itebob
30.10.2006, 08:24
Hallo,
Im Laufe meiner Bemühungen, in der Geschäftstelle(GS) der Bundesagentur für Arbeit (BA) Unterstützung bei meinen Arbeitsuche-Aktivitäten zu bekommen, bin ich mit einigen Tatsachen konfrontiert worden, die nicht dem Bild entsprechen, das in meinem Kopf anhand von der Bundesagentur für Arbeit(BA) veröffentlichten Pressemeldungen uber die Reformierung der Arbeit der BA ( s. z.B. Die Reform der BA wird für die Kunden vor Ort wahrnehmbar (http://www.arbeitsagentur.de/nn_124484/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A011-Presse/Presse/2005/Die-Reform-der-BA-wird-fuer-die-Kunden-v.html) und meinen Erwartungen als ALV-Beitragszahler entsprechen. Diese Erfahrungen
brachten mich dazu, über die Notwendigkeit, das jetzige System der ALV(Arbeitslosenversicherung) zu reformieren, nachzudenken. Da ich keiner politischen Partei angehöre und sonst mit dem Thema nichts zu tun habe, sind meine Vorstellungen, was ToDo ist, bestimmt von der Unproffessionalität geprägt. Das muss ja nicht immer ein Nachteil sein ;-) .
Also hier mein Projekt/Aktionsplan 'Reformierung der Sozialversicherung der BRD' als nächste Stufe nach Hartz IV und Gesundheitsreform in Grobzügen:
es werden zusätzlich zu BA andere gesetzliche Träger der AL- Versicherung (für die z.B. jetzige PSA's[Personal Service Agentur] in Frage kämen) zugelassen, ähnlich, wie es momentan mehrere Krankenkassen gibt. Bzw. die BA wird in selbständig operierende und im direkten Wettbewerb zueinanander befindende Agenturen zerschlagen
ein Arbeitnehmer schließt seine AL-Versicherung bei so einem Versicherer und Arbeitgeber und Arbeitnehmer beziehen die Leistungen, die momentan über die BA laufen, über einen der zugelassenen ALV-Träger.
um u.a. effiziente gemeinsame Nutzung der existierenden technischen Infrastruktur, wie z.B. die Jobbörse http://jobboerse.arbeitsagentur.de, die Allgemeingut ist, zu gewährleisten analog zu RegTK (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) eine RegAM (Regulierungsbehörde für den Arbeitsmarkt) einrichten.Vorteile für einen Arbeitnehmer:
er wird als Kunde und nicht als Bittsteller behandelt
er bekommt einen 1A-Service, da die Agenturen sich im direkten Wettbewerb befinden
er bekommt eine kompetente wirksame Hilfe aus der ersten Hand
er bezahlt nur den Verwaltungsapparat _einer_ ALV und nicht der BA und der privaten PSA. Dorthin werden nämlich mit einem 2000,- € Gutschein von der BA die Arbeitsuchende geschickt, für die BA keine Stelle gefunden hat. Derartiger Vermittlungsservice wird momentan scheinbar weiter ausgebaut - s. dazu auch Öffentliche Ausschreibung Beauftragung Dritter mit der Vermittlung nach § 37 SGB (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?t=15163) Vorteile für die jetzige PSA's, die dann als gesetzliche ALV agieren
sie bekommen die Beiträge direkt vom Versicherten bezahlt, haben so langfristig eine gesicherte Einkomensquelle und Planungssicherheit.
sie sind bei der Kundensuche nicht auf das Wohlwollen der örtlichen amtlichen Arbeitsagenturen angewiesen und müssen nicht die Beiträge mit der BA teilen. Vorteile für die Allgemeinheit und Arbeitgeber
ein effizient funktionierendes System der AL-Versicherung/Arbeitsförderung wird installiert
im direkten Wettbewerb miteinander stehende Agenturen im Unterschied zu den Niederlassungen der BA können flexibel auf örtliche Gegebenheiten reagieren und sind nicht auf die starre BA- Verwaltung angewiesen.So, jetzt ist es raus! Ihre Meinung zu diesem Projekt 'Reform der Arbeitslosenversicherung' würde mich interessieren. Welche unerwünschte Nebenwirkungen könnte so ein System mit sich bringen? Welche Akteure auf dem Arbeitsmarkt, außer BA selbst, sind nicht daran interessiert, das jetzige System der AL-Versicherung zu ändern und warum? Was mir gleich einfällt, sind die Bildungseinrichtungen, die vor Ort ein de-facto-Monopol als Träger von zahlreichen von der BA finanzierten Maßnahmen haben (s. dazu auch http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showpost.php?p=41182&postcount=13) und die nicht immer motiviert bzw. selbst ausreichend qualifiziert sind, Maßnahmen anzubieten, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht sind.
Im Laufe meiner Bemühungen, in der Geschäftstelle(GS) der Bundesagentur für Arbeit (BA) Unterstützung bei meinen Arbeitsuche-Aktivitäten zu bekommen, bin ich mit einigen Tatsachen konfrontiert worden, die nicht dem Bild entsprechen, das in meinem Kopf anhand von der Bundesagentur für Arbeit(BA) veröffentlichten Pressemeldungen uber die Reformierung der Arbeit der BA ( s. z.B. Die Reform der BA wird für die Kunden vor Ort wahrnehmbar (http://www.arbeitsagentur.de/nn_124484/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A011-Presse/Presse/2005/Die-Reform-der-BA-wird-fuer-die-Kunden-v.html) und meinen Erwartungen als ALV-Beitragszahler entsprechen. Diese Erfahrungen
brachten mich dazu, über die Notwendigkeit, das jetzige System der ALV(Arbeitslosenversicherung) zu reformieren, nachzudenken. Da ich keiner politischen Partei angehöre und sonst mit dem Thema nichts zu tun habe, sind meine Vorstellungen, was ToDo ist, bestimmt von der Unproffessionalität geprägt. Das muss ja nicht immer ein Nachteil sein ;-) .
Also hier mein Projekt/Aktionsplan 'Reformierung der Sozialversicherung der BRD' als nächste Stufe nach Hartz IV und Gesundheitsreform in Grobzügen:
es werden zusätzlich zu BA andere gesetzliche Träger der AL- Versicherung (für die z.B. jetzige PSA's[Personal Service Agentur] in Frage kämen) zugelassen, ähnlich, wie es momentan mehrere Krankenkassen gibt. Bzw. die BA wird in selbständig operierende und im direkten Wettbewerb zueinanander befindende Agenturen zerschlagen
ein Arbeitnehmer schließt seine AL-Versicherung bei so einem Versicherer und Arbeitgeber und Arbeitnehmer beziehen die Leistungen, die momentan über die BA laufen, über einen der zugelassenen ALV-Träger.
um u.a. effiziente gemeinsame Nutzung der existierenden technischen Infrastruktur, wie z.B. die Jobbörse http://jobboerse.arbeitsagentur.de, die Allgemeingut ist, zu gewährleisten analog zu RegTK (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) eine RegAM (Regulierungsbehörde für den Arbeitsmarkt) einrichten.Vorteile für einen Arbeitnehmer:
er wird als Kunde und nicht als Bittsteller behandelt
er bekommt einen 1A-Service, da die Agenturen sich im direkten Wettbewerb befinden
er bekommt eine kompetente wirksame Hilfe aus der ersten Hand
er bezahlt nur den Verwaltungsapparat _einer_ ALV und nicht der BA und der privaten PSA. Dorthin werden nämlich mit einem 2000,- € Gutschein von der BA die Arbeitsuchende geschickt, für die BA keine Stelle gefunden hat. Derartiger Vermittlungsservice wird momentan scheinbar weiter ausgebaut - s. dazu auch Öffentliche Ausschreibung Beauftragung Dritter mit der Vermittlung nach § 37 SGB (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?t=15163) Vorteile für die jetzige PSA's, die dann als gesetzliche ALV agieren
sie bekommen die Beiträge direkt vom Versicherten bezahlt, haben so langfristig eine gesicherte Einkomensquelle und Planungssicherheit.
sie sind bei der Kundensuche nicht auf das Wohlwollen der örtlichen amtlichen Arbeitsagenturen angewiesen und müssen nicht die Beiträge mit der BA teilen. Vorteile für die Allgemeinheit und Arbeitgeber
ein effizient funktionierendes System der AL-Versicherung/Arbeitsförderung wird installiert
im direkten Wettbewerb miteinander stehende Agenturen im Unterschied zu den Niederlassungen der BA können flexibel auf örtliche Gegebenheiten reagieren und sind nicht auf die starre BA- Verwaltung angewiesen.So, jetzt ist es raus! Ihre Meinung zu diesem Projekt 'Reform der Arbeitslosenversicherung' würde mich interessieren. Welche unerwünschte Nebenwirkungen könnte so ein System mit sich bringen? Welche Akteure auf dem Arbeitsmarkt, außer BA selbst, sind nicht daran interessiert, das jetzige System der AL-Versicherung zu ändern und warum? Was mir gleich einfällt, sind die Bildungseinrichtungen, die vor Ort ein de-facto-Monopol als Träger von zahlreichen von der BA finanzierten Maßnahmen haben (s. dazu auch http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showpost.php?p=41182&postcount=13) und die nicht immer motiviert bzw. selbst ausreichend qualifiziert sind, Maßnahmen anzubieten, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht sind.