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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ALG II - Umzug und Heirat


zicke
08.03.2007, 18:16
hallo,
ich habe da so ein kleines prob. ich beziehe zZ ALG II, da ich nachwuchs bekomme und leider nich weiter arbeiten durfte durch ein beschäftigungsverbot. ich würde jetzt gern von Reutlingen nach Saarbrücken ziehen. heute wollte ich mich abmelden da ich erst gestern erfahren habe das der umzug klappen würde und am montag wollte ich schon hoch fahren. allerdings soll ich jetzt erst zum berater gehn und mir diesen umzug genehmigen lassen. was ich absolut nicht verstehe da ich dann ja auch kein geld mehr beziehe von Reutlingen, wieso muss ich mir das dann genehmigen lassen? gibt es da nicht einen anderen weg und eine möglichkeit das zu umgehen?
hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

liebe grüße Zicke

zicke
09.03.2007, 16:04
hi leute,
bei mir stellt sich folgendes Probleme dar:

1. Ich habe bis anfang Dez. in Saarbrücken bei meinem Freund gewohnt und bin zu meinen Eltern gezogen da ich frühwehen hatte. Ich beziehe dadurch seit dem 13.12.06 ALG II. Jetzt bin ich dann im 8.monat und würde gern wieder nach Saarbrücken zu meinem Freund ziehen, habe jetzt erfahren das ich mir den Umzug genehmigen muss (weshalb auch immer) und keine einfache Abmeldung ausreicht. allerdings bin ich mir noch nich ganz schlüssig darüber wie das dann abläuft (trotz Hilfe/FAQ (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/faq.php)). Wie lang das ca. dauert iss natürlich für mich auch sehr wichtig, da wir wollen das der kleine dann in Saarbrücken auf die Welt kommt.
Dann kommt noch erschwerend dazu das wir uns nich sicher sind ob ich nach dem Umzug weiterhin ALG II bekomme, da ich ja dann beim Kindsvater wohne. Das größte Problem ist allerdings in dieser Hinsicht, das ich ja dann nicht mehr Familienversichert über meinen Vater bin, wenn mein Sohn auf die Welt kommt, wenn ich kein geld vom AA bekomme. Den kleinen kann man ja dann über meinen Freund (seinen leiblichen Vater) versichern.
Meine frage ist nun, wie ich da am geschicktesten vorgehn kann und wie lange das ca. dauert.
2. Durch die ganze Situation, sind wir am überlegen ob wir nicht heiraten sollten, was durch die Entfernung ja auch nicht einfach ist. Da ich und der kleine dann auf jedenfall über ihn Familienversichert sind und wir dann auch sicher wissen das ich kein ALG II bekommen werde. Nur bin ich mir da auch nicht im klaren, wie das dann abzulaufen hat wegen dem AA.
Also evtl könnt ihr mir da ja weiter helfen, denn ich kenn mich da nich aus und weiß daher auch nicht wie ich da vorgehen sollte.

Liebe Grüße zicke

Edit: Habe Deinen neuen Beitrag hierhin verschoben, da sonst kein Zusammenhang erkennbar ist.

StephanK
10.03.2007, 14:54
Ob es nach einem Umzug noch Alg II gibt hängt in erster Linie vom Einkommen des Kindesvaters ab. Du kannst das überschlägig selbst berechnen (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/faq.php?faq=platzhalter#faq_selbstberechnung). Wenn sein Einkommen nicht ziemlich klein ist, wird voraussichlich kein Alg II-Anspruch bestehen.

Umzüge von Alg II-Beziehern müssen bei unter 25jährigen grundsätzlich vom Alg II-Träger "erlaubt" werden. Die Herstellung des Zusammenwohnens einer neu gebildeten Familie bildet aber jedenfalls dann einen wichtigen Grund für einen Umzug, wenn anderenfalls der Partner, der Arbeit hat, das Arbeitsverhältnis kündigen müsste (es wäre unsinnig, wenn er kündigen müsste, um nach Reutlingen zu ziehen).

Deine Krankenversicherung muss dann privat bezahlt werden.

Eine Heirat würde im Hinblick auf die Frage nach dem Alg II-Anspruch kaum einen Unterschied machen.

zicke
10.03.2007, 16:07
aber was hat sein gehalt mit mir zutun wenn wir dann erst zusammen ziehen und wir ja nich verheiratet sind? das versteh ich jetzt nich so ganz

StephanK
10.03.2007, 17:34
Ich nehme an, dass Du mit dem Kindsvater zusammenziehen willst, oder ist das nicht so?
Ihr seit vom Beginn des Zusammenlebens an eine Bedarfsgemeinschaft (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/faq.php?faq=platzhalter#faq_bedarfsgemeinschaften) , so dass sein Einkommen sehr wohl eine Rolle spielt.

zicke
10.03.2007, 20:14
okay versteh das heißt am schlausten wäre dann heiraten ggg

StephanK
10.03.2007, 20:22
Kurzfristig betrachtet wohl schon. Es ist aber eine Entscheidung mit langfristigen Folgen (selbst wenn eine Ehe nicht hält), und eine, bei der man das richtige Gleichgewicht zwischen Verstand und Gefühl finden sollte.
Weil ich hier bestenfalls etwas zu Abteilung Verstand beitragen kann, äußere ich mich nicht weiter... :engel:

zicke
12.03.2007, 10:18
ggg das iss aber beides der fall wir wollten eh heiraten nur eigentlich nich gleich sofort aber wenn die jetztige situation es für nötig macht das vorzuziehen iss das auch kein problem :razz: