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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gespräch über Betreuungsschlüssel der Arge und Realität


border
14.11.2005, 12:35
Hallo zusammen,

mußte heute mal wieder beim Amt anrufen um eine Absage einer Stellenbenachrichtgung abzugeben.

Dabei wurde ich mit 4 verschiedenen Leuten verbunden wobei nach der Aussage des jeweils letzten der nächste mein Ansprechpartner sein sollte.

-naja beim 4. klappte es dann ja auch.

Dieser erkärte mir dann auf Nachfrage das momentan wohl durch Neueinstellungen innerhalb der Arge die Anfangsbuchstaben der Nachnamen auf die nun mehr werdenden Mitarbeiter umverteilt werden so das ein Fallmanager nicht mehr soviele Arbeitslose betreuen muss.

Nach eigenen Aussagen betreue er zur Zeit 300 - 600 Arbeitslose.(eigentlich soll der Schlüssel bei 150 liegen)
Die Zahl komme daher das nicht genug Mitarbeiter eingestellt seien, und er fast ständig für einen im Urlaub oder irgendwie sonst abwesenden Kollegen übernehmen muß.

Das meine Bewerbung ohne Erfolg blieb bedauerte er, stellte aber auch fest das es derzeit keine offenen Stellen zu vermitteln gibt die er mir anbieten könne (- was ich selber auch so sehe), er sagte halt selbst ist der Mann, und ich solle mich weiterhin selbständig auf Stellenangebote bewerben.

Auch war dieser Herr sehr erregt über die momentane Stimmungsmache gegenüber den Arbeitslosen und auch den Ämtern. (was ihn aber nicht davon abhielt objektiv zu bleiben)

ich wollte dies nur mal schreiben um zu zeigen das es tatsächlich auch in den Ämtern einige Mitarbeiter gibt bei denen die Realität angekommen ist, und die nicht versuchen Leute in EEJ zu schieben oder ihnen nicht erforderliche oder ungeeignete Trainingsmaßnahmen zu vermitteln.


MfG

border

efge
14.11.2005, 14:14
Hallo border,

ähnliches kann auch ich berichten. "Meine" Sachbearbeiterin bei der ArGe war früher beim AA und hat von daher (?) eine andere Sichtweise als so manch' anderer Pappenheimer.
Wir haben uns auch recht ausführlich über die EEJ's unterhalten und waren beide der Ansicht, dass dies eindeutige Jobkiller sind. Auch sie bestätigte mir, dass die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt mangels offener Stellen mehr als düster sind und sie letzlich nur den "Mangel verwaltet"...

Gruß
effge
.........