Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Erfahrungen in 1-Euro-Jobs
Ich habe bisher drei 1-Euro-Jobs gemacht. Jedesmal habe ich beim Jobcenter gefragt, ob sie einen für mich hätten. Meine neue Sachbearbeiterin ist anders als mein früherer SB, sucht einfach bei jedem Termin eine 1-Euro- bzw. MAE-Stelle raus, auf die ich mich bewerbe.
Bei 1-Euro-Jobs bin ich vorsichtig geworden, weil die Maßnahmeträger sehr unterschiedlich sind; man kann einen guten oder einen schlechten Träger erwischen. Schlecht ist für mich, wenn man nur rumsitzt beim Maßnahmeträger, weil er nicht wirklich Arbeit für einen hat. Das hatte ich einmal. Bis auf die Betreuung eines Kinderfestes bot dieser Verein nicht wirklich Arbeit. Ich habe das kritisiert und musste gehen. Letztlich wollte ich es auch, denn die meiste Zeit rumsitzen ist langweilig.
Weniger rumgesessen habe ich in einer anderen Maßnahme. Arbeit war aber auch nicht immer da, sodass viele Pausen gemacht wurden. Ich empfand diese Arbeit im Rahmen einer MAE-Maßnahme bei unerlaubte Verlinkung recht sinnvoll, eine Datenbank, die Behinderten bei der Orientierung im Stadtgebiet helfen soll.
Ein 1-Euro-Job, bei dem ich viel zu tun hatte, war Betreuer im Seniorenpflegeheim. Jedoch haben mich die schweren Krankheiten und Tod alter Leute sehr mitgenommen. Mir war es nicht möglich, den Job länger als einen Monat zu machen. Respekt vor Altenpflegerin und -betreuern, die mit dem Elend und Leid klarkommen, es vielleicht gar nicht so schlimm wie ich sehen.
Welche Erfahrungen habt ihr in 1-Euro-Jobs, MAE-Maßnahmen und Ähnlichen gemacht?
Ich habe bisher drei 1-Euro-Jobs gemacht. Jedesmal habe ich beim Jobcenter gefragt, ob sie einen für mich hätten. Meine neue Sachbearbeiterin ist anders als mein früherer SB, sucht einfach bei jedem Termin eine 1-Euro- bzw. MAE-Stelle raus, auf die ich mich bewerbe.
Bei 1-Euro-Jobs bin ich vorsichtig geworden, weil die Maßnahmeträger sehr unterschiedlich sind; man kann einen guten oder einen schlechten Träger erwischen. Schlecht ist für mich, wenn man nur rumsitzt beim Maßnahmeträger, weil er nicht wirklich Arbeit für einen hat. Das hatte ich einmal. Bis auf die Betreuung eines Kinderfestes bot dieser Verein nicht wirklich Arbeit. Ich habe das kritisiert und musste gehen. Letztlich wollte ich es auch, denn die meiste Zeit rumsitzen ist langweilig.
Weniger rumgesessen habe ich in einer anderen Maßnahme. Arbeit war aber auch nicht immer da, sodass viele Pausen gemacht wurden. Ich empfand diese Arbeit im Rahmen einer MAE-Maßnahme bei unerlaubte Verlinkung recht sinnvoll, eine Datenbank, die Behinderten bei der Orientierung im Stadtgebiet helfen soll.
Ein 1-Euro-Job, bei dem ich viel zu tun hatte, war Betreuer im Seniorenpflegeheim. Jedoch haben mich die schweren Krankheiten und Tod alter Leute sehr mitgenommen. Mir war es nicht möglich, den Job länger als einen Monat zu machen. Respekt vor Altenpflegerin und -betreuern, die mit dem Elend und Leid klarkommen, es vielleicht gar nicht so schlimm wie ich sehen.
Welche Erfahrungen habt ihr in 1-Euro-Jobs, MAE-Maßnahmen und Ähnlichen gemacht?
Ein Ein Euro Job, in dem du viel zu arbeiten hast, ist kein Ein Euro Job. Denn die Arbeiten, speziell im Seniorenheim sind nicht zusätzlich. Die Ein Euro Jobber ersetzen regulär zu bezahlende Arbeitskräfte.
Die Ausgebildeten werden entlassen, um die billigen Jobber zu beschäftigen.
Ich hatte noch keinen Ein Euro Job. Sollte aber mal einen im Kindergarten machen. Hörte sich ganz gut an: einzelnen Kindern vorlesen, beim Mittagessen mithelfen. Als ich am ersten Morgen dort ankam, erklärte mir die Leiterin meine Aufgaben: Sie putzen erst mal alle Fenster. Der Putzfrau wurden die Stunden gekürzt. Daher kann sie nur noch die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten machen. Toiletten usw.
Hab mich dann noch am selben Tag von meinem Arzt krank schreiben lassen.
Ein Ein Euro Job, in dem du viel zu arbeiten hast, ist kein Ein Euro Job. Denn die Arbeiten, speziell im Seniorenheim sind nicht zusätzlich. Die Ein Euro Jobber ersetzen regulär zu bezahlende Arbeitskräfte.
Sowohl die Pflegehelfer als auch die examinierten Pfleger haben nicht genug Zeit, sich um alle Heimbewohner ausgiebig zu kümmern. Die meiste Zeit sind sie bei den Bewohnern mit den höheren Pflegestufen. Einen Großteil ihrer Arbeitszeit verbringen sie damit, jeden Arbeitsschritt für die Versicherungsträger und wahrscheinlich auch für etwaige juristische Angelegenheiten zu dokumentieren. Einige Betreuer arbeiten als MAE-Kräfte, die anderen ehrenamtlich. Altenpflege unter Kosteneffizienz läuft so ab. Zeit für viel Zuwendung ist meistens nur durch unbezahlte oder wenig bezahlte Arbeit vorhanden.
Sowohl die Pflegehelfer als auch die examinierten Pfleger haben nicht genug Zeit, sich um alle Heimbewohner ausgiebig zu kümmern.Tja, dann ist der Betrieb falsch organisiert. Jedenfalls dürfen solche Arbeiten nicht von EEJ`lern erledigt werden, da dies keine zusätzlichen Arbeiten sind! Solange sich aber niemand beklagt (und das tun leider viel zu wenige), werden durch EEJ`s weiterhin Arbeitsplätze vernichtet.
Einen Großteil ihrer Arbeitszeit verbringen sie damit, jeden Arbeitsschritt für die Versicherungsträger und wahrscheinlich auch für etwaige juristische Angelegenheiten zu dokumentieren.Genau das sind die Gründe!
Einige Betreuer arbeiten als MAE-Kräfte, die anderen ehrenamtlich. Altenpflege unter Kosteneffizienz läuft so ab. Zeit für viel Zuwendung ist meistens nur durch unbezahlte oder wenig bezahlte Arbeit vorhanden.Zusätzliche Arbeiten, wie sich mit den Bewohnern zu beschäftigen, Ihnen etwas vorzulesen etc. sind zusätzliche Arbeiten, die durch EEJ`ler gedeckt werden können.
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