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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : gemeinsam umziehen Teil II


corvus
01.02.2007, 23:25
Hallo zusammen,

also ich habe ja in einem älteren Thema schon meinen Fall geschildert:
Freundin hat Job in Großstadt gefunden. Ich will auch raus aus dem hier Dorf und mit ihr zusammen wohnen.
Hier wurde mir nahe gelegt, dass ihr Einkommen (1000€ netto) auf meine Stütze angerechnet wird = es passt vorne und hinten nicht. Ausserdem ist von meiner Seite aus, kein triftiger Grund gegeben umzuziehen.
Also, ohne Job kann ich nicht bei ihr einziehen.
Ich werde also erstmal abwarten, bis meine Freundin (wahrscheinlich zum 01.03. oder 01.04.) umzieht. Dann kann ich versuchen schnell einen Job in der neuen Stadt zu finden um dann ohne die nervige ARGE im Nacken neu anzufangen.

Meine Frage: Was sage ich denen bis es so weit ist? :confused:
Ich habe nämlich demnächst wieder zwei Termine. Die sind auf die Idee gekommen, meine Bemühungen noch schärfer zu kontrollieren, was jetzt auch super passt. :patsch:
Ich hab echt keine Lust mich da zu verquatschen. Soll ich denen meinen Plan mitteilen, oder einfach mal auf Zeit spielen, bis sich im neuen Wohnort was ergibt?
Was kann mich also erwarten, wenn ich die Karten auf den Tisch lege, oder wenn ich es lasse?

Wenn ich nichts sage, heisst es "ich bemühe mich nicht"? (de facto verbringe ich jeden Tag am Telefon um eine geeignete Wohnung aufzutreiben)
Wenn ich sage, was ich vorhabe heisst es womöglich: "Na bis dahin: zahlt ihre Freundin mal schön für sie."
Ich will nur, dass die, bis dort alles in trockenen Tüchern ist, das tun, was sie das letzte Jahr getan haben: nämlich mich in Ruhe lassen. :?

StephanK
02.02.2007, 11:18
Natürlich kannst Du sagen, dass Du anderswo Arbeit suchst und Angebote von dort haben willst. Das ist weder verboten noch unanständig, sondern Dein gutes Recht (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_11.html). Du kannst nur nicht erwarten, "in Ruhe gelassen" zu werden.

corvus
02.02.2007, 12:43
Erstmal danke für deine Antwort!

Der Link hat irgendwie nicht gefunzt, aber hier noch ein anderer Link (http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/gg/gg1_de.htm#art11)dazu.

Du hast natürlich Recht: Ich kann mir frei aussuchen, wo ich gerne arbeiten möchte. Nur haben wir (sie) noch keine Wohnung konkret in Aussicht. Das mit der neuen Wohnung könnte sich aber in den nächsten Tagen entscheiden. Es bleibt also spannend (für mich :))

Mit dem "in Ruhe gelassen werden" meine ich ja nicht, dass ich meine Stütze haben will, und gut iss! Ich will ja flexibel sein und habe Eigeninitiative entwickelt. Nur höre ich immer wenn ich da bin, egal was ich sage: "geht nicht", "gibts nicht", "sonst streichen wir ihren das Geld". Aber Eben darauf kann ich mal grade gut verzichten. Dieser Umzug ist für mich eine Chance, die ich mir nicht von diesen Kontroll-Freaks nehmen lasse. Ich bin wahrscheinlich einfach zu paranoid und besorgt, wenn es um dieses Amt geht. Damit bin ich hier wohl nicht alleine.

StephanK
02.02.2007, 13:58
Mit dem "in Ruhe gelassen werden" meine ich ja nicht, dass ich meine Stütze haben will, und gut iss!So hatte ich das auch nicht gemeint. Ich habe hier nur schon öfter von Leuten gelesen, die lange Zeit keinerlei Input vom Amt bekamen - und sofort nachdem sie nach irgendwas nachgefragt haben kam *plopp* plötzlich ein "Angebot" für 'nen 1-€-Job, ein Bewerbungstraining oder ähnlich nützliche Dinge... und daran wärest Du derzeit verständlicherweise wohl nicht interessiert.

Ich bin wahrscheinlich einfach zu paranoid und besorgt, wenn es um dieses Amt geht. Damit bin ich hier wohl nicht alleine.Wenn das so wäre, müsste ich Dir einen Klinikaufenthalt anraten... :wink: Klar: es ist nicht immer einfach, das notwendige Engagement bei der Jobsuche mit der notwendigen Gelassenheit im Umgang mit der ARGE zu verbinden. Aber man ist auch nicht einfach wehrlos ausgeliefert! :engel:

corvus
02.02.2007, 14:46
Leider ist der sachbearbeitende Mensch in meiner Arge eine Art menschlicher Kühlschrank: aussen hart und innen kalt :? Daher bleibt meine Sorge, etwas zu sagen, dass, in welcher Weise auch immer, zu meinen Ungunsten ausgelegt werden kann bzw. dass denen meine Idee nicht gefällt und dann etwas "von oben" verordnet wird, dem ich mich nur "entziehen" kann, wenn ich empfindliche Einbußen meines Geldes in Kauf nehme.

Am einfachsten währe es wohl, ich würde nur sagen, dass ich mich dort bewerben möchte und deshalb entsprechend nicht für ABMs zu Verfügung stehe. Dass ich da dann später (wenn ich einen Job habe) mit meiner Freundin wohne brauch die wohl nicht zu interessieren. Ich könnte bis dahin pendeln, was mein privates Vergnügen währe, gell.

Witzig, dass du grade das Bewerbungstraining erwähnst: Das wollten die mir letztes Mal schon andrehen. Als ich dann sagte: :sensationell: aber nein danke - da sank die Raumtemperatur gleich auf 0ºC. Joa, ich verweigere mich halt aktiv den Vermittlungsbemühungen...:engel: