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ich habe in Punkto Urlaub für ALGII Bezieher etwas gefunden in der Hoffnung, das nicht schon davon was geschrieben steht :?
Urlaubsreise - Arbeitslose brauchen Genehmigung
Arbeitslose müssen vor der Fahrt in den Urlaub unbedingt eine Zustimmung bei der Agentur für Arbeit einholen.
Versäumen sie dies, erhalten sie für die Zeit ihrer Abwesenheit keine Arbeitslosenunterstützung, wie Reinhard Fischer von der Bundesagentur fuer Arbeit in Nürnberg betont.
Zudem müssten sie in diesem Fall während der Reisezeit erhaltene Leistungen an die Agentur fuer Arbeit zurückzahlen. Nach den Worten Fischers haben Arbeitslose keinen "Urlaubsanspruch im eigentlichen Sinne".
Die Agentur für Arbeit entbinde sie lediglich für einen Zeitraum von jährlich bis zu 21 Tagen von der Pflicht, täglich für die Arbeitsvermittler erreichbar zu sein. Diese drei Wochen müssten aber nicht am Stück genommen werden. Während dieses Zeitraums hätten Arbeitslose weiter einen Leistungsanspruch,erläutert der Rechtsexperte.
Bei einer Reisedauer von über 21 Tagen, werde nach Ablauf dieser Zeit keine Unterstuetzung mehr gezahlt. Dauert die so genannten Ortsabwesenheit mehr als sechs Wochen, bekämen Arbeitslose für die gesamte Zeit keine Leistungen. Der Antrag auf Urlaub kann dem Juristen zufolge nicht langfristig gestellt werden, da vorhersehbar sein muss, welche Vermittlungsaussichten in der geplanten Reisezeit bestehen.
Ihre Ferien sollten Arbeitslose daher möglichst erst eine Woche vor dem geplanten Reiseantritt beantragen. Stehen in diesem Zeitraum Vorstellungsgespräche oder Fortbildungsmaßnahmen an, sei eine Zustimmung nicht möglich.
Man/frau kann es auch unter http://www.lichtblick-newsletter.de/newsletter/archiv_newsletter_lesen.php3?id=167 nachlesen
Betroffener
28.04.2005, 01:03
@mel35
danke für diesen Beitrag. Ich glaube, daß nicht vielen die Problematik bewußt ist. Für mehr als problematisch (weil sehr einseitig orientiert) halte ich die Einstellung, den Urlaub erst ca. 1 Woche vorher anmelden zu sollen. Das steht nämlich auch nirgendwo geschrieben, sondern dürfte eine der vielen internen Durchführungsanweisungen sein.
Auch Arbeitslose sind Menschen mit einer eigenen Planung und da die Arbeitsämter eine riesige Auswahl vergleichbarer Profile zu verwalten haben, ist das um so unverständlicher, hier so restriktiv zu sein.
Viel wichtiger ist doch auch für die Sachbearbeiter eine längerfristige Planung, zu wissen, daß er eben mit Jobangebot X, dann statt aus der Auswahl von 500 Leuten ein Jobangebot an 100 Leuten eben in diesem Zeitraum nur 99 Leute mit der Aufforderung zur Bewerbung beglücken kann und aus den 500 einen weiteren auswählt. Dafür kommt der/die eine fehlende dann beim nächsten Angebot weiter oben auf die Auswahlliste.
Das Arbeitslose nur Last-Minute Reisen buchen dürfen statt eine längerfristige Überlaubsplanung (wohin auch immer das Ziel führt - es kann ja auch eine Einladung sein) würde auch gegen das Gleichheitsgebot aus dem Grundgesetz verstoßen.
Ich könnte diese Restriktion besser verstehen, wenn es nur eine wirklich überschaubare Anzahl Arbeitsloser mit vergleichbarer Qualifikation gäbe, nicht aber beim aktuellen Status, wo praktisch jeder auswechselbar ist. Da ist das mehr ein Mittel zur Drangsalierung der Menschen.
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P.s.
Ich habe mir erlaubt, diesen ein klein wenig zu editieren zwecks besserer Lesbarkeit mit Absätzen gegliedert, die Trennvorschläge aus der Vorlage entfernt und nach der Interpunktion einen Leeraum eingefügt.
Bei Unterstreichungen wird man gerne zum drauf klicken verleitet, weil man einen Link vermutet.
Ich hoffe, Du verzeihst mir Den sachlichen und nicht inhaltlichen Eingriff in Deinen Beitrag.
Naja, das kann man auch anders sehen. Ist zwar in Deutschland quasi "Usus" mit dem Urlaub, aber sorry, wenn ich keinen Job habe dann ist mein Problem wirklich nicht mein Urlaub. Wenn ich den allerdings bereits vor der AL geplant habe, dann ist es etwas anderes - aber das dürfte auch nicht auf das Eingangspost zutreffen.
Ein Problem in Deutschland allgemein - URLAUB - scheinbar das Wichtigste im Leben. Ich bleib dabei, wenn ich einen Job suche dann stelle ich Urlaubsgedanken gaaaanz hinten an. Ich kann mich auch noch an die Zeit gut erinnern in denen ich selber noch Bewerber vor meinem Schreibtisch hatte. Wie oft da Leute saßen die neben ihren Fragen zum Geld auch noch ihren bereits geplanten Urlaub ansprachen. Keine Fragen zum Job aber Bitten um Verständniss wegen geplantem Urlaub. :-x
Sorry und genau so sehe ich das mit dem Urlaub während der AL ... wer sich den leisten kann (von ALG2 eh schwierig vorzustellen), der kann in der Zeit auch auf ALG verzichten würde ich sagen. Es ist ja egal ob es genug andere Leute gibt die dem AA mit gleichem Profil zur Verfügung stehen - hier geht es doch um das "Prinzip". Wie gesagt, würde ich jetzt Urlaub machen, dann müsste ich eben auf mein ALG verzichten - ist doch nur "Fair" würde ich sagen. So meine Ansicht dazu. Jeder AL der seinen Urlaub abbläst ist doch dann wieder der Dumme ... andere gehen auf Kosten der Versicherung in Urlaub und diejenigen die daheim sind wären die angearschten ?!?!
Betroffener
28.04.2005, 13:56
FXS64,
ich stimme Dir grundsätzlich zu (auch daß bei AL bestimmte Dinge eine andere Wertigkeit bekommen) und damit Themen wie Urlaub in den HIntergrund treten. Das mit den Bewerbungen und Urlaub habe ich so auch erlebt, wie Du es beschrieben hast.
Allerdings bleibe ich trotzdem bei meiner Auffassung, daß es den Arbeitsämtern prinzipiell eigentlich egal sein könnte, WELCHES (x) aus einer großen Auswahl von X Jobsuchenden gleichen Profils ein Jobangebot y zur Bewerbung bekommt, solange X massiv größer ist als y.
Ist jemand erstmal von ALG in ALG-II gekommen (was durch die Verkürzung der Versicherungsleistungszeit nunmehr ganz schnell geht), ist das Verhältnis von X zu y noch größer und die Bemühung seitens der BA noch kleiner, weil die sich eher um die (noch) Kurzzeitarbeitslosen kümmern (sollen).
Sorry und genau so sehe ich das mit dem Urlaub während der AL ... wer sich den leisten kann (von ALG2 eh schwierig vorzustellen), der kann in der Zeit auch auf ALG verzichten würde ich sagen. Es ist ja egal ob es genug andere Leute gibt die dem AA mit gleichem Profil zur Verfügung stehen - hier geht es doch um das "Prinzip". Wie gesagt, würde ich jetzt Urlaub machen, dann müsste ich eben auf mein ALG verzichten - ist doch nur "Fair" würde ich sagen. So meine Ansicht dazu. Jeder AL der seinen Urlaub abbläst ist doch dann wieder der Dumme ... andere gehen auf Kosten der Versicherung in Urlaub und diejenigen die daheim sind wären die angearschten ?!?!
Das Prinzip verstehe ich schon (nur kann man es auch von einer anderen Seite sehen). Allerdings habe ich den Rest im Quote nicht so ganz verstanden - da scheint ein Widerspruch drin zu stecken.
Sehe es doch mal so: z.B. Eltern und Großeltern unterstützen oft noch nebenbei Ihre arbeitsuchenden Kinder und Enkel und nehmen die zusätzlich mit in den Urlaub (auch wegen der Kleinen), damit die mal temporär aus der täglichen Misere rauskommen und auch bei vielen Freunden kann man/frau weitgehend kostenneutral mitfahren (aus welchem Hintergrund auch immer).
Auch das ist ein großes Stück Lebensqualität, die längerfristig zu planen und vorzubereiten ist, als nur 1 Woche vorher. Von selbst können sich die AL diesen Urlaub praktisch nie leisten, aber wenn sie eingeladen mitfahren können ...
Aber alles wie gesagt, unter dem Aspekt, daß die Chancen auf einen Job so gering sind wie es aktuell ist. Alles andere halte ich derzeit für überflüssigen Restrikionismus.
Früher gab es "Müttergenesungswerk" und "Kinderverschickungen", damit die Menschen, die sich sowas wie Urlaub nicht leisten konnten, wenigstens mal die Chance auf was anderes hatten - wobei das oft auch einem Lottogewinn ähnelte eine solchen Urlaub zu bekommen.
Ich wollte damit sagen, dass immer diejenigen die Dummen sind, die eben nicht in Urlaub fahren weil sie Arbeitslos sind - da es ja "scheinbar" Korrekt ist in Urlaub zu fahren während man Geld vom Staat bekommt !!
Übrigens, wenn man einen Urlaub "geschenkt" bekommt ist das doch OK ... dann muss man in den 2 Wochen halt auf sein ALG verzichten - was spricht da dagegen ?? Ich würd das schon so machen - im Augenblick befinde ich mich doch in "Urlaub" - und bekomme dafür auch noch ne Menge Geld (in meinem Fall). Wobei ich lieber wieder eine Arbeit hätte und "richtigen" Urlaub machen würde :lol: (wobei ich meine Urlaub eh meistens daheim verbringe - deshalb bin ich ja jetzt in Urlaub 8) )
harzigirl
28.04.2005, 19:18
Ich würde mich auch gerne mal hemmungslos am Fkk hinlegen wenn ichs Geld hätte :):)
Betroffener
28.04.2005, 19:43
Nellie,
es soll ja Strände geben, wo überwiegend frau dafür sogar noch Geld bekommt :-)
P.s. Bei der Vorlage konnte ich nicht wiederstehen. Gehört zwar hier nicht unbedingt rein, aber vielleicht darf es ja mal sein
http://www.zu-doof.de/gallery/gallery/sechs/verbot.jpg
Hallo Betroffener
Ist schon ok wie du das gemacht hast. :oops:
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