Berggie
05.07.2011, 15:12
Guten Tag, an alle,
ich bin neu hier in dem Forum und es beunruhigt mich, was ich dort z. T. lese. Zu meinem Sachverhalt:
Ich habe am 01.06.2011 in einer Personalberatung (Executive Search) als Management Assistentin begonnen. Mein Chef war nicht da, hat mir aber jemand zur Einarbeitung (3,0 Std.) zur Verfügung gestellt. Er kam dann einige Tage später und hat sich 1,5 Std. Zeit genommen, um mir vollkommen fremde Aufgaben zu übertragen. Habe ich aber dennoch gemacht, weil irgendwie findet man schon rein. Dennoch war ich enttäuscht über das, was ich vorfand und das, was man mir im Vorstellungsgespräch erzählt hat. Dennoch war ich guten Willens jeden Tag um 07:00 h im Büro und habe bis 18:00 h gearbeitet. Am 15.06. hat mein Chef mir mitgeteilt, dass er erfahren habe, dass ich noch weitere Bewerbungen offen habe bzw. mich bewerbe, wovon auch seine Mitarbeiter Kenntnis erlangt haben. Er meinte, er wisse nicht, ob das Team das aushalten würde. Er überlege sich, ob er mir kündigen würde. Ich habe dann an diesem Tag meine Arbeit ganz normal forgesetzt und bin abends nach Hause. Am nächsten Morgen bin ich wieder zur Arbeit und habe meine Tätigkeit fortgesetzt. Gegen 09:00 h rief der Prokurist an und teilte mir mit, dass mein Chef ihn habe wissen lassen, dass er mir in der Probezeit fristgerecht kündigen soll, ich aber mit sofortiger Wirkung von meiner Tätigkeit freigestellt sei. Die Kündigung erfolgte schriftlich, Frist wahrend innerhalb der 14 Tage zum 30.06.2011. Die Firma hat mir mein Gehalt für einen Monat überwiesen. Das war es.
Und jetzt sperrt mich das Arbeitsamt bis zum 22.09.2011. Obwohl ich mir schon wieder eine neue Tätigkeit gesucht habe und am 1.09.2011 mit meinem neuen Job beginne. Ich will ja niemand zur Last fallen. Aber ich habe jetzt doch ein Problem. Ich finde vielleicht eine Interimstätigkeit für die Zwischenzeit in meinem Bereich.
Das Arbeitsamt hat mich gebeten, dem letzten Arbeitgeber die Arbeitsbescheinigung wieder zurück zu senden, da er unter Pkt. 3 nichts angekreuzt hat (Vertragsbruch, Kündigunsschutzklage, etc.). Der letzte AG hat angekreuzt: AG hat gekündigt, schriftlich.
Ist es ein Vertragsbruch, wenn man neben seiner Tätigkeit noch weitere offene Bewerbungen hat? Das ist doch Irrsinn. Auch, wenn die anderen Mitarbeiter davon Kenntnis erhalten haben.
Was ist, wenn der letzte AG nun "Vertragsbruch" ankreuzt? Soll ich dann trotzdem Widerspruch einlegen.
Wer weiß Rat? Danke
ich bin neu hier in dem Forum und es beunruhigt mich, was ich dort z. T. lese. Zu meinem Sachverhalt:
Ich habe am 01.06.2011 in einer Personalberatung (Executive Search) als Management Assistentin begonnen. Mein Chef war nicht da, hat mir aber jemand zur Einarbeitung (3,0 Std.) zur Verfügung gestellt. Er kam dann einige Tage später und hat sich 1,5 Std. Zeit genommen, um mir vollkommen fremde Aufgaben zu übertragen. Habe ich aber dennoch gemacht, weil irgendwie findet man schon rein. Dennoch war ich enttäuscht über das, was ich vorfand und das, was man mir im Vorstellungsgespräch erzählt hat. Dennoch war ich guten Willens jeden Tag um 07:00 h im Büro und habe bis 18:00 h gearbeitet. Am 15.06. hat mein Chef mir mitgeteilt, dass er erfahren habe, dass ich noch weitere Bewerbungen offen habe bzw. mich bewerbe, wovon auch seine Mitarbeiter Kenntnis erlangt haben. Er meinte, er wisse nicht, ob das Team das aushalten würde. Er überlege sich, ob er mir kündigen würde. Ich habe dann an diesem Tag meine Arbeit ganz normal forgesetzt und bin abends nach Hause. Am nächsten Morgen bin ich wieder zur Arbeit und habe meine Tätigkeit fortgesetzt. Gegen 09:00 h rief der Prokurist an und teilte mir mit, dass mein Chef ihn habe wissen lassen, dass er mir in der Probezeit fristgerecht kündigen soll, ich aber mit sofortiger Wirkung von meiner Tätigkeit freigestellt sei. Die Kündigung erfolgte schriftlich, Frist wahrend innerhalb der 14 Tage zum 30.06.2011. Die Firma hat mir mein Gehalt für einen Monat überwiesen. Das war es.
Und jetzt sperrt mich das Arbeitsamt bis zum 22.09.2011. Obwohl ich mir schon wieder eine neue Tätigkeit gesucht habe und am 1.09.2011 mit meinem neuen Job beginne. Ich will ja niemand zur Last fallen. Aber ich habe jetzt doch ein Problem. Ich finde vielleicht eine Interimstätigkeit für die Zwischenzeit in meinem Bereich.
Das Arbeitsamt hat mich gebeten, dem letzten Arbeitgeber die Arbeitsbescheinigung wieder zurück zu senden, da er unter Pkt. 3 nichts angekreuzt hat (Vertragsbruch, Kündigunsschutzklage, etc.). Der letzte AG hat angekreuzt: AG hat gekündigt, schriftlich.
Ist es ein Vertragsbruch, wenn man neben seiner Tätigkeit noch weitere offene Bewerbungen hat? Das ist doch Irrsinn. Auch, wenn die anderen Mitarbeiter davon Kenntnis erhalten haben.
Was ist, wenn der letzte AG nun "Vertragsbruch" ankreuzt? Soll ich dann trotzdem Widerspruch einlegen.
Wer weiß Rat? Danke