Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeitsweg kontra Arbeitszeit
Habe mal eine Frage meine Frau arbeitet 18 Stunden in einen Drogeriemarkt (Schle....) schon über 10 Jahre jetzt bekam sie eine neue Chefin. Diese schrieb nun neue Arbeitspläne.
Ist es erlaubt jemanden so einzuteilen,24 Km Arbeitsweg für 2-Stunden Arbeit.
Das ist doch Mobbing oder ??:wut:
MfG
Matze
bockenlg
19.05.2011, 09:39
Kennt die neue Chefin den Arbeitsweg? Wenn ja, vielleicht hat sie es auch nur vergessen. Hat deine Frau schon ein Gespräch geführt? Das Motivation am Arbeitsplatz auch den Arbeitsweg beinhaltet?
Kennt die neue Chefin den Arbeitsweg? Wenn ja, vielleicht hat sie es auch nur vergessen. Hat deine Frau schon ein Gespräch geführt? Das Motivation am Arbeitsplatz auch den Arbeitsweg beinhaltet?
Hallo bockenlg die neue Chefin fängt erst kommende Woche das Arbeiten an.
Sie hat nur vorab die neuen Pläne gemacht.
Aber gibt es Gesetzesmäßig irgend etwas wo man sich darauf berufen kann.
Meine Frau hatte bis jetzt immer 3 oder 4 Std. am Tag gearbeitet.
MfG :oops:
Seebarsch
19.05.2011, 10:00
Wenn im Arbeitsvertrag nichts konkretes zur Arbeitszeit geregelt ist, dürfte da leider nichts zu machen sein!
:confused:
Aber es kann doch nicht sein das man 1,5 Std unterwegs ist wegen 2 Std.
Arbeit und 48 km fahren muss.
Da gibt es für jeden ******.. Gesetze (Armes Deutschland):kotz:
Wie ist den das mit der Motivation der Arbeitnehmer ?
MfG :confused:
Wie ist den das mit der Motivation der Arbeitnehmer ?Wüßte nicht, daß Motivation gesetzlich geregelt ist.
Was sagt denn der Arbeitsvertrag zur Verteilung der Arbeitszeit ?
Und wiso braucht man für 24 km Wegstrecke 45 Minuten ? Fährt sie mit Öffis ?
Hallo bockenlg die neue Chefin fängt erst kommende Woche das Arbeiten an.
Hi,
wie wäre es mit der Chefin einfach mal zu reden ??? Oder besteht die Möglichkeit einer Mitfahrmöglichkeit ? Oder das man die Arbeitzeiten ändert, sodas man eben nicht 2-3 mal für ein paar Stunden arbeitet, sondern lieber dann nur einen Tag und den Vollzeit ? Oder ......
Wie ist den das mit der Motivation der Arbeitnehmer ?
Tja, da hat jede Firma ihre eigenen persönlichen Einstellungen dazu, wie man seine Mitarbeitern behandelt. Schle**er ist dafür definitiv aber nicht bekannt :(
Ich würde erst mal mit der Chefin sprechen wegen der Arbeitszeit von nur zwei Stunden.
(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.
@ela
Das ist nicht anwendbar, da das ein Auszug aus dem SGB III ist (bitte immer die Quelle angeben!), das erst gilt, wenn man arbeitslos ist.
@ela
Das ist nicht anwendbar, da das ein Auszug aus dem SGB III ist (bitte immer die Quelle angeben!), das erst gilt, wenn man arbeitslos ist.
Bei Arbeitslosigkeit stimmt schon. Mir kam es aber auf die Pendelzeiten von 2 Stunden an bei Arbeitszeiten von 6 Stunden und WENIGER. Nach ein paar Monaten Arbeitslosigkeit kann man sich darauf auch nicht mehr beziehen.
Daher sind 1,5 Stunden Pendelzeiten durchaus zumutbar. Ist ja eigentlich unsinnig, wenn Pendel- und Arbeitszeit in etwa gleich hoch sind.
Daher mein Tipp, erst mal mit der Chefin reden.
Ist ja eigentlich unsinnig, wenn Pendel- und Arbeitszeit in etwa gleich hoch sind.
Hi Ela,
vielleicht sollte der Fragesteller sich dazu nachmal äußern, denn ich finde schon das 45 min für 24 km ziehmlich lang ist. Ansonsten heißt es in deinem Zitierten §§ auch: Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab.
bockenlg
20.05.2011, 11:48
Die neue Chefin fängt erst kommende Woche das Arbeiten an. Sie hat nur vorab die neuen Pläne gemacht.
Erstmal reden und dann weiter sehen.
... denn ich finde schon das 45 min für 24 km ziehmlich lang ist...[/I]
Ich nicht. Ich habe für 21 km satte 1Stunde 15min gebraucht. In Berlin. Egal ob mit Öffis oder Auto. Insgesamt 3 Stunden Fahrt für 4 Stunden Arbeit.....
Ansonsten würde ich auch der Threaderstellerin raten, mit der Chefin zu reden. Vielleicht hat die die einzelnen Mitarbeiter noch gar nicht so im Blick. Oder ihr blieb aus organisatorischen Gründen gar nichts anderes übrig und es ist nur eine vorübergehende Notlösung, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Da kann man ja miteinander sprechen und eine Lösung suchen.
Gruß, T.:)
Hi,
sicherlich ist es ein Versuch wert mal das ganze mit der Chefin zu bereden, aber die Kette Schl***er ist nicht gerade bekannt auf Mitarbeiter groß rücksicht zunehmen ..... :( Deswegen meidet man diesen Laden ja auch und Überfällt ihn bloß ;-)
Habe mal eine Frage meine Frau arbeitet 18 Stunden in einen Drogeriemarkt (Schle....) schon über 10 Jahre jetzt bekam sie eine neue Chefin. Diese schrieb nun neue Arbeitspläne.
Ist es erlaubt jemanden so einzuteilen,24 Km Arbeitsweg für 2-Stunden Arbeit.
Das ist doch Mobbing oder ??:wut:
MfG
Matze
die wollen ihre Mitarbeiter jetzt fairer behandeln. Deshalb werden die Führungskräft ab Ende Mai geschult.
Google mal nach "schlecker will Mitarbeiter besser behandeln". Da findest du einige Zeitungsartikel
..... deshalb werde die Führungskräft ab Ende Mai geschult.....
:sensationell:
Klar. Sch**** gibt es ja auch erst seit einem Jahr. Da kann es schon vorkommen, dass Führungskräfte noch nicht so genau wissen, wie man mit Kollegen umgeht.....
Ich bin immer so hin und hergerissen. Fahre ich fünf kilometer weiter in eine andere Drogerie (bei der ich auch nicht weiß, wie die Entlohnung der vorwiegend weiblichen MA ist) und füge der Umwelt Pestilenz zu, oder kaufe ich vor Ort ein und ärgere mich über die Bedingungen, denen die MA scheinbar ausgesetzt sind?
Und ist ein Boykott-Aufruf sinnvoll, da diese MA dann ihre Jobs verlieren könnten?
Was man auch tut, es bleibt ein Dilemma.
Was mich wirklich ärgert ist, dass die Eigner solcher Firmen in Residenzen weit entfernt von der Wirklichkeit leben, sich als "Gönner" vor Ort in Sportvereinen u.ä. produzieren und sich gleichzeitig den A**** mit der Not mancher MA abputzen. Das finde ich wirklich "pfui" und ich hoffe auf eine Wiedergeburt nach dem Tod für diese Menschen: als Kanalratte.
lg, T. :-)
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