Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist das bitte für eine "Bildungsmaßnahme"?
Guten Morgen ... :-)
Am letzten Dienstag hatte ich ein Gespräch bei meinem für mich verantwortlichen neuen "Fallmanager" in dessen Verlauf mir eine "Bildungsmaßnahme" offeriert wurde.
Kommenden Montag ist eine Informationsveranstaltung in diesem "Unternehmen" angesetzt, bei der dann vermutlich auch die "Eingliederungsvereinbarung" gezückt wird.
Aber vorab erst einmal zum extra für mich kopierten Handzettel dieses Angebotes:
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Nun aber ein paar Daten zu meiner Person und zum Verlauf des Gespräches:
Ich bin 38 Jahre alt und war vormals über zehn Jahre als Systemberater und Technical Consultant in einem international tätigen Software Konzern angestellt.
Aber behaupten kann ich viel, deshalb hier mal ein kurzer Ausschnitt aus meinem Zeugnis:
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Seit meinem letzten Gespräch bei meinem alten "Fallmanager" im Juli habe ich pro Monat rund zehn Bewerbungen geschrieben ... diese Information hat jetzt Jeder hier im Forum. Mein neuer "Fallmanager" weiß dies nicht, da es kein Bestandteil unseres Gespräches war.
Ich hatte meine Bewerbungsunterlagen, einige Anschreiben und auch Absagen dabei und hätte sie ihm wirklich gerne gezeigt. Offensichtlich war er überhaupt nicht daran interessiert.
Soviel dann zu den Themen "Profiling (http://www.alg-2.info/artikel/profiling-allex)" und darauf folgendes "Beratungsgespräch", welche Beide fest in den Durchführungshinweisen der BA zu § 15 SGB II (http://www.alg-2.info/hilfe/eingliederungsvereinbarung/hinweise-15.pdf) verankert sind.
Statt "Fordern und Fördern" gibt es nun eine "Computer- und Internetgrundqualifizierung" und Unterstützung zur Findung meiner Berufsziele ... :Respekt:
Ich kann an dieser Stelle nur erahnen, in welchem Familien- oder Freundschaftsverhältnis mein "Fallmanager" zum Geschäftsführer dieser GbR steht, deren Internetpräsenz laut "DENIC whois Abfrage (http://www.denic.de/de/whois/index.jsp)" zwar seit dem 21.01.2005 besteht, Welche aber bis heute außer einem wenig informativen "Hier entsteht eine neue Internetpräsenz" Nichts zu bieten hat.
Weshalb ich mich gegen diese "Bildungsmaßnahme" wehren werde:
Vermutlich kann sich hier Jeder schon selbst ein Bild davon machen, welchen Sinn und Zweck dieses Seminar für mich hat.
Darüber hinaus sehe ich aber ernste finanzielle Schwierigkeiten auf mich zukommen. Gewiss werden Fahrtkosten erstattet, aber machen wir uns Nichts vor; Dank öffentlicher Verkehrsanbindung beginnt mein Tag zukünftig um 06:42 Uhr an der Haltestelle und endet gegen 17:00 Uhr im Feierabend. Eine Kantine oder Ähnliches gibt es nicht. Sicher ist es richtig, dass ich ja hier Zuhause auch essen muss und mir durchaus Brote mitnehmen kann ... Fakt ist aber, dass der Nahrungs- und sicher auch Wäschebedarf ein komplett Anderer ist, ob ich nun alleinstehend Zuhause am PC oder in irgendeiner Gruppe in irgendeinem Seminar sitze.
Als "Anreiz" wurde mir entgegen gebracht, dass ich ja zukünftig aus dem Seminar heraus online nach Stellen recherchieren könnte und somit Zuhause keine Kosten mehr für einen Internetzugang hätte. Ich denke, mein Provider T-Online wird sich freuen, wenn ich meine DSL Flatrate und den dazugehörigen Port für vier Monate kündige und danach wieder anschalten lasse ... von den Anschlusskosten mal ganz abgesehen.
Finanzen sind nunmal ein wichtiges Thema für einen Hartz-IV Empfänger:
Vom 345,- € Regelsatz darf ich bereits rund 40,- Euro für meine Wohnung aufwenden, die mir laut Bemessungsgrundlage nicht zusteht und mit 50,- € monatlich habe ich noch eine alte Schuld beim Sozialamt zu begleichen, mit der vor einiger Zeit entstandene Mietschulden getilgt wurden, da sonst Wohnungslosigkeit gedroht hätte. Der Energieversorger will 115,- € alle zwei Monate, da warmes Wasser hier mit einem elektrischen Durchlauferhitzer erzeugt werden muss. Telefon und Internet liegen bei rund 50,- € im Monat, womit am Ende noch knapp 150,- € übrig bleiben. Klingt wenig, aber ich komm' damit klar. Bleibt mir ja auch nichts Anderes übrig. Schwierig wird's aber eben, damit nun auch noch einen quasi "full time job" im Seminar zu finanzieren.
Für wen sind solche Seminare interessanter, was kostet solch ein Seminar und warum will man hier offensichtlich Geld verschwenden?
Grob geschätzt wird dieses Seminar der ARGE rund 5000,- bis 8000,- € kosten ... das sind Zahlen aus Internetrecherchen. Genauer weiß ich es im Moment leider nicht.
Interessant sollte es eigentlich für Jeden sein, der seit der Beendigung seiner Schullaufbahn langfristig arbeitslos ist und wenig Erfahrungen im Umgang mit Bewerbungen und PCs hat.
Weiterhin interessant sollte meine Geschichte aber vielleicht auch für die öffentliche Berichterstattung sein, weshalb ich sie hier aufgeschrieben habe. Eigentlich sollte es nicht so viel Text werden, aber um möglichst nahe an den tatsächlichen Fakten zu bleiben, bedarf es nunmal einiger weiterführender Erklärungen.
Ich danke für's Lesen und freue mich auf Kommentare ... :D
hallo,
mir gehts ähnlich.
das landratsamt hat mich auch in eine massnahme gesteckt. kenne dieses problem. ich weiß nicht was diese leute sich dabei denken. ich bin nebenerwerbstätiig und versuche somit dem amt etwas entgegenzukommen und damit meine hilfebedürftigkeit etwas zu verringern. was machen sie? sie stecken mich in eine masnahme die ich auch noch vollzeit machen soll. das würde bedeuten das ich dann wieder voll auf der tasche vom staat läge. da wird gesagt das man alles dafür tun sollte die hilfebedürftigkeit zu ändern und dann wiederum legen sie einem steine in den weg. zumal die massnahme mir noch nicht mal was bringt. ich hatte darüber ja schonmal berichtet. wieso muß man als hartz 4 empfänger für sein geld arbeiten? hartz 4 steht doch jedem zu. ich versteh das nicht. reine schickane sag ich da nur.
Hi,
also zunächst mal Glückwunsch zum gelungenen www-Auftritt.
In der Tat gut nachdenken, was man postet und was nicht. Kann ja nicht so recht nachvollziehen, warum Du Dich mit der Jobsuche so schwer tust. Allerdings für 10 Jahre beim grossen blauen ist das Zeugnis m.E. nur ausreichend (die Personaler werden da wohl sehr genau nachfragen).
Was das Training angeht, kann ich verstehen dass Dies lästig ist, aber auch hier machst Du etwas einseitige 'Assumptions' (z.B. Kosten). Im JPG steht 15:25, und Du sagst 17h... und auch sonst, ich find das Training und die Argumentation gar nicht so schlecht. Du kannst dort nach Stellen suchen, evt. Fehler in Deiner Vorgehensweise oder sonstiges lernen - besser als Nichts! Also ich glaube Da wirst Du wohl teilnehmen müssen, ich würde das sportlich sehen. 4 Monate sind lang, aber keine Ewigkeit. Ansonsten muss doch da irgendein Haken sein, dass Du solange Nichts findest... ?
Gruss
:Respekt:
Ansonsten muss doch da irgendein Haken sein, dass Du solange Nichts findest... ?
Glaub' mir, genau das ist die Frage, die ich mir auch fast täglich stelle.
Es ist nicht so, dass ich mich nicht schon mit einigen Personalern unterhalten habe und auch wenn ich nicht weiß, wie sehr Dich persönlich die Gründe jetzt wirklich interessieren, versuche ich Dir mal ein paar Antworten zu geben.
Im Übrigen sind dies alles Dinge, die doch wohl eher mein "Fall-Manager" mit mir besprechen sollte ... der hat aber, wie im Eingangsposting aufgeführt, bis jetzt keinerlei Interesse an meinen Aktivitäten gezeigt.
Ist ja aber auch klar, wenn er mir im Eingang des Gespräches schon erklärt, mir müsse klar sein, dass ich mich nicht mit einem Angestellten der Arbeitsvermittlung unterhalte, sondern er dort nur noch in der Funktion des Sozialamtes für mich zur Verfügung steht.
Hier werf' ich ihm eine ganz klar Zuwiderhandlung gegen die Durchführungshinweise der BA zu § 15 SGB II (http://www.alg-2.info/hilfe/eingliederungsvereinbarung/hinweise-15.pdf) vor, nach denen vorab ein Profiling erfolgen muss.
Zu solch einem Profiling gehören eine Menge Daten (nachzusehen: hier (http://www.alg-2.info/artikel/profiling-allex)).
Als einziges Stichwort seien hier nur mal "soziale Geflechte" genannt, mit denen ich mich persönlich schon schwer tu'.
Ich bin komplett alleinstehend (berufsbedingt in der Vergangenheit mehrfach umgezogen - Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Koblenz) und habe hier eben keine Familie im Hintergrund, die mich mit gelegentlichen Kleinigkeiten (Essen bei der Oma, Bügeldienst bei der Mama, geliehenes Auto vom Bruder, usw.) unterstützen kann.
Ich will hier nicht auf die Tränendrüse drücken, sondern lediglich Unterschiede klar machen, die meines Erachtens sehr wohl berücksichtigt werden müssen. Nicht in der Festlegung der Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts in Höhe von 345,- €, sondern im entstehenden Falle des erhöhten Verpflegungs- und Materialaufwandes bei einem durchzuführenden Seminar.
Reaktionen auf Intuitivbewerbungen:
Sämtliche Arbeitgeber sind momentan eher damit beschäftigt, Arbeitsplätze abzubauen, als auch nur einen Weiteren zu schaffen.
Reaktionen auf Bewerbungen auf Stellenanzeigen:
Überflutung mit Bewerbungen und kritische Selektion. Selbstverständlich wird nur der Top-Mann genommen. Ich habe leider keinen akademischen Grad und stehe vermutlich deshalb "hinten an". Bewerbe ich mich auf artverwandte Berufe (ich will ja flexibel bleiben), habe ich schon oft gelesen, "Wir haben einen geeigneteren Bewerber gefunden." ... nur allzu verständlich.
Reaktionen im näheren, entfernteren und vermittelten Freundes- und Bekanntenkreis:
"Tolle Unterlagen - sehr guter Mann - leider haben wir keinen Job."
Zu meinem Zeugnis:
Es ist nicht von "big blue" und dass ein "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" nur "ausreichend" bedeuten soll, ist mir komplett neu. In dieser Floskel ist eine genaue Bewertung der Arbeitsleistung versteckt und sämtliche Personaler und auch Google kennen deren ursprüngliche Bedeutung: "sehr gut (http://www.arbeitszeugnis.de/faq.php#22)". Woher hast Du Deine Informationen?
Die Zeit von "15:25 Uhr" bis "17:00 Uhr":
Genauso, wie mein Tag nicht erst um 8:00 Uhr mit der Schulung beginnt, endet er eben auch nicht abrupt beim Ertönen des Klingeltons. Die Verkehrsanbindung hier auf dem Land ist schlecht und so werden für Hin- und Rückfahrt insgesamt rund zweieinhalb bis drei Stunden auf dem Weg zur Haltestelle und im "Schulbus" (!) in's Land ziehen. Nicht weiter tragisch ... für einen "richtigen" Job würde ich es natürlich tun. Für eine Maßnahme, deren Erfolgsaussicht mehr als nur suspekt erscheint, eher fraglich.
Nochmal ganz konkret, was mich in meinem individuellen Fall stört:
Es fand kein Profiling statt - mein "Fall-Manager" weiß Nichts über mich.
Mehrkosten (Kleidung, Verpflegung) werden nicht erstattet. Ich weiß wirklich nicht, wie ich dieses Seminar finanzieren soll. Dies ist meine Hauptsorge, da ich eben, wie bereits aufgeführt, komplett auf mich alleine gestellt bin.
Angenommen, Du hast Recht und mein Zeugnis ist wirklich nur "ausreichend" (woran ich nicht glaube). Selbst dann wird man mir keinerlei Kentnisse in einer "Computer- und Internetgrundqualifizierung" vermitteln können und ich denke, ich muss mir auch keine Gedanken mehr über meine "Berufsziele" machen. Ich weiß, wo ich hin gehöre.
Zum Abschluss:
Du hast Recht. Ich sollte es locker sehen und mir im Extremfall eben vier Monate lang ein lockeres Leben bereiten. Schulungen, wie man eine URL in die Browserzeile eintippt, über mich ergehen lassen und den anderen Seminarteilnehmern bei der Einrichtung eines GMX-Mailaccounts helfen. So tun, als hätte ich noch kein Bewerberprofil bei Monster.de und Jobpilot, und eben noch ein Zweites anlegen. Sämtliche angeschriebenen Firmen nochmals penetrieren und damit einen zweifelhaften Eindruck hinterlassen. Eventuell darf ich ja auch (natürlich kostenlos) den Internetauftritt des Schulungsunternehmens sanieren (s.o.). Letztendlich hätte ich es hinter mir und dürfte anschließend wieder ein ruhiges Leben als Hartz-IV Empfänger führen. Vorsicht: Sarkasmus (http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus)!
Glaub' mir, ich versuche daraus auszubrechen, um wieder für mich selbst sorgen zu können. Das weiß ich, das weißt nun auch Du und auch alle Anderen, die diesen Thread hier lesen ... nur mein "Fall-Manager" ... der weiß von alledem Nichts.
Hi,
habe Dir 'ne PN geschrieben, da ich selbst in einer ähnlichen Situation stecke.
bis dann
Ansonsten muss doch da irgendein Haken sein, dass Du solange Nichts findest... ?
...
Zu meinem Zeugnis:
Es ist nicht von "big blue" und dass ein "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" nur "ausreichend" bedeuten soll, ist mir komplett neu. In dieser Floskel ist eine genaue Bewertung der Arbeitsleistung versteckt und sämtliche Personaler und auch Google kennen deren ursprüngliche Bedeutung: "sehr gut (http://www.arbeitszeugnis.de/faq.php#22)". Woher hast Du Deine Informationen?
....
An das Zeugnis stelle ich etwas höhere Ansprüche, könnte auch sein es ist befriedigend, in dem Fall ist es auch der 'Gesamteindruck', der mich zweifeln lässt. Bei der Aufgabenerfüllung Einschränkungen 'geforderte Aufgaben' und 'ihm übertragen', d.h. kein Impuls dass Du mal 'ne extra Schicht geliefert hast (ähnl. bei Trianingsmassnahme). Desweiteren in der Aufgabenbeschreibung, recht lieblos, statt Highlights werden Selbstverständlichkeiten gelistet (Sicherheitsvorschr., Kooperation etc.).
Könnte mich ja täuschen... ich will Dir nur ein bisschen den Eindruck eines aussenstehenden mitteilen.
bis dann
:Respekt:
... in dem Fall ist es auch der 'Gesamteindruck', der mich zweifeln lässt.
Der Punkt "Eigeninitiative" und noch Einiges mehr ist im Rest des Zeugnisses behandelt, den ich hier nicht öffentlich gestellt habe. Es geht im Kern dieses Threads weniger um meine Erfolge, als vielmehr um meine grundsätzliche Qualifikation. Du magst aber u.U. natürlich Recht haben, dass der eine oder auch andere Wortlaut entweder nur unglücklich gewählt ist oder aber eben doch noch versteckte Botschaften enthält, die einen Personaler hellhörig weden lassen können, was wiederum meine Chancen am Arbeitsmarkt verschlechtern würde - auch wenn mir das bisher nicht vom privaten Bekanntenkreis (langjährige Mitarbeiterin in der Personalabteilung) benannt wurde. Vielmehr habe ich von mehreren Seiten ein sehr gutes Zeugnis bestätigt bekommen.
Meine persönlichen Chancen im Arbeitsmarkt werden dann aber auch mit einer "Computer- und Internetgrundqualifizierung", die meine schmale Kasse nur zusätzlich belastet, nicht besser. Das ist derzeit mein Hauptproblem.
Gruß.
StephanK
09.01.2006, 09:14
Meine persönlichen Chancen im Arbeitsmarkt werden dann aber auch mit einer "Computer- und Internetgrundqualifizierung", die meine schmale Kasse nur zusätzlich belastet, nicht besser. Das ist derzeit mein Hauptproblem.Es ist recht offensichtlich, dass die vorgesehene Maßnahme Dich keinen Schritt weiterbringen wird.
Ich habe auch schon vergleichbare mehrmonatige Maßnahmen durchlaufen, die für mich komplett für <ein hinteres Körperteil> waren. Das Problem scheint zu sein, dass die Alg II-Träger die Teilnehmer für solche Maßnahmen sehr schematisch nach Dauer der Arbeitslosigkeit auswählen und nicht darauf achten, ob der- oder diejenige nach seiner/ihrer persönlichen Berufsbiographie davon überhaupt etwas hat oder so etwas überhaupt braucht.
Die einzige Möglichkeit, Dir das zu ersparen, liegt darin, mit Deinem Fallmanager (oder wie immer diese Person bei Dir heisst) zu reden, ihm klar zu machen, dass Du dabei nix Neues lernen kannst und dass das Geld effizienter eingesetzt wäre, wenn jemand in den "Genuss" dieser Maßnahme käme, der oder die es nötiger hat als Du. Das braucht ein wenig diplomatisches Fingerspitzengefühl, weil Du erspüren musst, wo Du Dein Gegenüber "anpacken" kannst - aber einen anderen Weg sehe ich eigentlich nicht.
Über den Träger dieser Maßnahme könnte man natürlich auch so seine Vermutungen anstellen (der Leporello wirkt nicht vertrauenerweckend), aber diese Gedanken behältst Du besser bei Dir.
Heute war dann die genannte Informationsveranstaltung und ich bin gerade eben wieder nach Hause gekommen.
Von 14 angemeldeten Teilnehmern sind zwölf erschienen. Eine Frau mit einem 3-jährigen Kind, die gar nicht Vollzeit vermittelbar ist und demzufolge auch an keinem ganztägigen Seminar teilnehmen kann, sowie eine Frau, die bereits zwei Mini-Jobs hat und nur geringfügig Hartz-II erhält. So viel dann zum Thema "Profiling" durch die ARGE. Zwei Andere erhofften sich von diesem Seminar eine Weiterbildung zum IT-Fachmann.
Wie befürchtet geht es maßgeblich um die Grundqualifizierung am PC, den Ausbau von kleineren rhetorischen Fähigkeiten und die Vermittlung von "wie und wo suche ich mir am Besten einen Job?".
Auf meine konkrete Frage, was passiere, wenn man innerhalb der drei Monate keinen entsprechenden Praktikaplatz aufreißen könne, wurde mir nur abermals Sinn und Zweck des Praktikums erklärt.
Anschließend gab es eine Führung durch den PC-Raum, in dem gerade die Teilnehmer eines parallelen Seminars saßen. Von den sechs Monitoren, die ich gesehen habe, standen drei auf Lycos Chat, einer auf Google, einer auf Mountainbike Racing Parts und einer auf jobpilot ... immerhin. Innerhalb dieser Gruppe gab es gerade irgendwelche Rangeleien und die Kampfhähne blubberten sich mit irgendwelchem Zeug voll.
Zum Erfolg des Seminars soll Einer aus der letzten Gruppe und Einer aus der vorletzten Gruppe (jeweils 14 Leute) einen Job gefunden haben. Macht nach Aussage des Geschäftsführers ein Drittel aller Teilnehmer. Mathematisches Denken ist offensichtlich auch Glückssache.
Nach dem Rundgang ging es mit der versammelten Mannschaft wieder rüber zur ARGE (die beiden Gebäude liegen sich auf der Straße gegenüber). Ich blieb allerdings noch und hab' mir den Geschäftführer und eine Dozentin gekrallt, mit der Bitte, mir doch klar zu machen, wofür ich persönlich dieses Seminar brauche und gefragt, ob er mir nicht lieber gleich als IT-Trainer oder Dozent einen Job anbieten will, bzw. ob ich seinen Webauftritt auf Vordermann bringen soll. Er sah meinen Fall als persönliche Herausforderung und freute sich darauf, mit mir zusammen Erfahrungen im IT Umfeld sammeln zu dürfen. Selbstverständlich konnte er meine Qualifikation gar nicht überschauen und hatte dann leider nur noch schlechte verkäuferische Tricks drauf, die mich überreden sollten. Leider ging das daneben.
Anschließend ging ich zu meinem "Fall-Manager" auf die andere Straßenseite ...
Die einzige Möglichkeit, Dir das zu ersparen, liegt darin, mit Deinem Fallmanager (oder wie immer diese Person bei Dir heisst) zu reden, ihm klar zu machen, dass Du dabei nix Neues lernen kannst und dass das Geld effizienter eingesetzt wäre, wenn jemand in den "Genuss" dieser Maßnahme käme, der oder die es nötiger hat als Du. Das braucht ein wenig diplomatisches Fingerspitzengefühl, weil Du erspüren musst, wo Du Dein Gegenüber "anpacken" kannst - aber einen anderen Weg sehe ich eigentlich nicht.
Ich hab's genau so versucht ... wirklich. In diesem Gespräch kam heraus, dass es fünf mal 14 Plätze für dieses Seminar gibt. 70 Leute von insgesamt 1000, die die ARGE zu betreuen hat. Und ich war Einer davon. Ich sollte mich freuen. Mein Vorschlag, dieses Seminar doch Jemandem zu geben, der es dringender bräuchte, endete darin, dass er mir erklärte, dass nur hochrangige Bewerber solch ein Seminar bekämen. Straßenfeger würden nicht gefördert werden.
Er hätte mal auf dem Flur gehört, wie ein Arbeitsloser zum "Fall-Manager" sagte, "geben sie den Job doch einem anderen Arbeitslosen" und versuchte nun mir das gleiche Verhalten (Arbeitsscheue) aufzusetzen. Leider musste ich ihm sagen, dass er mir ja gar kein Job-Angebot gegeben hat, sondern eine Bildungsmaßnahme, bei der ich Nichts lernen kann.
Er wurde dann leider recht schnell zynisch.
Vielleicht hatte ich ein klein wenig Glück im Unglück: Die Computeranlage in der ARGE war gerade ausgefallen und er konnte mir keine Eingliederungsvereinbarung bieten, die ich eh' abgelehnt hätte. Ich konnte ergo auch nicht unterschreiben, dass ich die EinglVbng. ablehne.
Angesprochen auf die Durchführungsverordnung der Bundesanstalt für Arbeit zum $15 SGB-II versuchte er mir klar zu machen, dass ein Profiling nicht nötig sei - Selbiges hatte übrigens auch schon die Dozentin des Schulungsunternehmens behauptet. In genau diesem Amtsblatt steht aber der Terminus "zwingend". Dann versuchte er es so, dass das Seminar das Profiling wäre. A-ha ... Der Weg ist das Ziel und das Ziel ist der Weg.
Lange Rede, kurzer Sinn: er drohte mir dann mit Sanktionen, die ich unter Umständen (Original Wortlaut) zu tragen hätte, worauf ich ihm entgegnete, dass ich bereits wüßte, dass diese Verfassungswidrig wären und wir uns mit einer einstweiligen Verfügung dann wohl vor dem Sozialgericht wieder sehen (interessanter Beitrag zum Thema "Abwehrrechte zur Eingliederungsvereinbarung/ Hausbesuche (http://www.sozialhilfe24.de/sozialhilfe-forum/viewtopic.php?t=1710&highlight=bildungsma%DFnahme)"). Ab diesem Zeitpunkt sprach er nicht mehr mit mir und starrte beharrlich auf seinen (nicht funktionierenden?) Monitor.
Schauen wir mal, was dann als Nächstes passiert.
StephanK
09.01.2006, 15:24
Ich habe eine ziemlich präzise Vorahnung, was Du in diesem "Seminar" machen wirst, nämlich als unbezahlter Co-Trainer Deinen Schicksalsgenossen die Anfangsgründe von Windows beizubringen.
Dann versuchte er es so, dass das Seminar das Profiling wäre. A-ha ... Der Weg ist das Ziel und das Ziel ist der Weg. Ja, das lese ich hier nicht zum ersten Mal. Man scheint sich da gerne drumrumzumogeln, obwohl ein Profiling ja gerade in solchen Fällen das adäquate Mittel für einen effizienten Einsatz des Geldes wäre, das die ARGE den Veranstaltern solcher Seminare zahlt.
Du scheinst entschlossen, Dich gegen diesen Unsinn zur Wehr zu setzen. Ich halte das auch für sinnvoll. Sei Dir halt bewusst, dass Dich das einige Nerven kosten und sich unschön in die Länge ziehen kann. Das ist aber auch das Einzige, was dagegen spricht.
Du scheinst entschlossen, Dich gegen diesen Unsinn zur Wehr zu setzen.
Auf jeden Fall. Ich kann mir dieses Seminar ganz einfach finanziell nicht leisten, auch wenn mir Jeder etwas Anderes erzählen will. Vier Monate "full time job" sind nunmal nicht "für lau" zu finanzieren.
Ich erwarte in den nächsten Tagen einen Brief mit der Aufforderung zur Stellungnahme, warum ich die Eingliederungsvereinbarung ablehne.
Das Ding füll' ich aus, schick's zurück und dann wird wieder ein paar Tage später die Mitteilung über die 30%-ige Sanktion kommen.
Dagegen reiche ich natürlich abermals Widerspruch ein und darf dann auch gleich zum Sozialgericht mit 'nem Eilantrag zur einstweiligen Aussetzung der Sanktion.
Alles in Allem sicherlich 'ne Menge Stress ... aber ich hoffe, das klappt Alles.
Hier schon mal mein Widerspruch zur EinV, der hier schon darauf wartet, abgeschickt zu werden.
:arrow: Widerspruch gegen die Eingliederungsvereinbarung (http://www.arbeitslosennetz.de/modules.php?name=Downloads&d_op=getit&lid=422)
StephanK
11.01.2006, 08:23
Der Weg, der vor Dir liegt, ist Dir ja erfreulich klar.
Dann kann ich Dir nur noch gute Nerven und viel Erfolg wünschen! :-)
Ich hab solche Trainingsmaßnahmen schon 3 x mitgemacht, obwohl ich dafür ebenfalls schon beim 1. Mal weit überqualifiziert war.
Ich hab alles "über mich ergehen lassen", weil ich eben auch Sanktionen fürchtete. Und das hier:
Ich habe eine ziemlich präzise Vorahnung, was Du in diesem "Seminar" machen wirst, nämlich als unbezahlter Co-Trainer Deinen Schicksalsgenossen die Anfangsgründe von Windows beizubringen.
ist genau das, was mir jedesmal passierte.
@ GofX Ich bin gespannt, wie es weitergeht, berichte dann mal. :Respekt: vor Deiner Bereitschaft, das durchzuziehen!
Ich hab solche Trainingsmaßnahmen schon 3 x mitgemacht, ..... ist genau das, was mir jedesmal passierte......
@ GofX Ich bin gespannt, wie es weitergeht, berichte dann mal. :Respekt: vor Deiner Bereitschaft, das durchzuziehen!
Hi,
also das muss letztlich jeder selbst entscheiden, wo man seine Energien verballert. Ich versteh Gofx Einstellung nicht so recht. Wieso kostet das Training Geld? Die Fahrtkosten werden doch gezahlt. Und was ist daran so schlimm in unserer Gesellschaft, anderen mal was bei zu bringen (zwingen kann ihn eh keiner)? Und woher weiss ich schon VORHER, dass das Training rein gar Nichts bringt (auch wenn es nur ein paar Anregungen sein sollten)??? Naja, sind so meine Gedanken, hoffe Gofx macht das Alles richtig...
ciao
:Respekt:
Wieso kostet das Training Geld?
In meiner beruflichen Laufbahn hab' ich doch schon an mehreren Seminaren und Trainings teilgenommen. Ich weiß doch, wovon ich rede, wenn ich sage, dass solch eine Maßnahme einen erhöhten Material-, Nahrungs-, Energie- und auch Kleidungsbedarf hat.
Sitze ich Zuhause vor meinem PC und durchsuche das Internet nach Stellenanzeigen, gehe ich z.B. nur alle zwei Tage duschen. Nehme ich an einem aushäusigen Seminar teil, ist die Dusche jeden Tag Pflicht. Das ist schon mal eine Erhöhung um 100%. Selbiges mit der Kleidung und der Nahrungsaufnahme. Das Alles sind doch sehr persönliche Dinge, aber ich bin gerne bereit, sie Dir zu erklären.
Ich hab' weiter oben schon meine finanziellen Verhältnisse aufgeführt. Selbst wenn dieses Seminar täglich "nur" 2,- € extra kostet (ein paar Brötchen, schon wieder Duschgel und Waschmittel alle, usw.), sind das am Monatsende über 40,- €. Bei lediglich 150,- € zur freien Verfügung ein massives Problem.
Nun könnte man mir vorwerfen, ich wäre nicht mehr arbeitsfähig mit meiner Moral, die ich hier Zuhause an den Tag lege.
Falsch: denn für Arbeit gibt's Geld und dann ist die Finanzierung der Kleidung, Energie und Nahrung kein Problem mehr.
So viel abermals dazu.
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Im Übrigen begann dann heute ein kleiner Anflug von "Willkür"(?).
Sagte mir mein "Fall-Manager" am Montag noch, ich würde einen Anhörungsbogen bekommen, auf dem ich erklären müsse, weshalb ich dies Seminar ausschlage, bekam ich heute eine weitere Einladung zu einem persönlichen Gespräch am nächsten Dienstag.
Mal gucken, ob er diesmal wieder mit mir redet ... :wink:
StephanK
11.01.2006, 16:36
Wieso kostet das Training Geld? Die Fahrtkosten werden doch gezahlt.OK, das sehe ich auch so: Wirkliche Mehrkosten hat man dadurch nicht. Und was ist daran so schlimm in unserer Gesellschaft, anderen mal was bei zu bringen (zwingen kann ihn eh keiner)?Daran ist natürlich nichts schlimmes. Aber man sollte das tun können, wann, wo und wie man mag und für richtig hält, und das ist schon etwas anderes als wenn man in einen Kurs hineingezwungen wird.
Das eigentlich Ärgerliche ist doch, dass die Veranstalter solcher Seminare dafür einen Haufen Geld von der BA bekommen und die dann so mit Leuten vollstopfen, dass die Fitteren unter ihnen schon deswegen Co-Trainer spielen, weil sie sich sonst zu Tode langweilen würden und die eigentlichen Trainer ihnen wenig neues vermitteln können. Diese Veranstalter sind auch erfahren genug, um mit diesem Effekt zu kalkulieren. Das finde ich nicht in Ordnung, sondern letztlich eine ganz subtile Form von Betrug.
Wieso kostet das Training Geld?
In meiner beruflichen Laufbahn hab' ich doch schon an mehreren Seminaren und Trainings teilgenommen. Ich weiß doch, wovon ich rede, wenn ich sage, dass solch eine Maßnahme einen erhöhten Material-, Nahrungs-, Energie- und auch Kleidungsbedarf hat. Sitze ich Zuhause vor meinem PC und durchsuche das Internet nach S
I....
.. :wink:
Hi,
mit manchen Dingen nimmst Du es wirklich sehr genau. Gratulation zu der Disziplin :engel: Schade dass Du finanziell so in der Bredullie stehst. Ich hoffe 2006 wird der IT Bereich ein wenig anziehen...
ciao
:Respekt:
Gratulation zu der Disziplin
Ich weiß zwar jetzt nicht, ob Du das mehr ironisch meintest, aber glaub' mir, bei 295,- Euro im Monat (50,- werden ja bereits zur Tilgung vormals entstandener Mietschulden verwendet) braucht man diese Disziplin. Da schmerzt jeder Cent.
Ein kurzer Zwischenbericht:
Das für meinen Wohnort zuständige Sozialgericht hat den Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen die 30%ige Kürzung abgelehnt.
Das Hauptsacheverfahren vor Gericht konnte noch nicht in Gang gebracht werden, da das Widerspruchsverfahren mit der ARGE noch läuft.
Erst wenn mein Widerspruch abgelehnt wird, kann ich formal dagegen klagen.
"Mein" Sozialgericht geht in seiner Begründung zum Beschluss aber nicht auf alle vormals aufgeführten Gründe, die für die Ablehnung der Eingliederungsvereinbarung sprechen, ein und beruft sich einzig und allein auf die Rechtsgültigkeit der §§ 15 und 31 SGB II, wonach eine abgelehnte Eingliederungsverinbarung sanktioniert werden darf und ist auch der Ansicht, dass diese Kürzung weiterhin das zur Bestreitung meines Lebensunterhaltes Unerlässliche zur Verfügung stellt.
Da ich mir mittlerweile Hilfe und Informationen bei einem Rechtsbeistand eingeholt habe, schockiert mich dieser Beschluss nicht weiter. Mein Anwalt kennt die Verfahrensweisen des hier ansässigen Sozialgerichts sehr gut und ging von einem derartigen Beschluss aus. Der Eilantrag auf einstweiligen Rechtsschutz geht jetzt in die zweite Instanz - vor das Landessozialgericht.
Da ich weiß, dass meine ARGE hier im Forum mitliest, grüße ich an dieser Stelle mal ganz herzlich.
Gratulation zu der Disziplin
Ich weiß zwar jetzt nicht, ob Du das mehr ironisch meintest, aber glaub ...
Da ich weiß, dass meine ARGE hier im Forum mitliest, grüße ich an dieser Stelle mal ganz herzlich.
Weniger ironisch, nur irgendwie seltsam. Du hast 10 Jahre einen guten Job, und bist so schnell pleite gegangen. Irgendwie hast Du komische Schwerpunkte (wäre das nicht einfacher das Training zu machen?)... Ich kann mich ja täuschen, kenn es auch dass es mal sch... läuft. Hilft Dir niemand aus der Familie etwas? Übrigens, würde parallel eine Steuernummer beantragen und nach projekten suchen (GULP etc.).
ciao
:Respekt:
gazelleklaus
16.02.2006, 20:30
Hi gofx,
ich kann Dir nur zustimmen. Ich bin in einer TM, in der ich jeden Tag die Arbeit eines Waldarbeiters ausübe. Aufgrund der enormen Sicherheitsvorschriften muß ich dabei sehr viel Sicherheitskleidung und Helm tragen. Ich weiß ja nicht ob Du Dir vorstellen kannst, wie man mit soviel Klamotte nach nur 20 min Arbeit aussieht. Jeden Tag alles durch geschwitzt. Jeden Tag duschen,...... Enorme Mehrkosten für "gar nix".
Nur nebenbei, einziger Vorteil ist, daß ich in 6 Wochen 12 kg abgenommen habe.
gruß
Hi gofx,
ich kann Dir nur zustimmen. Ich bin in einer TM, in der ich jeden Tag die ....
Nur nebenbei, einziger Vorteil ist, daß ich in 6 Wochen 12 kg abgenommen habe. gruß
Das kann ich jetzt wieder nicht nachvollziehen.
12kg weniger, ist doch super! Dazu gesund an der frischen Luft!
So bleibst Du schön fit und findest bad eine nette Frau... Ist doch gut für'ne Weile, oder nicht? Und gofx muss weder schwitzen noch Schutzkleidung tragen... ;-)
ciao
:engel:
gazelleklaus
16.02.2006, 20:52
@jumbo96
:-) zum Glück werde ich erst noch fit und eine nette Frau habe ich schon. Die Mehrausgaben kannst Du jedoch nicht außer Acht lassen.
Sinn und Zweck dieser MAßNAHME lasse ich mal außen vor. :-x
Hallo, Ihr Zwei,
gazelleklaus und Jumbo,
ich schätze Eure Beiträge, kann mich manchmal auch des Schmunzelns nicht erwähren (im positiven Sinne). Aber jetzt gehen die Beiträge ein wenig doch am Thema vorbei, oder?
Ich finde es gut, dass GoFX sich Hilfe bei einem Rechtsbeistand holt.
In diesem Sinne sollten wir ihn weiterhin unterstützen.
Gruss aus dem Norden :-)
@jumbo96
:-) zum Glück werde ich erst noch fit und eine nette Frau habe ich schon. Die Mehrausgaben kannst Du jedoch nicht außer Acht lassen.
Sinn und Zweck dieser MAßNAHME lasse ich mal außen vor. :-x
Siehste mal. Du hast die Frau, ich den Job... ich hab's ja immer gesagt, die Schufterei bringt rein gar nichts... ;-)
ciao
:Respekt:
gazelleklaus
16.02.2006, 23:29
Das freut mich für Dich.
:sapplaus: Herzlichen Glückwunsch!
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