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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kein Wunder warum so viele Arbeitslos sind


liquid-drummer
19.01.2006, 11:04
hi Leute,

ich möchte euch mal was erzählen.

Also angefangen hat alles im Dezember 2003 Als ich einen Antrag auf Sozialhilfe stellen wollte, doch das Sozi verwies mich zur BEA GmbH was ja auch erst mal nicht so schlecht war, da man dort sofort arbeit bekam. Somit hatte man erst mal Arbeit und auch mehr Geld in der Tasche. Wäre derzeit bei der BEA bekam man einen Betreuer gestellt der ein bis 2 mal im monat vorbei kam und nach dem Rechten sah ob alles gut läuft im Job. Ich hatte das Glück das meine Maßnahme sogar um eine BSHG Stelle verlängert wurde. Also 3 Monate BEA und dann 6 Monate BSHG.

Also noch länger und noch mehr Geld. In der Zeit war aber noch immer die selbe Betreuerin für mich zuständig. Diese sagte mir bei jeden Treffen das ich wohl ins Festangestelltenverhältnis übernommen werde. Aber es müsse noch geklärt werden ob die mich dort Ausbildung dürfen. Bei einem weiteren Treffen wurde mir gesagt ja die dürfen ausbilden. Und ich hätte eh nur die Chance die Ausbildung zuschaffen wenn sie in diesem Betrieb machen würde. Ich muss dazu sagen es war eine Kulturstätte von der STadt betrieben, also wäre ich bei der Stadt angestelt. Langsam ging es dann dazu hin das mein Vertrag auslaufen würde, mir aber weiterhin geasgt wurde ich könnte weiter arbeiten.

Die Betreuerin meinte zu mir ich könnte ja einen REHA Antrag stellen und solle ein ärztliches Gutachten mit beifügen. Was ich auch tat, dann am 27.okt. 2004 hatte ich Termin mit der REHA Stelle, und mein Ausbildung war futsch, der ärztliche Dienst des Arbeitsamtes hatte ein Gutachten aus dem beigefügten Gutachten gemacht wonach ich nur weniger als 3 Stunden arbeiten darf. Mit dem Nach Satz 6 Monate oder länger nicht leistungsfähig. Was überhaupt nicht stimmte da ich ja die ganze Zeit gearbeitet habe. und auch länger als 3 Stunden. Naja die Stelle war halt weg. Und ein endloser Kampf um zuständigkeit begann.

Erst Grundsicherungsamt, dann plötzlich ARGE, obwohl die nur unter Vorbehalt zahlten. Jetzt ein Jahr Später Dez. 05 gab es ein neues gutachten, wonach ich wieder arbeiten darf. Für die ganze Zeit ist mir aber kein Kindergeld gezahlt worden, mit der begründung ich würde ja nicht arbeiten wollen, dann habe ich auf das Gutachten hingewiesen, und wieder hat der gute Mann das abgelehnt. Mit der begründung er hätte alle unterlagen geprüft, im Dez. 05 erhielt ich wiederum ein schreiben das ich doch das besagte Gutachten der Familiekasse zur Verfügung stellen soll, damit man entscheiden könnte.

Mein zuvor gestellt Dienstaufsichtsbeschwerde wurde nicht abgeholfen der Mann hätte nichts falsch gemacht, komisch nur das jetzt nach der Ablehnung nach dem Gutschaten gefragt wird. Wir kann der Mann denn dann alle Unterlagen geprüft haben.


wenn die überall so arbeiten, dann ist es kein Wundern das es nicht weiter geht.

Heike34
31.01.2006, 12:17
Hallo,

sowas passiert wohl, wenn die linke Hand nicht weiß, was die Rechte macht :patsch: Ja, die Ämter funktionieren anders, als die freie Wirtschaft. Es könnte alles so einfach gehen, wenn jeder dort wüßte, wer wann wofür zuständig ist. Aber das wäre wohl zu viel verlangt :?

Irgendwie habe ich auch nicht immer das Gefühl, daß uns wirklich geholfen werden soll :sad: Februar letzten Jahres lief mein ALG I aus. Ich stellte meinen Antrag auf ALG II frühzeitig, da mir klar war, daß die ARGE arg überlastet war/ist. Kurz danach bekam ich einen Stellenvorschlag vom Arbeitsamt zugeschickt. Ich solle mich bei einer Jobvermittlung vorstellen. Zwei Tage später hatte ich einen Termin bei dieser Agentur. Sie hatten einen Job für mich! Es war nicht mein Traumjob, aber eben ein Job. Da ich aus gesundheitlichen Gründen in meinem Job kaum vermittelbar war/bin, war ich erst mal glücklich. :-)

Ich brauchte nur noch einen Vermittlungsgutschein. Also bin ich einen Tag später zum Arbeitsamt, habe meine "Nummer" gesagt und bekam sofort meinen Vermittlungsgutschein. Das hat mich positiv überrascht, da ich mit viel Papierkram gerechnet hatte. Ich nahm meinen Gutschein, ging zur Jobvermittlung, unterschrieb meinen Arbeitsvertrag, gab den Gutschein ab und fuhr zufrieden nach Hause. :-) Als ich dort angekommen war, rief mich die nette Dame vom Arbeitsamt an. Danach war mir klar, wieso so wenige Arbeitslose hier einen Job bekommen:

Sie sagte, daß mein Vermittlungsgutschein ungültig sei, da ich seit einigen Tagen kein ALG I mehr bekommen würde. Die Sozialagentur wäre nun für mich zuständig. Dort war mein Antrag aber noch nicht bearbeitet... Außerdem hätte die Sozialagentur einen Vertrag mit einer Jobvermittlung (Tochterfirma der Stadt!!!!) und würde darum keinen Vermittlungsgutschein für eine andere Jobvermittlung ausstellen dürfen. :shock:

Tja, so kam es, daß mein Arbeitsvertrag ungültig wurde und ich nun weiterhin arbeitslos bin. :patsch:

Gruß
Heike