TakaTuka
14.11.2006, 13:36
Bin seit kurzem Arbeitslos und war vorher selbständig. Geschäft lief schlecht, bestehende Konten wurden einseitig von der Bank aufgelöst.
Ich muss wegen ALG jetzt ein neues Girokonto eröffen - ich versuchte es bei der Citi Bank - ich wurde als Kunde abgelehnt, weil ich Arbeitslos bin.
Bei Online Support erfuhr ich jetzt, das wenn ich 2500,-€ als Guthaben hinterlege und Schufa mäßig rein wäre würde es auch gehen. Lachhaft.
Nun ist es so das ich bei der webrecherche rausgefunden habe das die CitiBank etwas bei der ZKA (Zentrale Kreditausschuss) folgenden Text mit unterschrieben hat:
Girokonto für jedermann
In der öffentlichen Diskussion Mitte der neunziger Jahre wurde auf die Notsituation von Menschen hingewiesen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten und deshalb nur unter erschwerten Bedingungen Zugang zu Bankdienstleistungen erhalten. Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) zusammengeschlossenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft haben deshalb gemeinsam im Jahr 1995 eine Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ erarbeitet.
Mit der ZKA-Empfehlung „Girokonto für jedermann“ erklären sich die Banken bereit, jeder Person grundsätzlich – sofern nicht im Einzelfall schwerwiegende Gründe dagegen sprechen – auf Wunsch ein Girokonto zur Verfügung zu stellen, das zumindest die Entgegennahme von Gutschriften, Barein- und –auszahlungen sowie die Teilnahme am Überweisungsverkehr ermöglicht. Eintragungen bei der SCHUFA, die auf schlechte wirtschaftliche Verhältnisse des Kunden hindeuten, sind alleine kein Grund, die Führung eines solchen Kontos zu verweigern. Überziehungen bei solchen Guthabenkonten braucht das Kreditinstitut nicht zuzulassen.
Die Kreditwirtschaft erkennt mit dieser Empfehlung die soziale Bedeutung des Girokontos an, das eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am Wirtschaftsleben darstellt, und trägt auf unbürokratische Weise dazu bei, die Probleme sozial schwächerer Bevölkerungskreise bei der Führung von Bankkonten zu vermeiden.
Beschwert sich ein Verbraucher darüber, dass die Bank ihm kein Girokonto - zumindest auf Guthabenbasis – einrichtet, überprüft der Ombudsmann, ob die Bank die Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ beachtet hat.
Habt Ihr auch solche negativen Erfahrungen mit solchen Banken gemacht und wie sieht die aktuelle Sachlage in Puncto Girokontoeröffnung für Arbeitslose aus?
Es gibt auch die Möglichkeit sich bei der ZKA bei Absagen zu beschweren!
Ich muss wegen ALG jetzt ein neues Girokonto eröffen - ich versuchte es bei der Citi Bank - ich wurde als Kunde abgelehnt, weil ich Arbeitslos bin.
Bei Online Support erfuhr ich jetzt, das wenn ich 2500,-€ als Guthaben hinterlege und Schufa mäßig rein wäre würde es auch gehen. Lachhaft.
Nun ist es so das ich bei der webrecherche rausgefunden habe das die CitiBank etwas bei der ZKA (Zentrale Kreditausschuss) folgenden Text mit unterschrieben hat:
Girokonto für jedermann
In der öffentlichen Diskussion Mitte der neunziger Jahre wurde auf die Notsituation von Menschen hingewiesen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten und deshalb nur unter erschwerten Bedingungen Zugang zu Bankdienstleistungen erhalten. Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) zusammengeschlossenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft haben deshalb gemeinsam im Jahr 1995 eine Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ erarbeitet.
Mit der ZKA-Empfehlung „Girokonto für jedermann“ erklären sich die Banken bereit, jeder Person grundsätzlich – sofern nicht im Einzelfall schwerwiegende Gründe dagegen sprechen – auf Wunsch ein Girokonto zur Verfügung zu stellen, das zumindest die Entgegennahme von Gutschriften, Barein- und –auszahlungen sowie die Teilnahme am Überweisungsverkehr ermöglicht. Eintragungen bei der SCHUFA, die auf schlechte wirtschaftliche Verhältnisse des Kunden hindeuten, sind alleine kein Grund, die Führung eines solchen Kontos zu verweigern. Überziehungen bei solchen Guthabenkonten braucht das Kreditinstitut nicht zuzulassen.
Die Kreditwirtschaft erkennt mit dieser Empfehlung die soziale Bedeutung des Girokontos an, das eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am Wirtschaftsleben darstellt, und trägt auf unbürokratische Weise dazu bei, die Probleme sozial schwächerer Bevölkerungskreise bei der Führung von Bankkonten zu vermeiden.
Beschwert sich ein Verbraucher darüber, dass die Bank ihm kein Girokonto - zumindest auf Guthabenbasis – einrichtet, überprüft der Ombudsmann, ob die Bank die Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ beachtet hat.
Habt Ihr auch solche negativen Erfahrungen mit solchen Banken gemacht und wie sieht die aktuelle Sachlage in Puncto Girokontoeröffnung für Arbeitslose aus?
Es gibt auch die Möglichkeit sich bei der ZKA bei Absagen zu beschweren!