Motorheat
21.01.2007, 18:53
Hallo zusammen,
ich bitte Euch um Rat in folgendem Fall:
In den letzten Monaten hagelte es bereits einige Abmahnungen, die darauf schließen ließen, dass man mich los werden möchte. Gegen die eine oder andere Abmahnung hatte ich auch Widerspruch eingelegt.
Letztendlich waren die angemahnten Punkte aber gerechtfertigt, ich war halt überfordert.
Am 28. Dezember kam ich nach 2 Tagen Urlaub in mein Büro und wurde zum Betriebsleiter bestellt. Der Chef befand sich im Urlaub.
Im Büro des Betriebsleiters befanden sich zudem der Prokurist und mein Abteilungsleiter. Zu dritt konfrontierten sie mich mit folgendem Sachverhalt:
Ich besuche als Führungskraft meine Mitarbeiter bei ihren Einsätzen und trinke mit ihnen auch Kaffee. Die Quittungen, sowie die Parkquittungen reiche ich als Spesen bei meinem Chef ein.
Das habe ich auch wärend meines Urlaubs gemacht. Ich habe also privates mit beruflichem verbunden.
Auf die Quittungen muss ich notieren, mit wem ich den Kaffee getrunken habe. Da ich das nachträglich mache, habe ich mich im Oktober offensichtlich geirrt und einen Namen auf der Quittung angegeben, der an besagtem Tag gar nicht vor Ort war. Mit wem ich stattdessen Kaffee getrunken habe, kann ich momentan nicht mehr nachvollziehen.
Man hat mich also beschuldigt, versuchten und im Oktober vollendeten Betrug begangen zu haben.
Man bot mir an, selbst zu kündigen.
Andernfalls würde man mir fristlos kündigen und meine Zukunft sei dahin. Ich arbeite im Sicherheitsbereich, das wäre das Ende gewesen.
Ich war so fertig und überrascht, dass ich meine Kündigung (aus persönlichen Gründen) geschrieben habe.
Ich wartete eine Woche ab, bis der Chef aus dem Urlaub zurück kam und bat schriftlich um einen Termin. In meinem Brief bat ich um eine Wiedereinstellung und gab meine Fehler zu, die ich einräumen konnte.
der Chef stellte sich jedoch hinter seine Vertretung und ich bekam nicht einmal mehr ein persönliches Gespräch. Nach 10 Jahren Firmenzugehörigkeit war ich also abgesägt.
Dem Arbeitsamt habe ich in knappen Worten schriftlich meinen Kündigungsgrund im Antrag geschildert.
Nun sagte man mir, bei dieser Begründung käme eine Sperre von 12 Wochen auf mich zu.
Wie kann ich meine Begründung verfassen, so dass keine Sperre in Frage kommt?
Ich habe eine Menge falsch gemacht, ich weiss.
Wie komme ich da raus?
Vielen Dank im vorraus.
ich bitte Euch um Rat in folgendem Fall:
In den letzten Monaten hagelte es bereits einige Abmahnungen, die darauf schließen ließen, dass man mich los werden möchte. Gegen die eine oder andere Abmahnung hatte ich auch Widerspruch eingelegt.
Letztendlich waren die angemahnten Punkte aber gerechtfertigt, ich war halt überfordert.
Am 28. Dezember kam ich nach 2 Tagen Urlaub in mein Büro und wurde zum Betriebsleiter bestellt. Der Chef befand sich im Urlaub.
Im Büro des Betriebsleiters befanden sich zudem der Prokurist und mein Abteilungsleiter. Zu dritt konfrontierten sie mich mit folgendem Sachverhalt:
Ich besuche als Führungskraft meine Mitarbeiter bei ihren Einsätzen und trinke mit ihnen auch Kaffee. Die Quittungen, sowie die Parkquittungen reiche ich als Spesen bei meinem Chef ein.
Das habe ich auch wärend meines Urlaubs gemacht. Ich habe also privates mit beruflichem verbunden.
Auf die Quittungen muss ich notieren, mit wem ich den Kaffee getrunken habe. Da ich das nachträglich mache, habe ich mich im Oktober offensichtlich geirrt und einen Namen auf der Quittung angegeben, der an besagtem Tag gar nicht vor Ort war. Mit wem ich stattdessen Kaffee getrunken habe, kann ich momentan nicht mehr nachvollziehen.
Man hat mich also beschuldigt, versuchten und im Oktober vollendeten Betrug begangen zu haben.
Man bot mir an, selbst zu kündigen.
Andernfalls würde man mir fristlos kündigen und meine Zukunft sei dahin. Ich arbeite im Sicherheitsbereich, das wäre das Ende gewesen.
Ich war so fertig und überrascht, dass ich meine Kündigung (aus persönlichen Gründen) geschrieben habe.
Ich wartete eine Woche ab, bis der Chef aus dem Urlaub zurück kam und bat schriftlich um einen Termin. In meinem Brief bat ich um eine Wiedereinstellung und gab meine Fehler zu, die ich einräumen konnte.
der Chef stellte sich jedoch hinter seine Vertretung und ich bekam nicht einmal mehr ein persönliches Gespräch. Nach 10 Jahren Firmenzugehörigkeit war ich also abgesägt.
Dem Arbeitsamt habe ich in knappen Worten schriftlich meinen Kündigungsgrund im Antrag geschildert.
Nun sagte man mir, bei dieser Begründung käme eine Sperre von 12 Wochen auf mich zu.
Wie kann ich meine Begründung verfassen, so dass keine Sperre in Frage kommt?
Ich habe eine Menge falsch gemacht, ich weiss.
Wie komme ich da raus?
Vielen Dank im vorraus.