Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jetzt schon 20 Prozent Parasiten bei Clement
wartifan
24.10.2005, 16:12
Vorige Woche warens noch 10%!
Und wie der sinnlos eindrischt auf die schmarotzenden Selbständigen, "aufgesplitteten" Bedarfsgemeinschaften.....
Einfach nur noch widerlich!
hier stehts:
http://www.welt.de/data/2005/10/24/793249.html
Auch jetzt trainiere ich meine Lässigkeit. Ich bin eher neugierig und gespannt auf den neuen Abschnitt, als über Vergangenes in Tränen zu zerfließen. Was soll mir noch passieren? Das Schöne am Alter ist die wachsende Unabhängigkeit.
Ja, klar, was kann ihm noch passieren mit seiner fetten Pension... nochmal ordentlich draufhauen, anderen die Schuld zuschieben - und dann nach mir die Sintflut, ich setz mich zur Ruhe... :kotz: :wut:
Wenn ich jetzt weiterschreibe, werd ich unflätig, also lass ich es besser...
Betroffener
24.10.2005, 21:17
Hier einige Ausrisse aus dem eigentlich sehr freundlichen Interview aus Springers: "Welt" mit Herrn Clement
Der Spruch ist schon frech und bedenklich:
DIE WELT: Sie treten als Minister ab. Wie ist das Befinden? Melancholie, Befreiung, Trennungsschmerz?
Clement: Zur Zeit von allem etwas. Ich habe aber immer versucht, mit einer gewissen Gelassenheit mit dem Amt umzugehen. Auch jetzt trainiere ich meine Lässigkeit. Ich bin eher neugierig und gespannt auf den neuen Abschnitt, als über Vergangenes in Tränen zu zerfließen. Was soll mir noch passieren? Das Schöne am Alter ist die wachsende Unabhängigkeit.
Mit 3x 12.600€ Übergangsgeld und nachfolgend mindestens 8.650€ Pension monatlich (+ einigen weiteren Honoraren) würde sich wohl jeder andere auch über eine wachsende Unabhängigkeit (egal in welchem Alter) freuen, Herr Clement.
Versuchen Sie doch mal ein halbes Jahr mit Ihrer netten Gattin (die doch meinte: "wer arbeiten will, findet auch einen Job") doch mal mit 622 € + Kosten der Unterkunft zu leben. Da sieht das Thema "Unabhängigkeit" etwas anders aus.
DIE WELT: Worauf freuen Sie sich jetzt am meisten?
Clement: Auf meine Freiheit.
Bei der Knete hat der Mensch auch keine Probleme. Wer aber nur von der Arbeit "befreit" ist (und sehr wahrscheinlich auch keine mehr bekommt) und stattdessen ALG II kriegt, dürfte da wohl nicht so fröhlich drüber denken beim Absturz ins Bodenlose.
rat-loser
25.10.2005, 08:59
auch ich finde die bezüge (vora allem die danach) zu hoch, ich will aber mal eine aussage zur diskussion stellen, welche ich einmal gehört habe:
"frage: warum sind in der politik nicht wirklich gute leute? antwort: weil zuwenig bezahlt wird".
in der tat ist es ja so, dass in der freien wirtschaft schon in mittelmäßig hohen positionen weitaus mehr gezahlt wird, als in der politik, oder?
Ich stelle mal dagegen dass in der Politik nicht der nach oben kommt der gut ist, sondern der der hacken schubsen und beissen kann. Intriegenspiel gehört natürlich auch dazu.
In der Wirtschaft kommt sowas nicht in diesem Maße zum tragen.
Dem scheidenden Wirtschafts- und Arbeitsminister wird anscheinend zunehmend (indirekt) von Mitarbeitern seiner "eigenen" Behörde widersprochen:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=412501&kat=3&man=3
Die Diskussion um den Missbrauch hält Thomas Friedrich für kontraproduktiv.
Genau das soll es ja auch sein.
Gerade jetzt, wo die 400 Arge-Mitarbeiter nach den bekannten Startschwierigkeiten des Alg II nun langsam Luft hätten, sich intensiver um ihre Kunden zu kümmern und Fördermaßnahmen anzubieten.
Genau das soll es ja nicht sein.
Viel weniger Ausländer als geplant kommen in's Land; die die können gehen in ihr Heimatland zurück. Die Möglichkeiten von dieser Seite her die Löhne zu drücken schwinden. Und jetzt wollen die Argen auch noch hergehen und vermitteln und Fördermöglichkeiten anbieten. Da muß man flux gegensteuern - nicht war ??
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