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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meldebescheinigung?


k_e_r_s_t_i_n
05.01.2006, 19:22
Hallo!
Ich hab da mal eine Frage.....Ist das so üblich, dass das Kreisjobcenter trotz Kopie des Personalausweises noch eine Meldebestätigung von der Stadt/Gemeinde verlangt? Meine Fallmanagerin wollte das so haben und sagte wenn ich bei der Stadt sage es wäre für Alg2 würde mich das nichts kosten. Die Leute bei uns im Rathaus allerdings sind der Meinung, dass ein Personalausweis durchaus ausreicht, um den aktuellen Wohnsitz nachzuweisen, also hab ich für die Meldebescheinigung 7,50€ Gebühren hingeblättert. Da wird einem noch das letzte Geld aus der Tasche gezogen.
Ist das überall so ?
Gruß
Kerstin

efge
05.01.2006, 20:10
:welcome: Kerstin,

selbst bei einer Verkehrskontrolle verlangt die Polizei keine Meldebestätigung oder beim Einchecken ins Flugzeug. Das wäre ebenso ein grosser Unsinn, wie die Handlungsweise des Kreisjobcenters.
Ein Personalausweis ist ein Dokument, ein amtliches (!!!), welches dem amtlichen Amt alias Kreisjobcenters voll genügt haben sollte.
Versuche bei der amtlichen Fallmanagerin die Dir entstandenen Kosten für die Beglaubigung zurück zu bekommen, da diese Vorgehensweise nicht normal ist.

k_e_r_s_t_i_n
05.01.2006, 20:33
hmmm.....das wird wohl wenig erfolg haben, ich hatte extra nochmal nachgefragt ob das wirklich nötig ist und sie sagte, sie könnte meinen antrag nicht bearbeiten ohne meldebestätigung...ich muss dazu sagen, das ist mein erster antrag und man fühlt sich so hilflos und ausgeliefert, weil man auf das alg2 ja angewiesen ist (klar, sonst würde man es ja nicht beantragen)...ich wollte es eigentlich nicht auf einen kampf ankommen lassen, es scheint ja so als können die fallmanager ziemlich viele sachen erstmal willkürlich entscheiden :sad:

border
05.01.2006, 21:06
Hallo Kerstin,

effge hat Recht

allein die Vorlage des Personalausweises hätte gereicht.

Das Amt hätte noch nicht einmal eine Kopie Deines Personalausweises machen dürfen, außer DU hättest diesem Vorgehen zugestimmt.

Die Damen und Herren vom Amt halten gerne Märchenstunde.

Ich an Deiner stelle würde mich beim Kreisjobcenter über dieses Vorgehen beschweren und das Geld zwingend zurückverlangen.

- und sei es aus der Privatkasse des Märchenerzählers.

übrigens die Angestellten der Ämter erzählen gerne viel, bloß leider
ist vieles davon nicht rechtens.

MfG

border

Betroffener
06.01.2006, 01:31
Kerstin,

hier haben meine Mitstreiter vollkommen Recht.

Das ist willkürliche Schikane mit der Meldebescheinigung, die Dich nur unnütz und zusätzlich Zeit und Geld kostet, das Du NICHT hast.

Dafür gibt es einen amtlichen Personalausweis und einen Mietvertrag und vergleichbare Unterlagen.

Nächstens wollen die noch ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Schufa-Auskunft von jedem ALG II Antragsteller.

Hier würde ich mich explizit wehren und auf jeden Fall das sinnlos bezahlte Geld für die Meldebescheinigung vom Amt bzw. von der Sachbearbeiterin zurückverlangen.

Wenn die sowas haben wollen, sollen die sich das selber beantragen bei der Meldestelle. Dazu ist das Amt im Sinne von ggf. erforderlichen Eigenermittlungen verpflichtet und kann das keinesfalls auf den Antragsteller abwälzen, wenn es diesem nicht vertraut.

k_e_r_s_t_i_n
07.01.2006, 10:50
danke erstmal :-)