StephanK
21.03.2007, 12:09
WIESBADEN – Nach ersten Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die Bruttodurchschnittsverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2006 um 0,7% auf 26.657 Euro gestiegen.
Dagegen erhöhten sich die gesamtwirtschaftlichen Tariflöhne nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank um 1,3%. Der im Vergleich zur Tariflohnentwicklung schwächere Anstieg der Durchschnittsverdienste ist zum Teil auf die weitere Zunahme der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten, den so genannten „1-Euro-Jobs“, zurück zu führen. Der niedrige Verdienst dieser Beschäftigten*gruppe dämpft den Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Durchschnitts*verdienste spürbar. Schaltet man diesen Ein-Euro-Effekt rechnerisch aus, ergibt sich ein Zuwachs der Durchschnittsverdienste im Jahr 2006 um 0,9% gegenüber 2005.
Bei der Ermittlung der gesamtwirtschaftlichen Durchschnittsverdienste (Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer) der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen werden alle Arbeitnehmergruppen einbezogen – auch Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten, geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte. Ferner werden alle für geleistete Arbeit empfangenen Entgelte und geldwerte Leistungen, zum Beispiel auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen oder Prämien, berücksichtigt. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber sind dagegen nicht eingeschlossen.
Quelle: Statistisches Bundesamt (http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2007/p1210121.htm)
Ich frage mich allerdings, warum die amtliche Statistik die 1-€-Jobs bei den Verdiensten der Arbeitnehmer mit einrechnet, obwohl diese 1-€-Jobs laut Gesetz ausdrücklich kein Arbeitsverhältnis begründen. Meiner Meinung nach wird dadurch die Statistik verfälscht, was sich wiederum politisch oder auch bei Tarifverhandlungen nutzen lässt... :x
Dagegen erhöhten sich die gesamtwirtschaftlichen Tariflöhne nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank um 1,3%. Der im Vergleich zur Tariflohnentwicklung schwächere Anstieg der Durchschnittsverdienste ist zum Teil auf die weitere Zunahme der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten, den so genannten „1-Euro-Jobs“, zurück zu führen. Der niedrige Verdienst dieser Beschäftigten*gruppe dämpft den Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Durchschnitts*verdienste spürbar. Schaltet man diesen Ein-Euro-Effekt rechnerisch aus, ergibt sich ein Zuwachs der Durchschnittsverdienste im Jahr 2006 um 0,9% gegenüber 2005.
Bei der Ermittlung der gesamtwirtschaftlichen Durchschnittsverdienste (Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer) der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen werden alle Arbeitnehmergruppen einbezogen – auch Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten, geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte. Ferner werden alle für geleistete Arbeit empfangenen Entgelte und geldwerte Leistungen, zum Beispiel auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen oder Prämien, berücksichtigt. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber sind dagegen nicht eingeschlossen.
Quelle: Statistisches Bundesamt (http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2007/p1210121.htm)
Ich frage mich allerdings, warum die amtliche Statistik die 1-€-Jobs bei den Verdiensten der Arbeitnehmer mit einrechnet, obwohl diese 1-€-Jobs laut Gesetz ausdrücklich kein Arbeitsverhältnis begründen. Meiner Meinung nach wird dadurch die Statistik verfälscht, was sich wiederum politisch oder auch bei Tarifverhandlungen nutzen lässt... :x