Pulloverschwein
18.04.2005, 06:02
Angebliche Arbeitsvermittlung unter einer verschleierten 0190-Rufnummer - der Trick ist nicht neu,
aber gerade in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit fallen immer wieder Arbeitssuchende darauf herein:
Die unter der Rubrik Arbeitsvermittlung veröffentlichte Anzeige etwa versprach einen Job als Seniorenbetreuerin (Einkaufshilfe) mit einem Einkommen ab 14,- Euro pro Stunde.
Selbständig und flexibel sollte der potentielle Arbeitnehmer sein. Als Rückrufnummer war eine Handynummer angegeben.
Doch ruft man diese an, wird man sofort an eine 0190er Nummer verwiesen (Kosten: 1,86 EUR/min).
Meist wird der Arbeitssuchende langwierig und inhaltslos hingehalten, nur damit am Ende des lang ausgedehnten Gesprächs die persönlichen Daten in einer dubiosen Internetdatenbank gespeichert werden.
Doch in fast allen Fällen bleibt es dabei - konkrete Arbeitsangebote wurden bislang nicht vermittelt. Hier wird nach Ansicht der Verbraucherzentralen mit der Hoffnung auf Arbeit reichlich Geld gemacht. Laut Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. handelt es sich um eine rechtswidrige Nutzung einer Mehrwertdienste-Rufnummer.
Rat der Verbraucherzentrale:
Unseriöse Anbieter entwickeln viel Fantasie, wie sie arbeitssuchenden Verbrauchern Geld aus der Tasche ziehen. Sie sollten deshalb Angebote kritisch prüfen und grundsätzlich die Finger davon lassen, wenn eine 0190-Rufnummer kontaktiert werden soll. Um diesen Firmen wirksam das Handwerk zu legen, sollten Betroffene Strafanzeige bei der Polizei stellen.
Informationen zur Missbrauchsbekämfpung gibt es bei allen Beratungsstellen oder dem Verbrauchertelefon unter Tel.: 0900 / 177 57 70 (1,- Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz).
(Quelle: VBZ Sachsen-Anhalt)
aber gerade in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit fallen immer wieder Arbeitssuchende darauf herein:
Die unter der Rubrik Arbeitsvermittlung veröffentlichte Anzeige etwa versprach einen Job als Seniorenbetreuerin (Einkaufshilfe) mit einem Einkommen ab 14,- Euro pro Stunde.
Selbständig und flexibel sollte der potentielle Arbeitnehmer sein. Als Rückrufnummer war eine Handynummer angegeben.
Doch ruft man diese an, wird man sofort an eine 0190er Nummer verwiesen (Kosten: 1,86 EUR/min).
Meist wird der Arbeitssuchende langwierig und inhaltslos hingehalten, nur damit am Ende des lang ausgedehnten Gesprächs die persönlichen Daten in einer dubiosen Internetdatenbank gespeichert werden.
Doch in fast allen Fällen bleibt es dabei - konkrete Arbeitsangebote wurden bislang nicht vermittelt. Hier wird nach Ansicht der Verbraucherzentralen mit der Hoffnung auf Arbeit reichlich Geld gemacht. Laut Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. handelt es sich um eine rechtswidrige Nutzung einer Mehrwertdienste-Rufnummer.
Rat der Verbraucherzentrale:
Unseriöse Anbieter entwickeln viel Fantasie, wie sie arbeitssuchenden Verbrauchern Geld aus der Tasche ziehen. Sie sollten deshalb Angebote kritisch prüfen und grundsätzlich die Finger davon lassen, wenn eine 0190-Rufnummer kontaktiert werden soll. Um diesen Firmen wirksam das Handwerk zu legen, sollten Betroffene Strafanzeige bei der Polizei stellen.
Informationen zur Missbrauchsbekämfpung gibt es bei allen Beratungsstellen oder dem Verbrauchertelefon unter Tel.: 0900 / 177 57 70 (1,- Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz).
(Quelle: VBZ Sachsen-Anhalt)