Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einstiegsgeld Ablehnung?
einzelkämpfer
19.02.2007, 16:41
hallo leute, bin seit 1.07.06 selbständig und hatte bis ende vergangenes jahr einstiegsgeld(200€) erhalten.
nun musste ich dieses neu beantragen, bin leider noch drauf angewiesen, bei gegnwärtiger schlechter auftragslage kann ich
wenigstens mobil bleiben und werbung machen. habe letzte woch dann die letzten papiere eingereicht
(abrechnungen dez. - jan.) dies geschah am 15.2. am 16.2. hatte ich bereits die ablehnung im briefkasten mit der begründung:
die eingereichten unterlagen weisen langfristig gesehen eine beendigung der hilfebedürftigkeit durch selbständige tätigkeit nicht auf
(§29 Abs. 1 SGB2).
einen widerspruch werde ich allemal einreichen.
habt ihr erfahrungen oder ratschläge?
danke
:s???:
Servus Einzelkämpfer!
Mal ehrlich, in einem Forum bringt man zwar alles locker flockig kurz und knapp rüber, aber wenn ich lese bei gegnwärtiger schlechter auftragslage kann ich
wenigstens mobil bleiben und werbung machen:confused: denke ich, du nimmst deine Selbständigkeit nicht wirklich ernst. Nach einem halben Jahr Förderung kann man sicher keine goldenen Zahlen erwarten, aber etwas mehr als den Wunsch mobil zu bleiben und Werbung zu machen. Wenn dein Sachbearbeiter es so ähnlich präsentiert bekommen hat, kann ich die Ablehnung schon verstehen.
Für den Widerspruch solltest schon mehr Geschäftsinn aufbringen und nicht mit einer schlechten Auftragslage argumentieren sondern positive Aussichten/Zahlen suggerieren.:mymind:
einzelkämpfer
21.02.2007, 12:57
hallo, @ stupido: sorry bin halt nicht so der schreiberling sondern handwerker. nein der fm habe ich das nicht so geschrieben, die wollte nochmal mein konzept haben und das habe ich nur leicht verändert im vergleich zum 1. mal. habe nächsten monat einen termin beim jobcenter, und wäre natürlich über jeden tip & ratschlag dankbar. weiss doch jeder wie schnell man sich da provozieren lassen kann.
ich will einfach nicht aufgeben nur weil es noch nicht so recht läuft. ich denke nach einem halben jahr noch etwas wenige aufträge ist normal.
gruss
StephanK
21.02.2007, 13:14
"Schnell provozieren lassen" sollte man sich nicht - weder im Umgang mit dem Jobcenter noch mit der Kundschaft :)
Die gesetzliche Regelung zum Einstiegsgeld (§ 29 SGB II (http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__29.html)) ist ziemlich wolkig formuliert und lässt der ARGE einen großen Ermessensspielraum (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/faq.php?faq=abchnittsueberschrift_allgemeines#faq_ kannleistungen). Dagegen anzustinken ist aber nur begrenzt möglich. In Deinem Widerspruch solltest Du versuchen, die negative Prognose der ARGE mit harten Fakten zu entkräften - wenn möglich.
Der feste Glaube an Dein Geschäftskonzept wird dazu wohl leider nicht reichen, Du kannst aber versuchen, an statistische Daten darüber zu kommen, wie lange vergleichbare startup-Unternehmen in der gleichen Branche üblicherweise brauchen, bis sie den break-even-point erreicht haben.
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