsche vermittelt.
Davon waren 6690 Kunden der Arbeitsagenturen oder Hartz-IV-Empfänger.
"Der Bedarf an gutqualifizierten Fachkräften aus Deutschland im Ausland ist groß",
sagte die ZAV-Sprecherin.
Besonders gefragt seien Bewerber für die Baubranche, dem gewerblich-technischen Bereich, medizinisch-pflegerische Berufe sowie Jobs in der Hotellerie und Gastronomie.
Der größte Teil der Bewerber ging in die Schweiz und nach Österreich. Aktuell sei die Nachfrage aus Dänemark sehr groß, sagte sie. Gefragt seien auch Mitarbeiter für Callcenter in Irland und der Türkei.
"Mit Hartz IV ist der Druck größer geworden", sagt auch Gabriele Mertens, die Geschäftsführerin des katholischen Raphael-Werks, das Auswanderungswillige berät.
Vor allem ältere Arbeitslose hätten in Deutschland kaum eine Perspektive.
"Sie haben oft nur die Wahl zwischen Hartz IV und einer neuen Chance im Ausland", sagte Mertens.
Weiterlesen... (http://news.google.de/news/url?sa=T&ct=de/0-0&fd=R&url=http://www.welt.de/data/2006/10/27/1087926.html&cid=1103403082&ei=nKVBRbGPAc2KwQGni5n2Bw)
Das ist mitunter ihre einzige Chance: Hierzulande bekommen sie keine Stelle, zudem droht Hartz IV.
Darum verlassen nicht zuletzt Fachkräfte ohne Beschäftigung die Republik und werden im Ausland gern aufgenommen.
Berlin - Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn zählte bis Ende September 10.277 Vermittlungen aus Deutschland in alle Welt. 2005 waren es insgesamt 12.702. "Wir rechnen damit, dass die Zahl aus dem Vorjahr übertroffen wird", sagte eine Sprecherin der internationalen Personalagentur der Bundesagentur für Arbeit. 2005 waren rund drei Viertel der Vermittelten zuvor arbeitslos.
In europäische Länder wurden bis Ende September 7123 Deutsche vermittelt. Davon waren 6690 Kunden der Arbeitsagenturen oder Hartz-IV-Empfänger. "Der Bedarf an gutqualifizierten Fachkräften aus Deutschland im Ausland ist groß", sagte die ZAV-Sprecherin. Besonders gefragt seien Bewerber für die Baubranche, dem gewerblich-technischen Bereich, medizinisch-pflegerische Berufe sowie Jobs in der Hotellerie und Gastronomie.
Der größte Teil der Bewerber ging in die Schweiz und nach Österreich. Aktuell sei die Nachfrage aus Dänemark sehr groß, sagte sie. Gefragt seien auch Mitarbeiter für Callcenter in Irland und der Türkei.
"Mit Hartz IV ist der Druck größer geworden", sagt auch Gabriele Mertens, die Geschäftsführerin des katholischen Raphael-Werks, das Auswanderungswillige berät. Vor allem ältere Arbeitslose hätten in Deutschland kaum eine Perspektive. "Sie haben oft nur die Wahl zwischen Hartz IV und einer neuen Chance im Ausland", sagte Mertens.
Berlin - Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn zählte bis Ende September 10.277 Vermittlungen aus Deutschland in alle Welt. 2005 waren es insgesamt 12.702.
"Wir rechnen damit, dass die Zahl aus dem Vorjahr übertroffen wird", sagte eine Sprecherin der internationalen Personalagentur der Bundesagentur für Arbeit. 2005 waren rund drei Viertel der Vermittelten zuvor arbeitslos.
In europäische Länder wurden bis Ende September 7123 Deutsche vermittelt.
Davon waren 6690 Kunden der Arbeitsagenturen oder Hartz-IV-Empfänger.
"Der Bedarf an gutqualifizierten Fachkräften aus Deutschland im Ausland ist groß",
sagte die ZAV-Sprecherin.
Besonders gefragt seien Bewerber für die Baubranche, dem gewerblich-technischen Bereich, medizinisch-pflegerische Berufe sowie Jobs in der Hotellerie und Gastronomie.
Der größte Teil der Bewerber ging in die Schweiz und nach Österreich. Aktuell sei die Nachfrage aus Dänemark sehr groß, sagte sie. Gefragt seien auch Mitarbeiter für Callcenter in Irland und der Türkei.
"Mit Hartz IV ist der Druck größer geworden", sagt auch Gabriele Mertens, die Geschäftsführerin des katholischen Raphael-Werks, das Auswanderungswillige berät.
Vor allem ältere Arbeitslose hätten in Deutschland kaum eine Perspektive.
"Sie haben oft nur die Wahl zwischen Hartz IV und einer neuen Chance im Ausland", sagte Mertens.
Weiterlesen... (http://news.google.de/news/url?sa=T&ct=de/0-0&fd=R&url=http://www.welt.de/data/2006/10/27/1087926.html&cid=1103403082&ei=nKVBRbGPAc2KwQGni5n2Bw)