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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : sozialkritisches Gedicht, man glaubt es nicht


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08.11.2006, 12:51
Hallo liebe Lesenden,

hatte heute morgen wohl eine Phase des Ideenreichtums, deswegen nun dieses herrliche Gedicht, oder ähnliches.


- die Unterschicht die gibt es nicht,
und wers nicht glaubt der ist ein Wicht

- die Reichen werden immer reicher,
die Armen im Gegenzug immer bleicher

- den Aufschwung werden wir bekommen,
die Politik hats so ersonnen

- der Arbeiter muß Opfer geben,
der Unternehmer wird sichs nehmen

- der Unternehmer wirft uns raus,
und lebt ab nun in Saus und Braus

- die Renditen steigen sehr,
nur Arbeitsplätze gibt es nicht mehr

- der Gewinn der wird vermehrt,
die Arbeitsplätze umgekehrt

- doch stört dies die Reichen,
die gehen doch über Leichen

- was ist das Ende der Geschicht,
der Bürger aus der Tonne frißt

- denn bald da kann man nix mehr kaufen,
und darf dann aus der Rinne saufen

- dann stirbt er früh und das ist gut,
das macht der Politik dann Mut

- die Arbeitslosenquote sinkt,
wer sagt das Suicid nichts bringt

- die Statistik ist bereinigt,
der Politik wird es bescheinigt

- dabei gehts den Menschen schlecht,
das ist den Oberen nur Recht

- denn so kann man Löhne drücken,
den Freund den Unternehmer beglücken

- die Sklaverei neu eingeführt,
wen wunderts Koalition regiert

- nur heißt es heute nicht mehr so,
Ein-Euro-Job macht Menschen froh

- wer fagt denn heute noch den Bürger,
bestimmt nicht seine eigenen Würger

- denn die verkehren in besseren Kreisen,
der Unternehmer wirds denen schon weisen

- Sie gehen fein Essen mit Hr. Hundt
und werfen Ihnen Geld in Schlund

- doch den deutschen ists egal,
ertragen tapfer jede Qual

- wann werden wir hier endlich merke(l)n,
sich nicht zu wehren wird bestärken

- hier nun das Ende jedenfalls,
ich hab nämlich so nen Hals


P.S: liebe Grüße an die Damen und Herren aus Politik und Wirtschaft


Gruß

der reimende