Grüffelo
01.02.2007, 15:05
Hallo,
ich bin ganz neu hier in Eurem Forum und möchte mal Euren Rat erbitten.
Zuerst mal ein kleiner Einblick in meine Geschichte: Ich arbeite seit ca. 7 Jahren in einem mittelständischen Betrieb, vor ca. 2 ½ Jahren erbte ich aufgrund eines Wechsels in der Geschäftsleitung über Nacht den Posten der Chefsekretärin, zusätzlich zu meiner Tätigkeit für den Vertrieb. Im Sommer letzten Jahres wurde ich krank, im Herbst diagnostizierte man bei mir schließlich ein Burn-Out-Syndrom. Ich setzte meinen Arbeitgeber von diesem Umstand in Kenntnis und bat um eine Entlastung in meinen umfangreichen Aufgaben, zeigte meinerseits auch Bereiche auf, in dem eine Entlastung denkbar wäre. Mein Arbeitgeber gab sich zunächst verständig, man stellte mir eine Änderung in Aussicht. Ich ging bis auf wenige Ausfälle weiter zur Arbeit, obwohl mein Gesundheitszustand alles andere als gut war. Innerhalb kürzester Zeit wechselte mein Arbeitgeber das Gesicht. Ich möchte Euch unschöne Details ersparen. Ich spreche von dem Phänomen, das man nur außer Hörweite des Arbeitgebers benennen sollte: Mobbing. Mein Zustand verschlechterte sich, Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust, Angstzustände, Depression, Zusammenbruch.
Mittlerweile bin ich in therapeutischer Behandlung, allerdings seit ca. 8 Wochen arbeitsunfähig. Der Arzt rät dringend zu einer REHA, d. h. die ganze Geschichte wird sich noch hinziehen. Trotzdem frage ich mich natürlich, wie es danach weitergehen soll (ich bin allein erziehende Mutter). Mein derzeitiger Arbeitgeber hat signalisiert, dass man mir nicht kündigen werde. Für mich steht fest, dass ich keinesfalls an diesen Arbeitsplatz zurückkehren will und kann. Ich habe die Möglichkeit, diese Stelle aus Krankheitsgründen zu kündigen. Wenn es nach mir ginge, würde ich das Berufsfach am Liebsten gänzlich verlassen. Ich habe mich nebenberuflich ca. 3 Jahre lang einer Fachausbildung (Richtung Naturheilkunde) unterzogen. Leider fehlt mir noch die Lizenz zum Praktizieren (med. Studium od. Heilpraktikerprüfung).
Meine Frage: Könnt Ihr mir sagen, ob, und wenn ja, wie ich in meinem Fall z. B. über die Agentur für Arbeit o. Ä. eine Umschulung beanspruchen könnte? Was gäbe es zu beachten? Habt Ihr Tipps zur Vorgehensweise für mich in dieser Richtung?
Liebe Grüße von Grüffelo
ich bin ganz neu hier in Eurem Forum und möchte mal Euren Rat erbitten.
Zuerst mal ein kleiner Einblick in meine Geschichte: Ich arbeite seit ca. 7 Jahren in einem mittelständischen Betrieb, vor ca. 2 ½ Jahren erbte ich aufgrund eines Wechsels in der Geschäftsleitung über Nacht den Posten der Chefsekretärin, zusätzlich zu meiner Tätigkeit für den Vertrieb. Im Sommer letzten Jahres wurde ich krank, im Herbst diagnostizierte man bei mir schließlich ein Burn-Out-Syndrom. Ich setzte meinen Arbeitgeber von diesem Umstand in Kenntnis und bat um eine Entlastung in meinen umfangreichen Aufgaben, zeigte meinerseits auch Bereiche auf, in dem eine Entlastung denkbar wäre. Mein Arbeitgeber gab sich zunächst verständig, man stellte mir eine Änderung in Aussicht. Ich ging bis auf wenige Ausfälle weiter zur Arbeit, obwohl mein Gesundheitszustand alles andere als gut war. Innerhalb kürzester Zeit wechselte mein Arbeitgeber das Gesicht. Ich möchte Euch unschöne Details ersparen. Ich spreche von dem Phänomen, das man nur außer Hörweite des Arbeitgebers benennen sollte: Mobbing. Mein Zustand verschlechterte sich, Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust, Angstzustände, Depression, Zusammenbruch.
Mittlerweile bin ich in therapeutischer Behandlung, allerdings seit ca. 8 Wochen arbeitsunfähig. Der Arzt rät dringend zu einer REHA, d. h. die ganze Geschichte wird sich noch hinziehen. Trotzdem frage ich mich natürlich, wie es danach weitergehen soll (ich bin allein erziehende Mutter). Mein derzeitiger Arbeitgeber hat signalisiert, dass man mir nicht kündigen werde. Für mich steht fest, dass ich keinesfalls an diesen Arbeitsplatz zurückkehren will und kann. Ich habe die Möglichkeit, diese Stelle aus Krankheitsgründen zu kündigen. Wenn es nach mir ginge, würde ich das Berufsfach am Liebsten gänzlich verlassen. Ich habe mich nebenberuflich ca. 3 Jahre lang einer Fachausbildung (Richtung Naturheilkunde) unterzogen. Leider fehlt mir noch die Lizenz zum Praktizieren (med. Studium od. Heilpraktikerprüfung).
Meine Frage: Könnt Ihr mir sagen, ob, und wenn ja, wie ich in meinem Fall z. B. über die Agentur für Arbeit o. Ä. eine Umschulung beanspruchen könnte? Was gäbe es zu beachten? Habt Ihr Tipps zur Vorgehensweise für mich in dieser Richtung?
Liebe Grüße von Grüffelo